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ARD Hörspieltage: Hitchcock, Harfouch und die kleine Hexe Größtes Festival für das Hörspiel in Deutschland / 9.-13.11.2016 in Karlsruhe (FOTO)




19.10.16 12:00
news aktuell

Baden-Baden/Karlsruhe (ots) -

Wettbewerb um den Deutschen Hörspielpreis der ARD / "Nacht der
Gewinner" u. a. live auf hoerspieltage.ARD.de

Karlsruhe. Am 9. November beginnt die größte deutschsprachige
Veranstaltung rund um das Hörspiel - die ARD Hörspieltage. Fünf Tage
lang konkurrieren 12 Wettbewerbsbeiträge um den begehrten Deutschen
Hörspielpreis der ARD. Zum ersten Mal auf diesem Festival vergibt die
ARD einen Preis für die beste schauspielerische Leistung.
Schauspielerin Corinna Harfouch ist die alleinige Jurorin, die den
"Deutschen Hörspielpreis - Beste schauspielerische Leistung"
auswählen und in der "Nacht der Gewinner" am 12. November (21 Uhr)
überreichen wird. Daneben bieten die ARD Hörspieltage eine spannende
Mischung aus Hörspielvorführungen, Live-Inszenierungen, Konzerten und
Jurydiskussionen.

Live-Hörspiel, Cross-over-Konzert, Krimi-Nacht

Zu den Highlights zählt am 10. und 11. November (21 Uhr) das
Live-Hörspiel "Hollywood on Air - Verdacht" nach dem Psychothriller
von Alfred Hitchcock. Zu erleben ist eine Zeitreise in die "Golden
Days of Radio" der 30er und 40er Jahre. In dem Remake werden alle
Geräusche von Geräuschemacher Peter Sandmann erzeugt. "Game over" am
12. November (18.30 Uhr) ist ein ungewöhnliches Projekt des SWR
Symphonieorchesters mit sechs Rap-Newcomern, einer Hip-Hop-Band und
Videokünstler Safy Sniper. Klassik aus dem Amerika des 20.
Jahrhunderts und Rap werden hier auf eigenwillige, kreative Weise
zusammengeführt. Das interaktive, multioptionale Hörspiel "Operation
Data Saugus Rex" (SRF) am 11. November (18 Uhr) wird am Telefon
gehört und gespielt. Krimifans kommen am 11. November (21 Uhr) auf
ihre Kosten, wenn die Krimi-Hörspielnacht zu "Hunkelers Geheimnis"
einlädt. An vier Festivaltagen, vom 10. bis 13. November, können die
Besucher unter der Anleitung von Profis wieder ihre eigenen Hörspiele
produzieren - in der ARD Hörspiel-Box. Als Publikumsrenner gilt jedes
Jahr die Live-Inszenierung des Musikhörspiels für Kinder am Sonntag:
Am letzten Tag des Festivals erwartet die Besucher "Die kleine Hexe"
nach Otfried Preußler.

Öffentliche Jurysitzungen

Auf großes Interesse stoßen ebenfalls die öffentlichen
Jurysitzungen. Zur unabhängigen Jury gehören 2016 der Dramaturg und
Theaterregisseur Hermann Beil (Jury-Vorsitz), der Dramatiker und
Hörspielautor Oliver Bukowski, der Hochschullehrer und Leiter der
Schauspielschule "Ernst Busch", Professor Wolfgang Engler, die
Kuratorin, Kulturmanagerin und Künstlerische Leiterin der Akademie
für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Professor Elisabeth
Schweeger, und die junge Hörspielregisseurin Elena Zieser.

Sechs Hörspielpreise mit einem Preisgeld von 18.500 Euro

Höhepunkt des Hörspielfestes ist die Gala zur Preisverleihung am
12. November. Mit Spannung werden die mit insgesamt 18.500 Euro
dotierten Auszeichnungen in den sechs Wettbewerben erwartet:
"Deutscher Hörspielpreis der ARD", "Deutscher Hörspielpreis - Beste
schauspielerische Leistung", "ARD Online Award", "ARD PiNball",
"Deutscher Kinderhörspielpreis" und "Kinderhörspielpreis der Stadt
Karlsruhe". Musikalisch gestaltet wird der Abend von der populären
Berliner Singer-Songwriterin Elen. "Die Nacht der Gewinner" wird live
u. a. in Bayern 2 Nord (DAB), hr2-kultur, Nordwestradio (Radio
Bremen), rbb kulturradio, Antenne Saar (SR), SWR2 und WDR Event
übertragen (Live-Stream auf www.hoerspieltage.ARD.de).

Live-Videostreams auf hoerspieltage.ARD.de

Die ARD Hörspieltage sind auch wieder online. Neben der "Nacht der
Gewinner" wird auch das Musikhörspiel "Die kleine Hexe" per
Live-Videostream übertragen. Auf www.hoerspieltage.ARD.de gibt es die
Möglichkeit, viele Stücke herunterzuladen oder nachzuhören und beim
"ARD Online Award" per Klick den Gewinner des Publikumspreises zu
bestimmen.

Veranstaltung von ARD und Deutschlandradio mit dem SRF und ORF

Das Festival findet in diesem Jahr insgesamt zum 13. Mal und zum
11. Mal in Karlsruhe im Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Karlsruhe ZKM und in der Staatlichen Hochschule für Gestaltung
Karlsruhe (HfG) statt. Neben den Landesrundfunkanstalten der ARD und
dem Deutschlandradio sind zum zweiten Mal das Schweizer Radio und
Fernsehen (SRF) und der Österreichische Rundfunk (ORF) als Partner
dabei. Sie richten die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem ZKM
und der HfG sowie mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe aus. Die
Koordination liegt beim federführenden Südwestrundfunk sowie seinem
diesjährigen Partner SRF.

Gerold Hug, Hörfunkdirektor des SWR: "Wir erleben gerade eine
Renaissance des Hörens. Dabei stellt sich das Internet als großer
Freund des Radios heraus. Noch nie, zeigt uns die Medienforschung,
wurden so viele Hörspiele im Netz geladen und gehört wie heute."

Roger de Weck, Generaldirektor der SRG SSR, Bern: "Die ARD
Hörspieltage sind ein Treffpunkt der Kreativen aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz - und auch die Digitalisierung hilft dem
Hörspiel, herkömmliche Grenzen zu sprengen."

Professor Peter Weibel, Vorstand ZKM Karlsruhe: "'Hörspiel' ist
ein doppelter Imperativ, aber gleichzeitig auch ein doppeltes
Genießen: höre! und spiele! Wir hören, wie andere mit unserem Gehör
spielen. Die Ohren werden dadurch auf spielerische Weise trainiert.
Die akustische Botschaft des Radios findet Gehör. Unsere Ohren werden
zum Resonanzboden des Radios. Wenn das Ohr das Hören genießt, genießt
sowohl das Gehör wie unser Geist. Also lautet der neue doppelte
Imperativ: Hörgenuss."

Professor Siegfried Zielinski, Rektor der Staatlichen Hochschule
für Gestaltung Karlsruhe: "Die ARD Hörspieltage sind für unsere
Studierenden eine großartige Gelegenheit, ihre Werke einem breiten
Publikum zu präsentieren. Radiophone Kunst ist zu einer ganz
besonderen Attraktion mit Seltenheitswert geworden. Wir unterstützen
die ARD Hörspieltage mit Begeisterung und Nachdruck."

Susanne Asche, Kulturamtsleiterin der Stadt Karlsruhe: "In meiner
Jugend habe ich viel Radio gehört, und ich tue es immer noch. Radio
und Hörspiele geben uns so viel Freiraum, der nicht vorbestimmt ist.
Wie kann ich mir die Person vorstellen, die da spricht? Wie sieht der
Raum aus, in dem sich die Person bewegt? Diese Freiheit der
Vorstellung gibt es nur im Radio. Jedes Bühnenbild, jedes Kostüm
beeinflusst uns in unserer Vorstellung. Daher freue ich mich sehr auf
die ARD Hörspieltage 2016 und die spannenden Hörerlebnisse in unseren
Köpfen."

Elektronische Pressemappe: www.SWR.de/kommunikation Pressefotos
zum Download: www.ARD-foto.de

Pressekontakt: Oliver Kopitzke, Telefon: 07221 929 23854,
oliver.kopitzke@swr.de

Interviewanfragen: Gitta Deutz, Telefon: 0211 41 60 4435 oder
mobil 0172 20 79 810, pr@presseagentur-deutz.de

Original-Content von: SWR - S?dwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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