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3 disruptive Unternehmen stören gerade die E-Commerce-Landschaft




14.07.19 16:30
Motley Fool

Der globale E-Commerce-Markt wird bis 2025 auf 24 Billionen US-Dollar wachsen und obwohl die Verbraucher seit Jahren Waren und Dienstleistungen online kaufen können, machen die E-Commerce-Verkäufe immer noch nur 12 % aller US-Einzelhandelsumsätze aus.


Es ist ein Zeichen dafür, dass wir uns immer noch in der Anfangsphase des Wachstums und der Entwicklung des E-Commerce befinden, dass Unternehmen immer wieder neue Wege finden, um die Entwicklung dieses Marktes zu steuern. Deshalb ist es für Investoren unerlässlich, im Auge zu behalten, wie Amazon.com (WKN:906866), Shopify (WKN:A14TJP) und PayPal Holdings (WKN:A14R7U) die E-Commerce-Landschaft so gestalten, dass sie die Konkurrenz übertreffen.


1. Amazon

Es ist unbestreitbar, dass Amazon einer der größten Namen im US-amerikanischen E-Commerce-Bereich ist. Fast 38 % aller Onlineverkäufe in den USA erfolgen über die Plattform und das Unternehmen hat mittlerweile mehr als 100 Mio. Prime-Mitglieder im Land.


Wenn Amazon also den E-Commerce dominiert, wie kann man dann dieses Unternehmen weiterhin als disruptives Unternehmen betrachten? Weil es weiterhin auch die eigenen Kernangebote überflüssig macht.


Als Amazon beispielsweise vor Jahren den kostenlosen zweitägigen Versand für seine Premium-Mitglieder einführte, zwang es einige der größten Namen der Einzelhandelsbranche, diesem Beispiel zu folgen. Nun, da Walmart, Target und andere ihre eigenen schnellen und kostenlosen Versandangebote eingeführt haben, hat Amazon den Einsatz erhöht, als es kürzlich auf kostenlosen 1-Tages-Versand für die Mitglieder umgestellt hat. Obwohl auch die Wettbewerber einige 1-Tages-Versandoptionen haben, können sie nicht mit der Anzahl der Artikel mithalten, die Amazon für den eintägigen Versand zur Verfügung stellt.


Indem Amazon mit seinem Prime-Versand immer wieder an die Grenzen geht, überholt es sich selbst und seine E-Commerce-Konkurrenten ständig. Wenn man bedenkt, dass das Unternehmen auch der führende Anbieter von Public Cloud Computing ist und ein wachsendes Werbegeschäft entwickelt, hat Amazon bewiesen, dass es dem Unternehmen nicht ausreicht, nur den E-Commerce-Markt immer wieder durcheinanderzuwirbeln.


2. Shopify

Obwohl Amazon im E-Commerce-Bereich den größten Bekanntheitsgrad hat, besetzen auch kleinere Unternehmen wie Shopify Nischenmärkte im E-Commerce. Die Cloud-basierte Plattform von Shopify ermöglicht es Unternehmen, ihre Onlineshops einfach einzurichten, und das Unternehmen wächst rasant.
Shopify hat bereits mehr als 800.000 Händler, die seine Dienstleistungen nutzen, und im letzten Quartal stieg der Umsatz um 50 % gegenüber dem Vorjahr auf 320,5 Mio. US-Dollar.


Shopify stört den E-Commerce-Markt, indem die Plattform es Unternehmen leicht macht, mit dem Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen online zu beginnen. Das Unternehmen war nicht nur mit dieser Strategie erfolgreich, sondern erweitert auch seine Dienstleistungen, um mit größeren E-Commerce-Anbietern im Wettbewerb zu bestehen. So trägt beispielsweise das Segment Shopify Plus, ein Enterprise-Service-Angebot, das großen Unternehmen dabei hilft, ihre Produkte online zu verkaufen, inzwischen 26 % zu den wiederkehrenden Einnahmen bei.


Eine weitere disruptive Unternehmensaktion präsentierte sich, als Shopify kürzlich bekannt gab, dass das Unternehmen einen neuen Fulfillment-Service einführt, der Händlern helfen wird, pünktliche Lieferungen an ihre Kunden zu garantieren und ihre Versandkosten zu senken. Dieser neue Service – eine direkte Herausforderung für Amazon (das eines der solidesten Liefernetzwerke in den USA hat) – veranschaulicht weiter den Fokus von Shopify, den E-Commerce voran zu bringen.


3. PayPal

Wer hat gesagt, dass alle E-Commerce-Unternehmen mit disruptivem Charakter Verkaufsplattformen sein müssen? PayPal verändert die Art und Weise, wie Unternehmen und Verbraucher Waren online kaufen und verkaufen, indem das Unternehmen die Durchführung von Onlinetransaktionen erleichtert.


Wie also geht PayPal, ein Unternehmen, das seit Jahren im Onlinezahlungsbereich tätig ist, heute an die Grenzen? Indem PayPal seinen Nutzern ermöglicht, sich einer bargeldlosen Gesellschaft mit ihren Apps anzunähern. So hat PayPal beispielsweise damit begonnen, die Nutzung seiner Venmo-App, die einfache Finanztransaktionen zwischen Einzelpersonen ermöglicht, auf Handelsterminals und mobile Zahlungsvorgänge auszuweiten.


Die Onlinezahlungsdienste von PayPal und die Venmo-App machen es den Nutzern so einfach wie nie zuvor, ihr Geld zu Hause zu lassen und mobile Technologien für fast jede Art von Kauf zu nutzen.


Digitale Zahlungen stecken noch in den Kinderschuhen, aber PayPal-CEO Dan Schulman glaubt, dass sie für sein Unternehmen einen ansprechbaren Gesamtmarkt von 100 Billionen US-Dollar darstellen. Mit seinen frühen Schritten in diesem Bereich wird PayPal in den kommenden Jahren das Wachstum des digitalen Zahlungsverkehrs im E-Commerce nutzen können.


Kanadas Antwort auf Amazon.com!

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.


Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und am 03.07.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.


The Motley Fool besitzt Aktien von Amazon, PayPal Holdings und Shopify und empfiehlt sie.


Motley Fool Deutschland 2019


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