Mindestreserven

Ein Betrag, den Kreditinstitute bei der Bundesbank zinslos hinterlegen müssen. Die Mindestreservepolitik ist eines der Instrumente der Notenbank zur Beeinflussung der Geldmenge. Diese Einflußnahme erfolgt indirekt über die Steuerung der Liquidität der Geschäftsbanken. Die Bundesbank kann so die Geldmenge verändern, die den Banken für Kreditgeschäfte zur Verfügung steht. Dies wiederum dient der Beeinflussung der Zinshöhe, der Steuerung des Konjunkturverlaufs und damit der Erhaltung der Geldwertstabilität.

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