Barbell-Strategie

Die Barbell-Strategie verfolgt das Ziel, bei einem Anleihen-Investment insgesamt einen höheren Zinsertrag zu erwirtschaften, ohne dabei das Risiko zu erhöhen. Der strategische Ansatz liegt dabei im Kauf von Anleihen mit kurzen Laufzeiten von ein oder zwei Jahren sowie von langfristigen Anleihen mit einer Laufzeit von bspw. 30 Jahren. Durch die Mischung reduziert sich einerseits die statistische Durchschnittslaufzeit des gesamten Portfolios, erhöht sich aber andererseits die Durchschnittsrendite. Diese liegt dann im Schnitt höher als bei einer Investition des gesamten Volumens in einer mittleren Laufzeit. Die fälligen kurzen Laufzeiten werden auch nur wieder in kurze Laufzeiten reinvestiert. Dies gilt analog für die langfristigen Fälligkeiten. Bei einer sehr steilen Zinsstrukturkurve erscheint die Barbell-Strategie als besonders vielversprechend.

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