Kolumnist: Claus Vogt

Die langfristige Goldhausse hat sehr viel Platz nach oben




14.02.21 09:01
Claus Vogt

Liebe Leser,


„was ist nur mit dem Goldpreis los?“, werde ich in letzter Zeit wieder häufiger gefragt, und „warum steigt er nicht?“ Diese Frage sagt uns viel über die am Goldmarkt vorherrschende Stimmung, die sehr viel Skepsis widerspiegelt. Das ist einigermaßen erstaunlich, da der Goldpreis voriges Jahr um 24,4% gestiegen ist – nach einem Plus von 18,9% in 2019.


Was ist mit dem Goldpreis los?


Jetzt ist Gold seit Anfang des Jahres mit 3,4% im Minus. Meine Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass es sich dabei um eine völlig harmlose Korrektur im Rahmen eines langfristigen Aufwärtstrends handelt. Dass die Nerven zahlreicher Edelmetallanleger dennoch blank zu liegen scheinen und von Euphorie trotz dieser deutlichen Kursgewinne überhaupt nichts zu spüren ist, spricht für eine klare Fortsetzung der Edelmetallhausse. Denn eine derart verhaltene Stimmung ist charakteristisch für eine gesunde Hausse, die noch sehr viel Platz nach oben hat.


Sehr bullishes Chartbild


Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Goldpreises in Dollar von 2019 bis heute. Der klare Aufwärtstrend wurde mehrmals von geradezu lehrbuchartigen Korrekturen unterbrochen. Genau das ist auch jetzt wieder der Fall. Wie Sie sehen, befindet sich der Goldpreis zum nunmehr dritten Mal in einer Formation, die als bullisher Keil bezeichnet wird. Sie gilt als bullish, weil ihr fast immer ein weiterer Kursanstieg folgt, der gewöhnlich sehr stark ausfällt. Aufgrund anderer Indikatoren und vor allem wegen eines Kaufsignals meines Gold-Preisbänder-Indikators erwarte ich das auch jetzt wieder.


Goldpreis pro Unze in $, 2019 bis 2021



Nach Kursgewinnen von 18,9% in 2019 und 24,4% in 2020 befindet sich der Goldpreis jetzt in einer harmlosen Korrektur, auf die weitere Kursgewinne folgen werden.


Quelle: StockCharts.com


Extrem positive Rahmenbedingungen


Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften hat sich Gold weltweit seit Jahrtausenden als Vermögensschutz bewährt. Das hat es auch in den vergangenen 20 Jahren wieder getan, indem es eine bessere Performance erzielt hat als der S&P 500 oder der DAX. Und das, obwohl sich die US-Börse in einer Spekulationsblase befindet, die so groß ist, dass eine Kursdrittelung des S&P 500 die fundamentale Bewertung lediglich auf ein Normalmaß zurückführen würde, also ausdrücklich keine Übertreibung wäre.


Das allein sollte Grund genug sein, einen Teil Ihres Vermögens der Sicherheit des Goldes anzuvertrauen, statt es einem Casino gleich in Bitcoins umzuwandeln. Noch wichtiger als die extreme Überbewertung der Aktienmärkte und die spekulativen Exzesse, für die der Bitcoin nur ein Beispiel ist, sind jedoch die sehr deutlich für Gold sprechenden Rahmenbedingungen einer völlig unseriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik, die weltweit betrieben wird. Politiker und Zentralbanker lassen keinen Zweifel an ihrer Absicht, den eingeschlagenen Weg der Geldentwertung und Wohlstandsvernichtung beizubehalten. Darüber müssen Sie sich im Klaren sein, und davor können Sie sich schützen.


Minenaktien bleiben erste Wahl


Als Basis des Vermögensschutzes empfehle ich weiterhin Gold. Darüber hinaus sind Edelmetallaktien ein extrem lukratives Investment, da sie Ihnen eine Kombination aus Vermögensschutz und Vermögensmehrung bieten. Aus fundamentaler Sicht sind zahlreiche Gold- und Silberminenaktien sehr günstig bewertet. Die Gewinne sprudeln, und ein weiter steigender Goldpreis wird diese sehr positive Entwicklung noch verstärken.


Aus technischer Sicht geben einige der von mir favorisierten Minenaktien sehr klare Kaufsignale, die auf hohe Kursgewinne hindeuten. Lassen Sie sich diese Chancen nicht entgehen. Welche Aktien das sind, lesen Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos.


Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,


Ihr



Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren


P.S: Verpassen Sie auch nicht die großen Chancen, die Ihnen die Silberhausse präsentiert. Als Depotbeimischung empfehle ich Ihnen auch ausgewählte Silberminen. Der Bitcoin repräsentiert hingegen pures Spekulationsfieber ohne jegliche Substanz. Warum, erfahren Sie in Roland Leuschels und meinem Buch: „Bitcoin & Co. - Finte oder Neugestaltung des Geldsystems?“


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Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbriefs Krisensicher Investieren.


2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch "Das Greenspan Dossier" und die „Inflationsfalle“ und jetzt ganz NEU die „Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.



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