Kolumnist: HypoVereinsbank onemarkets

eSports und Gaming Index deutet Ausbruch aus dem Seitwärtstrend an!




05.05.22 08:01
HypoVereinsbank onemarkets

Am 14. Mai 2022 ist es wieder soweit. Dann spielen insgesamt 18 Teams um den Titel der Free Fire World Series 2022 und Preisgelder von insgesamt zwei Millionen US-Dollar. Inzwischen füllen eine Vielzahl solcher Veranstaltungen weltweit die Kalender und über verschiedene Streams kann jeder zusehen. „Gaming ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, heißt es in einer aktuellen Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom e. V. Demnach spielen bereits 50 Prozent der Deutschen zumindest hin und wieder Video- oder Computerspiele (Quelle: Bitkom, „Halb Deutschland spielt Video- oder Computerspiele“, 23. August 2021). Deutschland ist keine Ausnahme! eSports und Gaming boomt weltweit. Mit dem Indexzertifikat auf den Global eSports & Gaming Index (Net Return) (EUR) können Anleger von einer Aufwärtsentwicklung des globalen eSports und Spielemarkt profitieren.


Einer Studie von Mordor Intelligence zufolge wurden 2021 rund 198 Milliarden US-Dollar im Gaming-Markt umgesetzt. Den Experten zufolge könnte das Marktvolumen bis 2027 auf knapp 340 Milliarden US-Dollar anwachsen. Das Coronavirus sorgten in den zurückliegenden Jahren für ein überdurchschnittliches Wachstum. Tausende neuer Spieler loggen sich inzwischen auf den Konsolen oder über den Laptop bei Elden Ring, Fortnite, Anno 1800 oder Lost Ark ein.


Geschäfte laufen blendend

Nicht nur in Deutschland sorgt der Gaming-Boom für neue Umsatzrekorde, auch weltweit floriert die Branche. Der Xbox-Hersteller Microsoft hat vergangenes Jahr die Angel nach dem weltweit führenden Spieleentwickler Activsion Blizzard ausgeworfen. Über 68 Milliarden US-Dollar will der Softwaregigant für den Ausbau dieses Geschäftsbereichs investieren. Ebenfalls groß im Geschäft sind Nintendo und Electronic Arts. Gleichwohl sind die Markteintrittsbarrieren für neue Spieleentwickler nicht sonderlich hoch. Mit Gaming-Apps lässt sich das Warten auf den Bus oder die Zugfahrt leicht überbrücken. So wundert es nicht, dass Techgiganten wie Meta Plattforms (ehem. Facebook) und Netflix inzwischen ebenfalls in den Gaming-Markt eingestiegen sind.


Die Kursentwicklung einiger Spielehersteller hat in den vergangenen Wochen jedoch gezeigt, dass diese Aktien nicht frei von Risiken sind. So hat China bereits im vergangenen Jahr die Spielzeit für Jugendliche auf drei Stunden pro Woche begrenzt. Damit soll der Spielsucht vorgebeugt werden. Andere asiatische Länder könnten Chinas Beispiel folgen (Quelle: manager-magazin.de, Bericht vom 1. September 2021). Darüberhinaus könnten auch Eltern in Westeuropa und den USA den Kindern via entsprechender Apps die Spielzeit deutlich kürzen. In den zurückliegenden Monaten wurden die Coronamaßnahmen vielerorts zurückgefahren sowie Sport- und Freizeitaktivitäten weitgehend erlaubt. Dies dämpft die Lust auf Konsolenspiele und schlug sich zuletzt auch im Zahlenwerk einiger Konzerne wider. So meldete Activision Blizzard für das erste Quartal 2022 einen deutlichen Gewinn- und Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahresquartal. Electronic Arts und Take Two veröffentlichen ihre Zahlen zum abgelaufenen Quartal in den nächsten Tagen.


Gleichwohl belasten die Aktien derzeit vor allem die hohen Inflationsraten, die Zinswende der US-Notenbank und die große Unsicherheit rund um die Lage in der Ukraine. Angesichts der hohen Inflation stehen Abonnements bei Spieleanbieter und der Kauf neuer Spiele bei vielen Privatleuten auf dem Prüfstand. Der Renditeanstieg an den Anleihemärkten sorgte bei den Unternehmen dafür, dass der Barwert künftiger Einnahmen deutlich sank. Gleichzeitig verteuern steigende Zinsen die Finanzierung neuer Projekte.


Kompakte Indexanlage

Seit Jahresbeginn kam dieser Sektor deutlich unter Druck. In den zurückliegenden Handelstagen haben sich die Notierungen zahlreicher Spielehersteller und -entwickler jedoch stabilisiert. Dies spiegelt sich entsprechend am Kursverlauf des Global eSports & Gaming Index (Net Return) (EUR) wider. Der Index enthält bis zu 25 Unternehmen, die unter anderem in der Entwicklung oder Vermarktung von Videospielen tätig sind, Konsolen und Zubehör anbieten oder eSports-Veranstaltungen organisieren. Damit ist das Anlagerisiko breit diversifiziert. Aktuell zählen dazu Activision Blizzard Inc., BANDAI NAMCO Holdings Inc., Electronic Arts Inc. (Gaming), Facebook Inc., Microsoft Corp., Netflix Inc. (Gaming) und Roblox Corp. Der Index wird halbjährlich überprüft und angepasst und Nettodividenden reinvestiert. Bei einem Kursrückgang bei einem oder mehreren Aktien kann allerdings auch der Kurs des Index fallen und zu Kursverlusten beim Indexzertifikat führen. Nach der jüngsten Konsolidierung pendelt der Index seit einigen Tagen zwischen 825 und 850 Punkten. Gelingt der Ausbruch über 850 Punkte könnte sich eine Trendwende andeuten. Kippt der Global eSports & Gaming Index (Net Return) (EUR) hingegen unter 825 Punkte droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung.


Indexzertifikat auf den Global eSports & Gaming Index für Spekulationen, dass der Index steigt
Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR  Indexberechnungsgebühr Finaler Bewertungstag
Global eSports & Gaming Index HVB8EG 87,19 1,3% p.a. Open End*
*Der Emittent, die UniCredit Bank AG, ist berechtigt, das Zertifikat ordentlich zu kündigen und zum jeweiligen Rück­zahlungsbetrag zurückzuzahlen; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 04.05.2022; 15:05 Uhr

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Bildnachweis: mauritius images: Dmytro Sidelnikov / Alamy


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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000HVB8EG5 HVB8EG 101,85 € 78,23 €
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Frankfurt Zertifikate
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Stuttgart (EUWAX) 84,76 € +1,50%  20.05.22
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