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Kolumnist: Sabine Traub

ZINSÄNGSTE LASSEN MÄRKTE BEBEN




10.02.18 09:02
Sabine Traub

Euwax bonds
               
   
Bank of England hält an lockerer Zinspolitik fest
       

Die Steuerreform der USA, zuletzt gute Konjunkturdaten sowie die Diskussion um die Strategie der EZB haben die Anleger an den Rentenmärkten verunsichert und entsprechende Turbulenzen ausgelöst. Angesichts der sehr freundlichen US-Konjunktur und des leer gefegten Arbeitsmarkts gelten weitere Zinsanhebungen durch die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) als unvermeidlich. Experten rechnen bereits im März mit einem weiteren Zinsschritt von einem Viertelprozentpunkt.
 
Die Bank of England (BoE) hält die Zinsen konstant und bereitet zugleich den Boden für eine Erhöhung. Die britische Notenbank entschied am Donnerstag auf ihrer Zinssitzung, den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geldinstitute bei 0,5% zu belassen. Die Entscheidung fiel einstimmig. Auch das Volumen der Wertpapierkäufe zur Konjunkturstützung ließen sie unverändert.
Die Notenbank signalisierte, dass sie die Zügel angesichts aufgehellter Konjunkturaussichten „etwas früher und in etwas stärkerem Masse“ anziehen könnte als noch im November erwartet. Sie erhöhte zugleich ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr auf 1,8%. Im November hatte sie lediglich 1,6% veranschlagt.
Das britische Pfund hat seit der Brexit-Abstimmung vom Juni 2016 deutlich abgewertet, was Einfuhren verteuert und so die Lebenshaltungskosten auf der Insel nach oben treibt. Die Inflation ist mit 3 Prozent weit über die Zielmarke der BoE von 2 Prozent hinausgeschossen.








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