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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Wochenausblick: „Trendwende sieht anders aus“




04.01.21 11:38
Redaktion boerse-frankfurt.de

Blick auf Monitore im
                    Handelssaal

Neues Jahr, alte Themen: Corona-Infektionszahlen, Impfungen, Geldpolitik und Regierungsmaßnahmen bestimmen weiter die Gespräche. Mit großen Ausschlägen rechnen Analysten in der ersten Handelswoche des neuen Jahres daher nicht.



4. Januar 2021. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die anhaltend hohen COVID-19-Infektionszahlen und die immer wahrscheinlicher werdende Lockdown-Verlängerung auf der einen Seite, anlaufende Massenimpfungen auf der anderen: Das das Ende 2020 prägende Wechselbad der Gefühle bestimmt auch den Anfang des neuen Jahres 2021. Am vergangenen Mittwoch hatte sich der DAX mit 13.718 Punkten aus dem alten Jahr verabschiedet, nachdem ein Tag zuvor ein neues Rekordhoch von 13.903,70 Punkten erreicht worden war. Für das Corona-Jahr 2020 ergab sich dadurch ein DAX-Plus von 3,5 Prozent. Der MDAX konnte sogar mit einem Plus von 6 Prozent punkten, der TecDAX mit 18 Prozent. Der kleine Werte abbildende Scale All Share stieg sogar um 35 Prozent. 


Positiver Jahresstart erwartet


Am ersten Handelstag nach der Neujahrspause liegt der DAX am Morgen bei 13.790 Punkten rund ein halbes Prozent im Plus. Erwartet wird eine ruhige Handelswoche, da viele Investoren noch nicht an ihre Schreibtische zurückgekehrt sind. Die etwas nachgebenden Kurse am vergangenen Mittwoch bereiteten Jochen Stanzl von CMC Markets keine Sorgen: „Eine Trendwende sieht anders aus. Der Blick in den Jahresstart 2021 dürfte für den DAX durchaus weiter positiv ausfallen."


„15.000 mittelfristig realistisches Ziel“


Martin Utschneider von Donner & Reuschel erwartet einen stabilen, wenn auch keinen euphorischen Jahresstart. Das Chartbild zeige keine akute Abverkaufstendenz, nach oben werde es allerdings auch keine großen Ausschläge geben. Für Verunsicherung sorge, dass die USA kurz vor dem Jahreswechsel zusätzliche Strafzölle auf Produkte aus Deutschland und Frankreich angekündigt haben. „Strategisch bleibt der deutsche Leitindex aber weiterhin ‚in der Spur‘“, erklärt Utschneider. „Die 15.000 bleiben mittelfristig ein realistisches Ziel.“ 


Martin Utschneider

Utschneider


Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten


Dienstag, 5. Januar


Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel beraten über die Verlängerung des Lockdowns in Deutschland. 


16.00 Uhr. USA: ISM-Index Dezember. Die Helaba prognostiziert einen Rückgang von 56,5 auf 56 Punkte. 


Donnerstag, 7. Dezember


8.00 Uhr. Deutschland: Auftragseingänge Industrie November. Nach dem Plus von 2,9 Prozent im Oktober erwartet die Helaba für den November ein Minus von 1 Prozent gegenüber dem Vormonat. 


11.00 Uhr. Eurozone: Verbraucherpreise Dezember. Wegen der neuerlichen Schließung der Geschäfte ist die Preiserfassung schwierig, wie die Commerzbank erklärt, die Inflationsrate im Dezember werde die tatsächliche Preisentwicklung wohl überzeichnen. Die Analysten erwarten für die Kernrate ohne Energie-und Nahrungsmittelpreise ein kleines Plus 0,3 Prozent, die alle Güter umfassende Inflationsrate verharre mit -0,1 Prozent wohl weiter im negativen Bereich.


Freitag, 8. Dezember


14.30 Uhr. USA: Arbeitslosenzahlen Dezember. Die Erholung hat laut Commerzbank zuletzt an Dynamik verloren, daher würden sich die US-Daten verschlechtern, ohne aber wirklich schwach auszufallen. Die Analysten erwarten wir für den Dezember einen Anstieg der Beschäftigung um 200.000 und eine Arbeitslosenquote von unverändert 6,7 Prozent. 


von: Anna-Maria Borse
4. Januar 2021, © Deutsche Börse AG




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