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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Wochenausblick: Hoffen auf Lösungen im Zollstreit




08.01.19 11:00
Redaktion boerse-frankfurt.de


Angesichts erster Preiserholungen an Börsen weltweit verknüpfen Analysten die weiteren Aussichten mit Fortschritten im Zollstreit zwischen den USA und China. Technisch bleibt der DAX vorerst im übergeordneten Abwärtsmodus. 7. Januar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Nach einem stürmischen Start ins neue Jahr profitierten Aktien zum Wochenschluss von überzeugenden US-Arbeitsmarktdaten. Neben dem Aufbau von 312.000 Stellen im Dezember werden die deutlich höheren Löhne perspektivisch den Konsum in den Vereinigten Staaten stützen. Für Erleichterung an den Märkten sorgten auch Signale der Federal Reserve, die künftige US-Geldpolitik unter anderem abhängig von der Weltwirtschaft behutsam und flexibel zu gestalten. Die Veröffentlichung der Protokolle der US-Zentralbank am Mittwoch könnte Hinweise auf das Tempo weiterer Zinserhöhungen liefern. 

Der DAX verabschiedete sich aus dem Handel der vergangenen Woche bei einem Stand von 10.767 Zählern und eröffnete am Morgen mit 10.8014 Punkten leicht darüber. Ob der deutsche Aktienindex den Schwung in die neue Woche konservieren kann, hängt unter anderem von den Fortschritten im Zollstreit zwischen China und den USA ab. Dabei erhoffen sich Marktteilnehmer Lösungsansätze von derzeit in Peking stattfindenden zweitägigen Gesprächen zwischen Vertretern der beiden Wirtschaftssupermächte. 

Bereitschaft zur Einigung steigt


Für Claudia Windt von der Helaba sollten Anleger durchaus künftige Chancen im Auge behalten. Die aktuellen Kursniveaus an den Aktienmärkten könnten zu einer politischen Disziplinierung beitragen. "US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi Jinping haben kein Interesse an einer Eskalation des Handelskonflikts", schätzt die Helaba-Analystin. US-Unternehmen wie Apple litten unter den Streitigkeiten. Ebenso erhöhe ein unter 50 Punkte gefallener chinesischer Einkaufsmanagerindex womöglich die Bereitschaft zu einer Lösung. Mit der Verstärkung konjunkturstimulierender Maßnahmen wie der weiteren Senkung von Steuern und Gebühren und Mindestreservesätze für Banken halte die chinesische Regierung dagegen.

Optimistisch für 2019


Keine Frage, Themen wie der Brexit, der Zollstreit und die nachlassende Dynamik der Weltwirtschaft werden die Aktienmärkte nach wie vor in Bewegung halten. Ein weiteres Verlustjahr fürchtet laut Handelsblatt-Umfrage bei 3.300 Investoren aber kaum jemand. Durchschnittlich erwarten die Befragten aufs Jahr gesehen beim DAX einen Kursanstieg auf 11.750 Punkte. Analysten sähen den hiesigen Bluechip-Index Ende des Jahres bei 12.053. 

Laut einer Börsenweisheit zählt ein positiver Start ins neue Jahr als Indiz für einen vielversprechenden Jahresverlauf am Aktienmarkt. Ein schwacher Beginn lässt demnach ein ebensolches Gesamtjahr erwarten, wie Christian Schmidt von der Helaba erinnert, der deshalb die tatsächliche Bilanz der ersten Handelstage mit Spannung verfolgt. 

Noch keine Trendwende  

Aus technischer Perspektive verbesserte sich nach Auffassung von Christoph Geyer die übergeordnete DAX-Lage noch nicht signifikant. Kurzfristig sei der Abwärtstrend aber gebrochen worden, der Widerstand bei knapp über 11.000 Punkten sollte dem Charttechniker der Commerzbank zufolge nun erreicht werden können. Die Umsätze hätten ebenfalls zugelegt: "Offenbar werden langsam die Indikatoren und deren überverkaufte Lage erkannt."


GeyerGeyer  

Immer noch im Wachstumsbereich


Konjunkturell steht in den USA die Veröffentlichung des ISM-Index für Dienstleistungen auf der Agenda. Auf Basis regionaler Umfragen erwarten Analysten ein Abrutschen des Index von 60,7 auf 57 Punkte. Der Wert befinde sich immer noch deutlich oberhalb der Expansionsschwelle von 50 Punkten. 

Gebremste Industrieproduktion


Hierzulande steht am Dienstag die Industrieproduktion für November im Fokus, die unter anderem durch Probleme der Automobilproduzenten einen Dämpfer bekommen werde. Laut Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft könnten die Transportprobleme aufgrund der niedrigen Pegelstände in den Flüssen die Produktion im vierten Quartal insgesamt um rund 0,5 Prozent verringert haben. Die anziehenden Auftragseingänge würden sich erst im ersten Quartal 2019 positiv bemerkbar machen. 

Von: Iris Merker
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