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Kolumnist: wikifolio.com

Wer des Spiels nicht kann, soll zusehen




10.11.17 08:46
wikifolio.com

"Wir gehen davon aus, dass Gaming zur Nummer-1-Unterhaltungsform der Welt werden wird." Amazon macht keine halben Sachen, wenn es um Videospiele geht. Vor drei Jahren rief der Internetgigant die Amazon Game Studios ins Leben und holte sich dafür die besten Leute der Branche ins Boot, inklusive der Entwickler von Titeln wie "Far Cry 2" oder "Need for Speed". In der Zukunft wird, so Amazon, jeder zum Zocker. Ein Trend, den auch die wikifolio-Trader auf dem Radar haben.


Sind wir nicht alle ein bisschen Gamer?

Anders als früher sitzen die Gamer heute nicht mehr nur nebeneinander auf der Couch und treten sich in "Street Fighter" gegenseitig in die virtuelle Magengegend. Schnelles Internet und Fortschritte bei Hardware und Grafik (Nvidia sei Dank!) schaffen das perfekte Umfeld für Gamer, die sich weltweit online verbinden, um auf Konsole oder PC mit- oder gegeneinander zu spielen. "Das größte Potential sehe ich im Online-Gaming mit all seinen Facetten – dem Spielen im Online-Mehrspieler-Modus, dem Teilen von Spielerlebnissen oder der Konnektivität in Spieleparties", weiß wikifolio-Trader Mahan Tahvildari, der als "Mathematiker" im wikifolio "Videospiele" voll auf Gaming setzt.

Zocken ist schon lange keine Nischen-Freizeitaktivität mehr: 30 Millionen Deutsche jeden Alters spielten laut einer Umfrage von Bitkom Research 2016 Videospiele. In den USA verbrachten Gamer im vergangenen Jahr 43 Milliarden Stunden in den Welten der Activision Blizzard-Spiele, was in etwa der Dauer der Netflix-Nutzung entspricht. Der weltweite Markt für Videospiele ist entsprechend groß und wächst: Laut Daten von Euromonitor International soll der Umsatz von geschätzt 117 Milliarden Dollar im laufenden Jahr auf 146 Milliarden Dollar 2020 steigen.


 


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Der Aufstieg des E-Sports

Das Spannende: Es gibt mindestens genauso viele Menschen, die anderen gerne beim Zocken zusehen wie es "Selber-Zocker" gibt. Einzelfälle? Nerdige Stubenhocker? Wohl kaum. Dank der Popularität und des Wettbewerb-Charakters von Online-Mehrspieler-Games wie Activison Blizzard's "Call of Duty" oder Tencent's "League of Legends" erfreut sich E-Sports immer größerer Beliebtheit: Profi-Gamer kämpfen in Turnieren und Ligen um Preisgelder, die in Millionenhöhe steigen können. Neben Virtual Reality und Mobile Gaming, dominiert von Apple's IOS und Google's Android, wird E-Sports zukünftig das Wachstum der Branche vorantreiben, mit allem was zu einer echten Sportveranstaltung dazu gehört.


"Die Branche entwickelt sich fortlaufend und mit hohem Tempo. Einer der wichtigsten Trends ist E-Sports."
wikifolio-Trader Fabian Dreher aka "uva"


Werbung, Sponsoring, Ticket-Verkäufe, Übertragungsrechte und Fan-Artikel – E-Sports steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber bereits Ende 2018 soll die Umsatzmarke von 1 Milliarde Euro geknackt sein. Die Experten von Newzoo rechnen mit Wachstumsraten von gut 30 oder 40 Prozent pro Jahr. "Die Branche entwickelt sich fortlaufend und mit hohem Tempo. Unternehmen müssen aufmerksam neuen Trends folgen und sich den Bedürfnissen der Spieler anpassen. Für mich persönlich ist einer der wichtigsten Trends 'E-Sports', der öffentliche Wettkampf in Computerspielen", bestätigt Fabian Dreher aka "uva". Genau wie Tahvildari spielt auch Dreher in seiner Freizeit gerne selbst. Das Hobby machte er nun zum wikifolio "Online Gaming und E-Sports".


Millionen im Gaming-Fieber

Fast 500 Millionen Menschen werden bis 2020 den Newzoo-Schätzungen zufolge vom E-Sports-Fieber angesteckt sein. Jeder will ein Stück vom Kuchen. Coca-Cola tritt als Sponsor für das größte Turnier, die League of Legends-Liga, auf. Amazon hat Twitch 2014 sicher nicht grundlos für rund 1 Milliarde Dollar übernommen. Das Streaming-Portal für Spiele hat mehr als 100 Millionen Nutzer, fast 10 Millionen davon "streamen" ihre Games täglich live. Auch E-Sports-Ligen und Turniere werden auf Twitch übertragen.

Die drei größten Spieleentwickler, Activision Blizzard, Electronic Arts und Take Two Interactive, springen auf den Zug auf und entwickeln zunehmend Spiele für das Massen-Publikum. So basiert Activision Blizzard's neuer Titel "Overwatch" auf dem Wettbewerb. Der Erfolg ist enorm: 30 Millionen Menschen spielen es. Mit dem Start der "Overwatch League" 2018 dürften es noch mehr werden.


 


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Andere tun es Activision gleich: Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA und Take Two starten gemeinsam die NBA 2K E-Sports-Liga. Debüt ist ebenfalls 2018. "Unternehmen, die den Trends im Online-Gaming folgen, wie Activision, EA oder Take Two, zeigen eine überdurchschnittliche Performance gemessen an den Geschäftszahlen und dem Aktienkurs", analysiert wikifolio-Trader Tahvildari. Ebenfalls im wikifolio vertreten: Intel, AMD und Nvidia.


Der Feind meines Feindes ist mein Freund

Der Chip-Hersteller Intel ist bereits seit gut 10 Jahren im E-Sports aktiv und tritt nunmehr auch als Sponsor der Olympischen Spiele auf. Immerhin erwägt das Internationale Olympische Komitee mittlerweile, E-Sports als olympische Disziplin zu akzeptieren. Darüber hinaus will Intel gemeinsam mit dem Erzrivalen AMD einen neuen Chip für Gaming-Laptops entwickeln. Teamwork ist eigentlich nicht ihre Sache, doch der gemeinsame Konkurrent Nvidia bringt die Chip-Hersteller zusammen.


"Die Grafikprozessoren und Chipsätze von Nvidia kommen im Bereich Gaming,
aber auch zum 'Minen' von Kryptowährungen und für autonomes Fahren zum Einsatz"
wikifolio-Trader Thomas Litschko aka "Yoggo"


Nvidia ist in Sachen Gaming-Grafikkarten mittlerweile die Nummer 1 und stibitzt AMD ordentlich Marktanteile. Zudem greift der Emporkömmling im Markt für Grafikprozessoren das Quasimonopol von Intel an. Im wikifolio "#Future" setzt Thomas Litschko aka "Yoggo" auf verschiedene "Ideen! Technologien! Visionen!". Die Nvidia-Aktie darf dabei nicht fehlen: "Die Grafikprozessoren und Chipsätze von Nvidia kommen im Bereich Gaming, aber auch zum 'Minen' von Kryptowährungen und für autonomes Fahren zum Einsatz. Nvidia bietet somit viel mehr Substanz, als so manch andere gehypte Aktie." Anleger müssen sich also lediglich eine Frage stellen: Vollblut-Gamer oder doch lieber eine Mischung aus Trends?


Hier eine Auswahl an wikifolios mit entsprechenden Einzeltiteln:


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