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Kolumnist: Sven Weisenhaus

Was nicht ist, kann noch werden




09.12.11 15:58
Sven Weisenhaus

Erst kürzlich hatte ich vom Vormarsch der US-Stimmungsindikatoren berichtet und dabei auch einen Chart zum Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan gezeigt, der sich seit dem Tief im August im Aufwärtstrend befindet.

US-Verbraucher blicken deutlich optimistischer in die Zukunft

Passend dazu wurde noch das Verbrauchervertrauen des Forschungsinstituts Conference Board in den USA veröffentlicht. Und auch dieses hat sich im November überraschend deutlich aufgehellt. Der Index stieg sogar auf 56,0 Punkte von revidiert 40,9 Zählern im Oktober. Es ist der höchste Wert seit Juli, nachdem das Barometer im Oktober noch auf den niedrigsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren gefallen war. Analysten hatten im Schnitt für November nur mit 44,0 Punkten gerechnet.

Jetzt fehlt nur noch, dass sich die zaghaft positiven Signale vom US-Arbeits- und Immobilienmarkt in eine ausgewachsene Erholung wandeln und zumindest in den USA wäre die Welt fast schon wieder in Ordnung. Doch wie sehen eigentlich die jüngsten Daten zum US-Immobilienmarkt aus?

Erholung auf dem US-Häusermarkt schreitet voran

Der US-amerikanische NAHB/WF Hausmarktindex notiert im November bei 20. Im Vormonat hatte er noch bei 17 gestanden.
Wenn Sie sich den passenden Chart hierzu ansehen, dann sieht das doch schon nach einem recht brauchbarem Trend und sogar nach einem kleinen Ausbruch aus. Ein Blick auf den langfristigen Chart bremst die Euphorie zwar etwas, vermittelt aber zumindest auch den Eindruck einer Bodenbildung.

Die Zahl der Wohnbaubeginne liegt in den USA im Oktober bei 628.000. Erwartet wurden 575.000 bis 604.000 nach noch 630.000 im Vormonat. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten 658.000 nach unten revidiert.
Die Zahl der US-amerikanischen Wohnbaugenehmigungen liegt im Oktober bei 653.000. Erwartet wurden 600.000 bis 603.000. Im Vormonat lag die Anzahl der Genehmigungen bei 589.000. Damit wurde der Vormonatswert von ehemals veröffentlichten 594.000 ebenfalls nach unten revidiert.

Die Zahl der US-amerikanischen Hausverkäufe ist im Oktober auf 4,97 Mio. gestiegen. Im Vorfeld war mit einem Bereich von 4,85 bis 5,00 Mio. gerechnet worden. Im Monat zuvor waren 4,90 Mio. Häuser verkauft worden. Damit wurde der Vormonatswert von 4,91 Mio. nach unten revidiert.

Was nicht ist, kann noch werden

Die Vormonatswerte wurden allesamt nach unten revidiert. Dafür wurde im aktuellen Monat jeweils ein Zuwachs vermeldet und insgesamt kann man sicherlich inzwischen von einer Bodenbildung am US-Immobilienmarkt sprechen. Leider allerdings noch nicht von einer ausgewachsene Erholung, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Und auch die US-Arbeitsmarktdaten lieferten durchaus positive, aber noch gemischte Zahlen. Dazu aber später mehr.

Ich wünsche Ihnen gute Gewinne
Sven Weisenhaus

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