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Kolumnist: Stock-World Redaktion

Auch die Vereinten Nationen weisen der Liberalisierung von Cannabis den Weg




13.01.21 13:54
Stock-World Redaktion

Der US-Wahltag im November vergangenen Jahres brachte mit einem Schwung greifbare Ergebnisse für die Cannabisindustrie. Mit einer nun in Kürze von Biden geführten US-Regierung dürften weitere regulatorische Veränderungen zugunsten der Cannabisindustrie umgesetzt werden. Die Stimmung hierfür ist nicht nur in USA parteiübergreifend gut. Anfang Dezember 2020 stimmten die Vereinten Nationen (UN) für eine weitgehende Liberalisierung des Marktes. Dies dürfte dem globalen Markt deutliche Schubkraft verleihen. Unternehmen wie Grow Generation oder GW Pharmaceuticals gelten schon jetzt als große Gewinner.

 


Die US-Wahl hat mit weitreichenden Legalisierungen von Cannabis den Markt beflügelt. So lebt nunmehr jeder dritte US-Bürger in einem Bundesstaat, wo Cannabis auch für den Freizeitgebrauch legal ist. Die Unterstützung hierfür steht auf einer breiten, überparteilichen gesellschaftlichen Basis. Der künftige Präsident wird den Erwartungen nach weitere Gesetze zur Legalisierung dieses Marktes auf den Weg bringen. Dazu gehören Initiativen wie der SAVE-Act (Secure and Fair Enforcement for Mortgage Licensing) sowie der MORE-Act (Marijuana Opportunity Reinvestment and Expungement), die den Markt entkriminalisieren sollen.


 


Ballast der Vergangenheit abgeworfen


Auch auf internationalem Parkett kamen die Dinge in Bewegung. So stimmten die UN am zweiten Dezember vergangenen Jahres dafür, Cannabis aus der sogenannten „Liste IV“ für besonders gefährliche Drogen des „Einheitsübereinkommens über Suchtstoffe von 1961“ zu streichen. Zwar wird dies nicht unbedingt zu direkten Änderungen internationaler Cannabis-Gesetze führen. Dennoch - die Symbolkraft dieses Votums ist enorm und könnte die Legalisierung vorantreiben. Die Entscheidung bekräftigt Folgendes:


  • Cannabis gehört nicht auf die Liste der gefährlichsten Drogen der Welt.  
  • Die Strafandrohung bei Nichtdurchsetzung des Cannabisverbots hat wegen der weiten Verbreitung des Cannabiskonsums erheblichen gesellschaftlichen Schaden verursacht und arme und marginalisierte Gemeinschaften stark benachteiligt.
  • Die wissenschaftliche Grundlage der therapeutischen Verwendung von Cannabis ist nunmehr hinreichend fundiert und rechtfertigt eine weitere Erforschung und Medikalisierung.

Die UN-Abstimmung bedeutet daneben Rückhalt für diejenigen Länder, welche eine Reform zuletzt in Erwägung gezogen haben, mit den Mitgliedsstaaten jedoch nicht in Konflikt geraten wollten. Das Abkommen ist zudem Anhaltspunkt dafür, welche Länder die Cannabis-Gesetze als nächstes liberalisieren und so den 27 UN-Mitgliedsstaaten der Suchtstoffkommission folgen könnten, die bereits für die Legalisierung gestimmt haben.


 


Diese Unternehmen profitieren schon jetzt


Der Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF repliziert den Foxberry Medical Cannabis and Life Sciences Index. Dieser bildet die Entwicklungen im Sektor des medizinischen Cannabis ab. Der Index preiste die jetzt beschlossenen Entwicklungen ein und stieg bereits im November um stattliche plus 34,80 Prozent. Nicht ignoriert werden sollten aber auch die zugrundeliegenden Fundamentaldaten vieler Unternehmen im medizinischen Cannabis-Sektor. 2020 war beispielsweise ein profitables Jahr für Unternehmen wie GrowGeneration und GW Pharmaceuticals, die ihre Gewinnschätzungen Quartal für Quartal übertroffen haben. Der Branchenführer im Bereich Agrartechnik GrowGeneration trug knapp 60 Prozent der Monatsrendite bei. Bei GW Pharmaceuticals, Hersteller vieler unterschiedlicher, aus Cannabis gewonnenen Medikamenten, waren es immerhin 22 Prozent.


 


„Das Potenzial von medizinischem Cannabis wird unterschätzt, wir sind der Meinung, dass wir erst in der ersten Etappe einer stetigen und steilen Entwicklungskurve stehen, die Investoren 2021 nicht verpassen sollten“, zeigt sich Rahul Bhushan, Co-Gründer von Rize ETF, überzeugt.


 


 


Warnung vor dem Kapitalrisiko


Eine Investition in Fonds ist mit Risiken verbunden, darunter Illiquidität, fehlende Dividenden, Investitionsverlust und Verwässerung, und sollte nur als Teil eines diversifizierten Portfolios erfolgen. Die Fonds können in einer oder mehreren europäischen Rechtsordnungen registriert oder anderweitig zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sein. Anleger sollten die Bedingungen für die Anlage in einen Fonds (oder eine Anteilsklasse) weiterhin sorgfältig prüfen und professionelle Anlageberatung einholen, bevor sie eine Entscheidung zur Anlage in einen solchen Fonds (oder eine Anteilsklasse) treffen.


 


Über Rize ETF


Rize ETF ist Europas erster, ausschließlich auf thematische ETFs spezialisierter Emittent. 2019 gegründet konzentriert sich Rize ETF (mit seiner Produktlinie) auf bahnbrechende Megatrends mit großem Wachstumspotential, die zudem einen positiven Einfluss auf den Planeten haben. Demzufolge hat sich Rize ETF den Principles for Responsible Investment (PRI) und den CDP verschrieben. Beide Initiativen fördern bewusstes und nachhaltiges Investieren weltweit. Rize ETF strebt dabei ein Gleichgewicht zwischen langfristiger Rendite und einem Engagement in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen an. Die von Rize ETF aufgelegten ETFs richten sich an das breite Anlegerpublikum, aber auch an institutionelle Investoren. Rize ETF deckt den gesamten Lebenszyklus eines ETFs ab, beginnend mit der Produktstrategie, dem Indexdesign, der ETF-Strukturierung bis zum Portfoliomanagement und Vertrieb. Die Anlagestrategien der jeweiligen ETFs werden in Zusammenarbeit mit thematisch spezialisierten Researchhäusern und Indexanbietern entwickelt.



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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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