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Kolumnist: Daniel Schäfer

USD/JPY: Auf dem Weg zu alten Rekorden?




09.06.15 10:37
Daniel Schäfer

Seit mehr als drei Jahren gewinnt der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen deutlich an Wert. Aktuell steht er bei rund 124 Yen. Das ist gegenüber seinem Tief vom Oktober 2011 ein stattliches Plus von mehr als 60 Prozent. Als Begründung für die Dollar-Stärke verweisen viele Marktteilnehmer auf die jüngsten US-Konjunkturdaten, die die Erwartung nähren, dass die US-Notenbank schon möglichweise Ende des Jahres die Zinsen anheben könnte. Doch bei genauerem Hinsehen handelt es sich eher um eine Yen-Schwäche als um eine Dollar-Stärke. Denn die japanische Währung hat auch gegenüber anderen wichtigen Währungen wie dem Euro, dem Schweizer Franken oder dem britischen Pfund massiv an Wert verloren. Der Schuldige ist hier schnell gefunden: Die Bank of Japan betreibt seit 2013 eine derart lockere Geldpolitik wie kaum eine andere Notenbank. Deren Anleihekäufe stellen selbst die expansive Geldpolitik der EZB oder der Fed noch in den Schatten. Viele Experten rechnen daher mit einer weiteren Abwertung des Yen gegenüber dem US-Dollar oder dem Euro. Der USD/JPY ist damit nicht mehr allzu weit von seinem Rekordhoch aus dem Jahr 2002 entfernt, als der Greenback rund 134 Yen kostete.


Auch wenn die Schwächung des Yen von der japanischen Notenbank bewusst herbeigeführt wird – immerhin ist Japan eine Exportnation und profitiert von einer Yen-Abwertung – so werden auch die kritischen Stimmen lauter, die wegen der Dollar-Aufwertung vor immer teurer werdenden Rohstoffen warnen. Immerhin ist das Land der aufgehenden Sonne wie kein zweites Land auf den Import von Öl und Gas angewiesen. Teurere Rohstoffe wiederum würden die Binnenkonjunktur massiv belasten. Aber auch politisch ist ein schwacher Yen aktuell nicht gern gesehen. Immerhin verhandelt Japan gerade mit der Obama-Regierung über ein weitreichendes Freihandelsabkommen und einen Währungskrieg kann sich die japanische Regierung derzeit nicht leisten.


Entscheidend für den weiteren Verlauf des USD/JPY ist, ob die Widerstandslinie bei 125 Yen nachhaltig überschritten wird. Anleger sollten daher nicht maßlos auf einen weiter steigenden US-Dollar gegenüber dem Yen setzen. Sinnvoll ist, sich Experten anzuvertrauen, die sich damit auskennen: Profis, die jahrelange Tradingerfahrung im Devisenmarkt besitzen, den Kapitalerhalt als oberstes Ziel haben, jeden Trade mit einem Stopp Loss absichern und nicht blind vollautomatisierten Handelssystemen folgen. Auf united-signals.com können Anleger beispielsweise der Strategie PTS VBO - Volatility-Breakout-System folgen, die in die wichtigsten Währungen wie den EUR/GBP, USD/JPY, EUR/USD, oder den GBP/JPY investiert. Das strenge Zertifizierungsverfahren von United Signals hat sie jüngst bestanden. Anleger können ihr bereits bei verschiedenen Brokern folgen. Seit dem Start im Dezember 2014 legte die Strategie schon 58 Prozent zu, der maximale Drawdown ist mit 8 Prozent moderat. Klare Argumente also, sich den Währungsexperten auf united-signals.com anzuvertrauen.


















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