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Kolumnist: Sebastian Hell

Trading von Kursausbrüchen – So geht man richtig vor!




13.10.17 12:43
Sebastian Hell

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

in wenigen Minuten strategisch zum Erfolg, obwohl der Markt derzeit keine größeren Chancen erkennen lässt? Wahrscheinlich werden Sie, werte Leser, ohne umfangreiche Vorkenntnisse auf dem Gebiet des Tradings eher davon ausgehen, dass solche Erfolgsgeschichten weitgehend dem Seemannsgarn zuzuordnen sind. Zumindest, wenn sie Wert auf Seriosität legen. Bei klassischen Geldanlagen erreichen Sie freilich keine Maximalrenditen von 70 bis 80 Prozent. Durch die richtigen Entscheidungen beim Forex- und CFD-Handel aber sind solche Gewinne durchaus erreichbar. Gelingen können sie durch die Verwendung sogenannter Ausbruchsstrategien. Um diese korrekt anwenden zu können, braucht es aber ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Charttechnik.


Ohne Signifikanz fällt die Ausbruchsanalyse schwer


In diesem Ratgeber soll es vorrangig ums Forex-Trading gehen. Ausbruchsstrategien bieten sich im besagten Umfeld als sehr gutes Instrument an. Natürlich gilt es immer strategisch zu arbeiten, doch nicht jede Marktumgebung kommt gleichermaßen für jede Umgebung in Frage. Wichtige Grundbedingungen, damit die Strategie zum erhofften Erfolg werden kann: Die mittels Analyse aufgedeckten Ausbrüche müssen signifikant sein. Andere Ausbruchsmomente erfüllen nur bedingt ihren Zweck, auch weil sie im Ernstfall umgehend ins Gegenteil umbrechen und eher zu einem Verlust führen werden. Ärgerlich wird dies umso mehr, wenn Trader für ihre Positionen hohe Finanzierungskosten an den Broker entrichten müssen, weil sie ihren Eigenanteil am Einsatz im Bereich der Margin angesiedelt haben.


Verbessern Sie Ihre Statistik zur Chancen-Verwertung


Eine ausreichend hohe Signifikanz der Ausbrüche in Charts sorgt nicht nur dafür, dass das Risiko eines Verlustes eingeschränkt wird. Vor allem aber sind signifikante Ausbrüche die Basis für entsprechend gute Trefferquoten im Trading-Alltag. Auch erreichen Sie durch Ausbrüche mit ordentlichem Potenzial überhaupt erst, dass ihre kommenden Orders die erwartete Attraktivität nach Eröffnung aufweisen. Gemeint ist damit, dass sich eben nicht jeder Hoch- oder Tiefkurs innerhalb eines Trends als wirklich signifikant erweisen wird. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, benötigen Sie ein Grundverständnis für die Chartanalyse und die Funktion des Devisenmarkts, um im Beispiel zu bleiben.


Worauf muss ich achten?


Analysten weisen darauf hin, dass es gerade horizontale Unterstützungen auf der einen und Widerstände auf der anderen Seite sind – diese sollten zweimal oder häufiger eine Umkehr erkennen lassen. Weitere relevante Hilfsmittel sind:


  1. charttechnische Formationen


  2. Trendlinien


Warum Währungen für die Anwendung von Ausbruchsstrategien so interessant sind, wird klar, wenn man sich die Volatilität des globalen Devisenmarktes vor Augen führt. Die Kurse neigen oftmals auch bei kleineren Ereignissen zu mehr oder minder heftigen Reaktionen, in besonderer Weise gilt dies für exotische Währungen. Bei diesen ist das Verlustrisiko allerdings entsprechend hoch einzustufen. Rendite-Jäger scheuen dieses Risiko jedoch nicht, sie sehen eher die Chancen.


Widerstände und Unterstützungen – stets die Grundlage des Ausbruchserfolgs


Widerstände und Unterstützungen sind ein wichtiger Ankerpunkt für den Einsatz einer Ausbruchsstrategie, gerade beim Handel mit Differenzkontrakten (CFDs). Sofern der Kurs des analysierten Basiswertes über eine Widerstand-Markierung im Chart steigt, lohnt sich das Eröffnen einer Long-Position. Bei einem Absinken unter die Unterstützung empfiehlt sich eine Short-Position, um Chancen mitzunehmen. Die drängende Frage lautet, wann genau ein Widerstand überhaupt als signifikant enttarnt gilt. Hier setzen Experten oftmals auf eine zweimalige Kehrtwende des Kursniveaus als seriösen Hinweisgeber. Auch Momente, in denen sich Trendlinien und horizontale Widerstandslinien in Charts „begegnen“ (Kreuzwiderstände) sorgen für die nötige Signifikanz.


Wann eine Position nun genau eröffnet werden sollte, um das Verlustrisiko zu minimieren ist ebenfalls ein wichtiges Merkmal im Rahmen der Analyse. Nicht minder wichtig bei der Orderplanung: das Wie. Stop Buy Orders im Bereich über dem Widerstand (oder dem derzeitigen Kursmaximum innerhalb der Zone des Widerstands) können Abhilfe schaffen. Dabei sollten Trader ihre Orders sowohl mit einem Stop Loss als auch einem Limitkurs versehen.


Die Hauptrolle der Trendlinien innerhalb der Analyse


Trendlinien gelten zu Recht für viele Anwender von Ausbruchsstrategien als leicht anzuwendendes und sehr informatives wie auch nützliches Tool für die Chartanalyse. Wer den eigenen Handelshorizont ausreichend weit absteckt, wird irgendwo am Markt eigentlich immer Hinweise auf aussagekräftige Trendverläufe ausfindig machen können. Nutzer einer Ausbruchsstrategie sollten also keine Scheuklappen tragen und sich nicht zu sehr auf einen einzelnen Marktbereich wie etwa Indizes konzentrieren. Stattdessen sollten Sie, liebe Leser, eine hohe Flexibilität an den Tag legen. Dann sind Ausbruchsstrategien mit CFDs unter Zuhilfenahme von Trendlinien vergleichsweise einfach.


Devisenmarkt bietet vorbildliche Anwendungs-Gelegenheiten


Ein guter Sektor für die Anwendung einer Ausbruchsstrategie ist allgemein der Devisenmarkt. So müssen Sie nicht ständig nach Kursanstiegen und -einbrüchen suchen, sondern können auch in Seitwärtsphasen handlungsfähig bleiben. Mit den besagten Widerständen sowie Unterstützungen haben Sie hier sehr verlässliche Indikatoren zur Hand. Dass Gewinne bei einer Ausbruchsstrategie oftmals eher niedrig ausfallen, darf nicht missverstanden werden. Denn zugleich fällt das Risiko – und dies ist vorrangig für Anfänger von Interesse – relativ gering aus.


Gönnen Sie sich Abwechslung von der Trendfolge- und Kontratrendstrategie!


„Historische“ Kursverlaufsdaten aus den vergangenen Monaten erlauben Ihnen bei Ausbruchsstrategien ebenso eine schnelle, erfolgversprechende strategische Ausrichtung Ihrer Handelsentscheidungen. Ausbrüche fallen mit hoher Wahrscheinlichkeit umso deutlicher aus, je stärker Widerstände sind. Und so gibt es eine ganze Reihe lohnender Aspekte auf der Suche nach Kursausbrüchen, die vielleicht auch für Ihre kommenden Trading Ambitionen zu neuer Abwechslung und höheren Renditen führen können. Wagen Sie doch einfach mal wieder etwas Neues. Gegen eine Rückkehr zur Trendfolgestrategie spricht nichts, wenn Ihnen dieser Weg am Ende doch lieber ist.


Ihr Sebastian Hell


Geschäftsführer QTrade


www.qtrade.de





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