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Kolumnist: Stock-World Redaktion

Trading-App Robinhood geht an die Börse – Das wird für Privatanleger im Juni wichtig




02.06.21 11:34
Stock-World Redaktion

Immer mehr Menschen investieren ihr Geld in Aktien und nehmen ihre finanzielle Zukunft so selbst in die Hand. Gerade junge Anleger suchen ihr Glück dabei zunehmend in Trading-Apps, auf denen man schnell und unkompliziert Aktien auf dem Handy handeln kann. Herkunft des Trends ist wie so häufig die USA, wo Robinhood 2013 als erste Investment-App den Markt revolutionierte. Acht Jahre und knapp 20 Millionen Nutzer später wagt die App nun ihren vielerwarteten Gang an die Börse.


Berlin, am 01.06.2021. In Zeiten von Nullzinsen und wieder steigender Inflation, wenden sich viele Menschen vermehrt dem Aktienmarkt zu. Mittlerweile geht das bereits ganz einfach via Smartphone, wo man bei sogenannten Trading-Apps mit nur wenigen Klicks sein Geld investieren kann. Seit 2013 ist dies bereits auf der Plattform Robinhood möglich: „Bei Robinhood kann man neben Aktien auch provisionsfrei in ETFs, Optionen und Kryptowährungen investieren“, erklärt Bolatbek Maldybayev, Executive Director der Investmentgesellschaft Freedom Finance. Aufgrund ihrer einfachen Benutzerfreundlichkeit hat die App den Markt damals nachhaltig verändert und speziell jungen Anlegern den Zugang zum Handel komplexer Instrumente erleichtert. Mit Erfolg: bis 2020 zählte Robinhood bereits knapp 13 Millionen Menschen zu seinem Kundenstamm, der alleine in den ersten beiden Monaten dieses Jahres noch einmal um sechs Millionen Menschen wuchs.


Einfache Anwendung
Anders als viele herkömmliche Broker zeichnete sich Robinhood von Anfang an durch eine einfache Benutzeroberfläche aus. „Die Registrierung gelingt in kürzester Zeit, der Handel erfolgt kostenlos und ist rund um die Uhr möglich“, nennt Maldybayev einige Vorteile und ergänzt: „Speziell Menschen aus der Generation Z, die bevorzugt auf dem Mobilgerät traden, wissen dies zu schätzen“. Die innovative Herangehensweise von Robinhood veränderte zudem die Branche als Ganzes. Folglich mussten sich auch andere große Marktteilnehmer an die neuen Bedingungen anpassen, um auf Kurs zu bleiben. Gemeinhin gilt die Plattform als Wegbereiter einer neuen jungen Anleger-Generation am Finanzmarkt in den USA.


Vielversprechende Bewertung
Durch den anvisierten Börsengang möchte das Finanzunternehmen seine Position auf dem US-Markt weiter stärken. Im März reichte Robinhood einen vertraulichen Antrag für eine Erstnotiz bei der US-Börsenaufsicht SEC ein – jetzt steht der IPO kurz bevor. Dieser dürfte die letzte Bewertung von 11,7 Milliarden US-Dollar, die das Unternehmen bei seiner letzten Finanzierungsrunde im September 2020 erhalten hatte, deutlich übersteigen. „Aktuelle Berichte gehen davon aus, dass der Börsengang von Robinhood einen Wert von knapp 40 Milliarden US-Dollar erreichen könnte“, so Maldybayev. Diese Zahlen hängen sicherlich auch mit dem aktuellen Rekordumsatz von 331 Millionen US-Dollar, den das Unternehmen im 1. Quartal 2021 erreicht hat, zusammen. Im 1. Quartal 2020 lag der Umsatz noch bei 91 Millionen, im 4. Quartal 2020 bei 221 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig stiegen die Einnahmen aus den Ordergebühren im Vergleich zum Jahr 2020 um 514 Prozent auf 682 Millionen US-Dollar. Geld verdient Robinhood durch Zinsen aus den Einlagen der Kunden, Gebühren im Rahmen des Margin-Handels sowie einem Abschlag von Market Makern bei der Weitergabe von Orders.


Chancen und Risiken
Nichtsdestotrotz musste Robinhood auch einige Kritik einstecken. Gegner argumentieren, dass die App das Handeln zu einfach macht und damit auch uninformierte Nutzer dazu verleitet, schnell Geld zu investieren. Anleger hätten dadurch ihr Kapital verloren und mussten Verluste durch hohe Kredite decken. „Zukünftig könnte dies zu Einschränkungen oder einem Verbot von Transaktionen für Anfänger und damit zu geringeren Erträgen führen“ warnt Maldybayev vor Problemen mit den Regulierungsbehörden. Für Aufsehen bei Kleinanlegern sorgte Robinhood, als inmitten des erzeugten Short Squeeze die Käufe von GameStop-Aktien eingestellt wurden, Verkäufe aber weiterhin möglich waren. Folglich unterstellten die Anleger dem Unternehmen Marktmanipulation, da sie vom Handel ausgeschlossen wurden. Ihr stetiges Wachstum und das innovative Geschäftsmodell sprechen allerdings durchaus weiterhin für eine Investition. „Zudem ließ Robinhood zuletzt verlauten, Kunden künftig die Teilnahme an Börsengängen zu ermöglichen und die Aktien dabei zum Ausgabepreis anzubieten“, betont der Trading-Experte. Als Investor muss man also für sich selbst abwägen, ob sich das Risiko eines Investments in Robinhood rentiert.





Freedom Finance ist eine internationale und international geprüfte Investmentgesellschaft mit mehr als 230.000 Kunden. Freedom Finance ist Teil der amerikanischen Freedom Holding Corp. mit einer Kapitalisierung von über 3 Mrd. USD. Sie beschäftigt weltweit über 2.000 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in sieben Ländern. Die Freedom Holding Corp. ist als einziger europäischer Broker an der NASDAQ, einer führenden US-Börse, gelistet. Freedom Finance bietet direkten Zugang zum Handel an den größten Börsenplätzen: an amerikanischen, europäischen, russischen und asiatischen Märkten.


RISIKOHINWEIS 
Die Pressemitteilung dient ausschließlich zu Informationszwecken und ist weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Weiterhin stellt die vergangene Performance eines Finanzprodukts keine Vorhersage für die zukünftige Entwicklung dar. Eine Haftung ist ausgeschlossen. 






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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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