Kolumnist: Stephan Bogner

Tocvan: Gigantischer Rebound nach Shakeout im Goldmarkt beginnt




15.10.20 08:27
Stephan Bogner

Heutige News erhöht Chancen auf riesige Gold-Entdeckung mit Bohrprogramm

Der Goldpreis hat seine 10-wöchige Korrektur beendet, wie der obige Chart indiziert. Der finale Pullback erfolgte vorgestern, als der Goldpreis auf der starken Unterstützung (grün) bei $1890 gelandet ist  von hier aus beginnt jetzt die Auflösungsbewegung aus der (roten) Dreiecksformation.


Technisch gesehen ist jetzt die interessanteste bzw. lukrativste Zeit, da dieser sog. "Thrust" aus dem Dreieck typischerweise stark steigende Preise mitsichbringt (siehe vorheriges Dreieck im April-Juni, woraufhin der Goldpreis von $1700 auf $2100 bzw. um $23,5% in nur 8 Wochen anstieg). Eine Dreiecksformation ist wie eine Stahlfeder, die während den letzten 10 Wochen zusammengedrückt wurde und jetzt ausschlägt (über mehrere Monate). 


Nun sind die unsicheren Hände aus dem Goldmarkt geschüttelt worden – das "Smart Money" hat die Gewinnmitnahmen absorbiert, sodass ab jetzt wieder der Weg frei ist für höhere Goldpreise. Die im Chart gezeigten Indikatoren (TRIX und MACD) bestätigen das Kaufsignal (da die schwarzen Kurven die rote Kurven geschnitten haben, womit ein Trendwechsel eingeläutet ist). 


Neue Goldaktien-Rallye beginnt!


Von einem neuen Aufwärtstrend beim Goldpreis werden vor allem Goldaktien profitieren, womit aktuell attraktive Nachkauf-Gelegenheiten vorliegen. 


Einer der interessantesten Gold-Explorer ist aktuell Tocvan Ventures Corp. (WKN: A2PE64), da das Unternehmen in Kürze eine riesige Gold-Entdeckung in Mexiko machen kann, die mehrere Millionen Unzen Gold gross ist. Die aktuell geringe Börsenbewertung von lediglich 6 Mio. Euro verdeutlicht, welch riesige Aufwertungschancen die Aktie bietet. 


Das Beste: Alles deutet auf einen Erfolg hin! Man muss nur verstehen, was die technischen Pressemitteilungen des Unternehmens offenbaren.


News heute: Riesige Gold-Pipes immer wahrscheinlicher



Die beiden Pipes, wie sie an der Erdoberfläche in Erscheinung treten (Terrain-Reliefkarte). Wichtigerweise kommen die Pipes nahe grossen und tiefgreifenden Verwerfungen ("faults") vor. 


In der heutigen Pressemitteilung wurden "mehrere signifikante Schlussfolgerungen" gemacht, welche die Chancen auf eine grosse Gold-Pipe-Entdeckung mit dem bevorstehenden Bohrprogramm erhöht haben. 


Vor kurzem abgeschlossene Geophysik-Messungen haben 2 "Pipes" entdeckt, die einen ovalen Durchmesser von etwa 100 m haben und nahezu vertikal aus der Tiefe in Richtung Erdoberfläche aufgestiegen sind (vor etwa 65 Millionen Jahren). Diese Pipes werden auch als "Feeder"-Systeme bezeichnet, die wie ein Zufuhrkanal die mit Metallen angereicherten Flüssigkeiten aus der Tiefe nach oben transportierten. Das macht epithermalen Gold-Silber-Lagerstätten eben so besonders, da diese Pipes das mit Abstand meiste Gold beinhalten können.


Wichtig zu wissen ist, dass epithermale Lagerstätten 2 Arten von Gold-Silber-Anreicherungen haben, die abgebaut werden können:


1.) Die Erze, die innerhalb der Pipe vorkommen und wie Tocvan in der News heute erwähnte, oftmals "Bonanza"-Goldgehalte mit mehr als 1 Unze (31 g) Gold pro Tonne enthalten. 


2.) Die Erze, die in der Nähe der Pipe vorkommen, sind somit Ausläufer der Pipe und kommen in Form von Gold-Adern nahe oder direkt an der Erdoberfläche vor. 


Daher ist es oftmals so, dass bei den vielen epithermalen Lagerstätten weltweit nur die Pipe-Ausläufer entdeckt werden (da nahe der Erdoberfläche), da die Pipes typischerweise in grossen Tiefen im Verborgenen bleiben und mit modernen Explorationstechniken nur schwer oder gar nicht zu identifizieren sind. 


Das Besondere beim Pilar-Grundstück von Tocvan:


• Hier kommen die Pipes relativ untief vor, was selten ist. 


• Die Geophysik hat gezeigt, dass die Pipes ab einer Tiefe von ca. 150 m beginnen und darüber ein sog. Silica-Cap (Deckel) ist, der nicht mit Gold mineralisiert ist. 


• In unmittelbarer Nähe zu diesem Silica-Cap konnten jedoch Ausläufer-Erze direkt an der Erdoberfläche gefunden werden, wie die heute in der News gezeigten Karte zeigt (die Pipes befinden sich in der East Zone): 



In der von Tocvan neu entdeckten East Zone befinden sich auch die neu entdeckten Pipes. 


• Westlich von der East Zone liegt die Main Zone, wo der Grossteil der 17.000 m an Bohrungen stattfand, die bisher auf dem Grundstück abgeschlossen wurden. Diese Bohrungen wurden bis in eine Tiefe von maximal 125 m gebohrt wurden. In der Vergangenheit fanden also praktisch nur kurze, oberflächennahe Bohrungen statt.


• In der Main Zone konnte der vorherige Projektbetreiber im Jahr 2010 mit Bohrungen 1,31 g/t Gold über 40,5 m und 0,58 g/t Gold über 60 m erzielen. 2013 wurden 0,94 g/t Gold über 66 m erbohrt. 2018 konnte ein Bohrprogramm 0,75 g/t Gold über 61,5 m nachweisen, sowie 0,73 g/t Gold über 40,5 m. Weitere Bohrlöcher zeigten auch hochgradige Vererzungen mit 8,16 g/t Gold über 9 m, 5,64 g/t Gold über 13,5 m und 33,4 g/t Gold über 1,5 m. Das sind sehr gute, "hochgradige" Gold-Gehalte für einen Tagebau und absolut vergleichbar mit denen von Argonaut Gold Inc. (Marktkapitalisierung: $808 Mio.) und Minera Alamos Inc. (Marktkapitalisierung: $302 Mio.), die beide ebenfalls epithermale Gold-Lagerstätten in derselben Region wie Tocvan erfolgreich betreiben (wobei die Mine von Argonaut mittlerweile ans Ende ihrer Laufzeit ankommt, sodass Nachschub aus dem 2 Stunden entfernten Pilar-Grundstück von Tocvan (per Schnellstrasse erreichbar) ein "gefundenes Fressen" für Argonaut wäre, sollte das bevorstehende Bohrprogramm erfolgreich verlaufen.


3 gute Chancen auf riesigen Gold-Fund


Tocvan will mit seinem bevorstehenden Bohrprogramm nicht nur die Main Zone vergrössern, sondern erstmals auch etwas tieferliegende Bereiche testen, da die identifizierten Pipes/Feeder-Systeme verhältnismäßig untief vorkommen und bisher nie mit Bohrungen getestet wurden. 


Die modernen Geophysik-Messungen, die Tocvan in den letzten Monaten abgeschlossen und professionell ausgewertet hat, haben mehrere grosse Strukturen und Anomalien identifiziert, die allen Anschein machen, Feeder-Zufuhrkanäle aus der Tiefe zu sein, in denen das Gold und Silber aus der Tiefe in Richtung Erdoberfläche transportiert wurden:


1. Die riesige Anomalie, die Ende August bekanntgemacht wurde (woraufhin sich die Aktie von $0,21 auf aktuell $0,44 mehr als verdoppelte):
• Struktur: Feeder-Zufuhrkanal (ungetestet)
• Ausmaße: 1000 x 500 x 400 m
• Tiefe: ab ca. 350 m


2. Die beiden Pipes, die Ende September bekanntgemacht wurden:
• Struktur: Feeder-Zufuhrkanal (ungetestet)
• Ausmaße: 100 m Durchmesser (Tiefenausdehnung mehrere hundert bis tausende Meter)
• Tiefe: ab ca. 150 m


Weniger Risiko bei gleichzeitig mehr Renditechancen


Gleichzeitig mit der Risiko-Reduktion haben sich die Rendite-Chancen mit den technischen News von heute und den letzten Wochen deutlich erhöht. Denn alle 3 Feeder-Strukturen indizieren, hochgradig mit Gold vererzt zu sein. Auch wenn die Ausmaße (100 m Durchmesser) der beiden Pipes kleiner sind als die riesige 1000 x 500 x 400 m Anomalie, die ebenfalls von Tocvan entdeckt wurde, so wären die beiden Gold-Pipes minentechnisch gesehen ebenfalls spektakulär. Denn diese beiden Pipes könnten günstig über sehr lange und leicht zu verfolgende Strecken abgebaut werden. Eine 100 m breite Gold-Pipe-Lagerstätte, die wie eine Röhre vertikal in die Tiefe geht, kann anfangs kostengünstig mit einem Tagebau abgebaut werden, um anschliessend in eine Untergrundmine überzugehen, die gut und gerne Tiefen von 1000 m und mehr erreichen kann. Mit so einer Pipe können durchaus mehrere Millionen Unzen Gold abgebaut werden, je nachdem wie hochgradig die Vererzung ist. Wohl bemerkt, Tocvan hat 3 mögliche Feeder-Systeme identifiziert, von der jedes ein Riesen-Erfolg werden kann. 


Angesichts der Tatsache, dass Tocvan mit der Main Zone bereits über eine erfolgreich nachgewiesene Lagerstätte (ca. 17.000 m Bohrungen) direkt an der Erdoberfläche verfügt, wäre allein dafür eine faire Unternehmensbewertung im Bereich von mehr als 25 Mio. Euro nicht unrealistisch, da Tocvan nach dem bevorstehenden Bohrprogramm bereits Grossproben ("bulk samples") abbauen will, um schnell einen kleinen Tagebau zu realisieren (Cashflow für weitere Exploration und Minen-Expansion). Wenn jedoch jetzt noch eine der 3 Feeder-Kanäle goldhaltig ist, dann tippe ich auf einen schnellen Übernahmeversuch durch einen Senior im Bereich von 250 Mio. Euro, da dann jedem sofort klar wird, dass Tocvan den Jackpot geknackt hat.  


Tocvan: Aktie startet Rebound



Die Tocvan-Aktie an der kanadischen Heimatbörse befindet sich seit Anfang der Woche wieder in einem Aufwärtstrend. 


Die Tocvan-Aktie konnte in Kanada und Deutschland seit Wochenbeginn wieder ansteigen, sodass die Korrektur auch hier abgeschlossen sein dürfte. Höhe Aktienkurse bis zum Bohrstart sollten nun folgen, vor allem wenn der Goldpreis jetzt ebenfalls wieder kräftig zulegt. Nutzen Sie die Chance, solange sie noch greifbar ist und solange die Aktie noch so unbekannt ist. Tocvan hat genug Geld in der Kasse, um das bevorstehende Bohrprogramm zu finanzieren. Mit nur 24 Mio. Aktien im Markt kann es hier sehr schnell gehen, wie in den vorherigen Reports aufgezeigt wurde...


Unternehmensdetails


Tocvan Ventures Corp.
Suite 1150 Iveagh House,
707 – 7th Avenue S.W.
Calgary, Alberta, Kanada T2P 3H6


ISIN: CA88900N1050


Aktien im Markt: 24.447.537




Kanada Symbol (CSE): TOC
Aktueller Kurs: $0,365 CAD (14.10.2020)
Marktkapitalisierung: $9 Mio. CAD




Deutschland Symbol / WKN (Frankfurt): TV3 / A2PE64 
Aktueller Kurs: €0,242 EUR (14.10.2020)
Marktkapitalisierung: €6 Mio. EUR


Kontakt

Rockstone Research
Stephan Bogner (Dipl. Kfm.)
8260 Stein am Rhein, Schweiz


Disclaimer: Bitte lesen Sie den vollständigen Disclaimer im vollständigen Research Report als PDF auf der Webseite von Rockstone Research, da fundamentale Risiken und Interessenkonflikte vorherrschen. Der Autor, Stephan Bogner, hält Aktien von Tocvan Ventures Corp. und wird für die hiesigen Ausführungen und Verbreitung bezahlt. Obwohl der Autor nicht direkt vom Unternehmen beauftragt und bezahlt wird, so findet eine Bezahlung von Dritten statt, sodass ein eindeutiger Interessenkonflikt vorherrscht.



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