Kolumnist: Feingold-Research

Telekom – T-Aktie soll “herausragend” sein




19.05.17 13:40
Feingold-Research

Der Euro steigt, das belastet das Geschäft der Telekom, gleichzeitig treten Währungsprognosen nicht ein, der Dollar erreicht nämlich nicht die Parität. Gleichzeitig läuft die T-Aktie auch von 14 auf 17,50 Euro seit Sommer 2016. Grund genug, auf die Bremse zu treten oder? So wie wir es tun – auf Telekom empfehlen wir einen Discount-Call PR1NAG und ein Bonuspapier HW2RT3. Goldman ist diesmal lustig und macht es anders. Am 15.5 gibt es eine Studie mit neutral und Kursziel 18 Euro – vertretbar – drei Tage später dann “Conviction Buy”. Ein Schelm, der gutes dabei denkt;-). Gutes denken wir bei unserer Chartanalyse zum Wochenende, denn der DAX beruhigt sich erst einmal, die Vola in den USA kletterte im VIX von unter 10! – Ewiges Tief – um 60 Prozent an. Indikator top – Stopp im Abwärtstrend erst einmal zu erwarten gewesen.  Unsere Chartanalyse:

Der Deutsche Aktienindex erholte sich deutlich von seinen Vortagestiefständen. Dies ist ein Indiz dafür, dass erste Investoren die Korrektur bereits wieder zum günstigen Einstieg nutzen – und das, obwohl der Markt in Relation zu seinem vorausgegangenen Anstieg bislang nur minimal zurückgefallen ist.


chart1


Die Angst, etwas zu verpassen ist unter DAX-Investoren offenbar nach wie vor hoch: Obwohl die jüngste Verkaufswelle erst zwei Tage andauert und kaum 350 Punkte misst, kommen die ersten Käufer bereits zurück. Auslöser dafür war, dass der Rückfall am Donnerstag die erste kurzfristige Unterstützungszone um 12.500 erreicht hat – sie basiert auf wenigen unbedeutenden Wendepunkten aus dem Vormonat und ist nur als schwach einzustufen. Positiv ist zu werten, dass der Schlusskurs vom Vortag (Close) sich deutlich vom Tief (Low) absetzt und eher nahe am Tageshoch (High) verläuft. Diese Anordnung ist als “Hammer”-Formation unter Analysten als positives Kursmuster bekannt.


chart2


Auch im weiter zurück reichenden Chart liegen erste Unterstützungen in der Nähe: Verstärkt wird das aktuell wieder etwas auflebende Kaufinteresse von dem nun erreichten Monatsdurchschnitt des Marktes (blau), der sich in der jüngeren Vergangenheit bereits häufiger als stabilisierender Einflussfaktor erwiesen hat. Eine Fortsetzung der Korrektur erscheint angesichts des bislang eher beschränkten Ausmaßes in der kommenden Woche jedoch möglich, als nächste Zielzone bietet sich dann der untere Rand des Prognose-Korridors (grau) bei aktuell etwa 12.200/12.350 an.


chart3


Findet der DAX dagegen auch über 12.660 wieder Käufer, wäre das ein Signal für ein frühzeitiges Ende der kurzfristigen Abwärtsbewegung. Hier dürfte eine ehemalige Unterstützung einen Rollentausch zum charttechnischen Widerstand vollziehen. Sie bildet mangels Alternativen die erste Orientierungsmarke auf der Oberseite. Wird diese Barriere durchbrochen, wäre Luft bis zurück an die jüngsten Spitzenwerte um 12.840.


Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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