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Kolumnist: Cornelia Frey

Stimmung trübt sich nach anfänglicher Erholung weiter ein




01.02.18 16:40
Cornelia Frey

Euwax

DAX rutscht unter 13.000er Marke                                     

- Von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV News Redaktion -

Der DAX startete durch den Rückenwind von den Börsen in den USA zunächst mit moderaten Gewinnen in den heutigen Handelstag. Bilanzzahlen der US-Konzerne Microsoft, Boeing und Facebook hatten die Stimmung an den Aktienmärkten kurzzeitig verbessert. Aktuell notiert das deutsche Börsenbarometer allerdings bei 12.977 Punkten mit 1,6 Prozent im Minus.

Am Dienstag der Vorwoche hatte der DAX bei 13.596 Punkten noch sein Rekordhoch markiert, seitdem ging es allerdings fast nur noch bergab.

Am Nachmittag rutschte der Leitindex unter das Zwischentief vom 17. Januar. Dies löste vorerst weitere Verkäufe aus.

Unterdessen läuft die Berichtssaison auf vollen Touren. So kamen heute schon neue Geschäftszahlen von Daimler.

Im Fokus bleibt aber auch der anhaltend feste Kurs der Gemeinschaftswährung. Denn dadurch werden exportorientierte Werte ausgebremst. Zur Stunde notiert der Euro bei 1,2450 mit 0,3 Prozent fester.

Daimler hebt Dividende kräftig an – Stabiles Ergebnis 2018 erwartet

Daimler hat im abgelaufenen Geschäftsjahr neue Absatz-Bestwerte erreicht. Umsatz sowie Ergebnis wurden ebenfalls noch einmal gesteigert.

In einem vor allem durch die Dieseldebatte überschatteten Jahr 2017 verbuchte der Stuttgarter Konzern einen Umsatz von 164,3 Milliarden Euro, das sind sieben Prozent mehr als im Jahr 2016.

Unterm Strich blieb ein deutlich stärker gestiegener Gewinn von 10,5 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 23 Prozent. Dazu trug auch ein positiver Sondereffekt aus der US-Steuerreform bei.

Die Dividende soll für das vergangene Geschäftsjahr mit 3,65 Euro je Aktie überraschend deutlich um 40 Cent steigen.

Vor Zinsen und Steuern verdiente der Autobauer mit 14,7 Milliarden Euro 14 Prozent mehr und damit soviel wie von Analysten erwartet.
Für das Plus waren vor allem die Erholung beim Verkauf von Lastwagen sowie der gute Lauf der Autosparte maßgeblich. Finanzdienstleistungen trugen ebenfalls kräftig zum Anstieg bei.

Allerdings verfehlte Daimler auch wegen des langsameren Wachstums bei Mercedes-Benz Cars im Schlussquartal die aufs Jahr geplante Umsatzsteigerung von mindestens 10 Prozent.

Die operative Marge im wichtigsten Konzernteil mit Luxusautos ging im letzten Quartal um einen Prozentpunkt auf 9,7 Prozent zurück. Das war aber auch der Wert für das ganze Jahr und damit noch etwas stärker als im Vorjahr.

Anleger stören sich hauptsächlich am operativen Quartalsgewinn. Die Daimler-Aktien verbilligten sich bisher um 3,1 Prozent auf 71,42 Euro.
Für das neue Jahr peilt der Konzern bei Umsatz und Absatz eine “leichte” Steigerung an, was einem Plus von bis zu fünf Prozent entspricht.

Kosten für neue Technologien und der zuletzt deutlich fester tendierende Euro sorgen dafür, dass sich Daimler auf Konzernebene und in der Pkw-Sparte diesmal nur ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau zutraut. Allerdings hatten die meisten Analysten damit gerechnet.

Daimler konnte im vergangenen Jahr den weltweiten Spitzenplatz beim Verkauf von Premiumautos gegen den Hauptrivalen BMW verteidigen. 2,29 Millionen Autos der Kernmarke Mercedes-Benz wurden verkauft und damit 9,9 Prozent mehr als im Vorjahr.



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