Kolumnist: Feingold-Research

Steinhoff, Deutsche Bank, Bitcoin Group – einer fehlt noch…




09.02.18 18:15
Feingold-Research

Ausverkauf am Aktienmarkt und einer von drei angezählten Titeln fehlt noch in Sachen Comeback – die Deutsche Bank. Denn Bitcoin Group hat das Comeback bei den Kryptos mit einem Move von 28 auf 42 mal rasant umgesetzt, bei Steinhoff geht es ohnehin immer wieder in Ausschlägen steil nach oben. Beruhigt sich die Lage bei der Deutschen Bank, könnte auch da mal was drin sein. Das richtige Papier - DD1Q5M für Mutige und ein Discount-Call DD31YB für ein bisschen Mutige. Konservative greifen zum Discounter mit WKN VL5UL3. Eine Analyse des Crashs wollen wir Ihnen diesmal von Franz-Georg Wenner vorstellen – bitte sehr. Übrigens – ein Comeback im großen Dow Jones setzen Sie mit der CY8CE9 um.


Auf den langfristigen Charts hat der jüngste Absturz selbst bei den US-Indizes bisher nur kleine Kratzer hinterlassen. Und dennoch geht der Crash bereits in die Geschichtsbücher ein. Innerhalb von nur neun Tagen sackte der S&P 500 ausgehend vom Rekordhoch um mehr als zehn Prozent ab. Niemals zuvor in der Geschichte ging es nach einer Bestmarke ähnlich schnell in den Keller. Doch die Partylaune im Bären-Lager wird wohl nicht so lange andauern, zumindest wenn es nach der Statistik geht.


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In den vergangenen 38 Jahren rauschte der S&P 500 19 Mal ausgehend vom einem Hoch um mindestens zehn Prozent nach unten. In immerhin 13 Jahren war zumindest die Gesamtjahresbilanz positiv. Auch hier hilft ein Blick in den Rückspiegel: Seit Ende der 1960er-Jahre korrigierte der S&P 500 mindestens einmal pro Jahr, 2017 war die große Ausnahme. Im Durchschnitt fiel der US-Leitindex um rund 13 Prozent, während der Mittelwert für den DAX mit rund 17 Prozent etwas deutlicher ausfällt. Der laufende Absturz von zehn Prozent ist daher durchaus normal, nur die Dynamik fällt zunächst überraschend aus. Nach dem ungewöhnlich ruhigen Börsenjahr 2017 sucht der Markt aber nur ein neues Gleichgewicht.


Zugleich wäre es auch noch viel zu früh, bereits das gesamte Jahr abzuschreiben. Erinnern wir uns: 19 Mal seit 1980 sackte der US-Leitindex um mehr als zehn Prozent von einem vorherigen Hoch ab. Nur sechs Mal war die Gesamtjahresbilanz negativ. Und dies war immer dann der Fall, wenn die Wirtschaft in einer Rezession war. Auch die klassischen Bärenmärkte mit Verlusten von mehr als 20 Prozent waren fast immer in einem Umfeld mit schrumpfender Wirtschaftsentwicklung zu beobachten. Natürlich besitzen auch wir keine Glaskugel. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Konjunktur 2018 mindestens zwei Quartale hintereinander im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresquartal einbüßt, ist recht gering. Im Gegenteil: Allein für das erste Quartal sieht die Atlanta Fed ein Wachstum von vier Prozent. Das Steuergeschenk von Trump dürfte die Konjunktur mittelfristig weiter anschieben. Eine spätere Überhitzung ist nicht auszuschließen, die schmerzhaften Konsequenzen daraus werden die Märkte aber wohl erst 2019 beschäftigen.



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