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Kolumnist: Cornelia Frey

Sorgen um Italien: DAX im Minus




10.10.18 19:26
Cornelia Frey

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Risiken an den Finanzmärkten sind laut IWF gewachsen                                   

- Von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV News Redaktion -

Der Internationale Währungsfonds (IWF) unter Führung von Christine Lagarde sieht zunehmend Gefahren an den weltweiten Finanzmärkten. Die kurzfristigen Risiken seien zuletzt leicht gestiegen, während die mittelfristigen Gefahren auf erhöhtem Niveau verharrten, heißt es in dem in der vergangenen Nacht im indonesischen Nusa Dua (Bali) veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht.

US-Präsident Donald Trump lässt mit seiner Kritik an den Leitzinserhöhungen der Notenbank Federal Reserve (Fed) nicht locker. Es gefalle ihm nicht, was die Fed mache, sagte Trump am Dienstag in Washington. Fed-Chef Jerome Powell reagierte darauf mit der Aussage, dass sich die Währungshüter nicht von politischen Erwägungen leiten ließen.

Vor dem Treffen der G20-Finanzminister im indonesischen Nusa Dua auf Bali bahnt sich ein neuer Streit zwischen den weltgrößten Volkswirtschaften China und USA an. US-Finanzminister Steven Mnuchin warnte Peking vor einer Abwertung der chinesischen Währung, um sich Handelsvorteile zu verschaffen.

Auch Italiens Anleiherenditen könnten über das Wohl und Wehe an den Aktienbörsen entscheiden. Die von der Regierung des Landes geplante höhere Staatsverschuldung trieb die Renditen zuletzt kräftig nach oben und belastete die Aktienkurse. Am Dienstagnachmittag hatten die Renditen dann wieder nachgegeben und für entsprechende Entlastung am Aktienmarkt gesorgt. Doch die Skepsis bleibt. Händler befürchten, dass die Zinsen für italienische Staatsanleihen ohne die notwendigen Reformen und Sparmaßnahmen schnell wieder steigen könnten und damit die Kurse der italienischen Banken erneut unter Druck gerieten.

Der DAX notiert aktuell bei 11.935 Punkten mit 0,4 Prozent im Minus.

Nordex erhält deutlich mehr Aufträge

Der Windanlagenbauer Nordex hat seinen Auftragseingang im dritten Quartal kräftig gesteigert. So stieg das Volumen der Neubestellungen fast auf das Fünffache und erreichte 974 Megawatt, wie das Unternehmen heute in Hamburg mitteilte.

Allerdings war im vergangenen Jahr die Auftragslage vor allem im wichtigen Markt Deutschland sehr schwach, weil das neue Ausschreibungssystem größtenteils zu einem Stopp neuer Projekte geführt hatte.

Nordex konzentriert sich seitdem wie seine Wettbewerber verstärkt auf internationale Märkte. Die Aktie profitierte bisher deutlich von den Zahlen und kletterte um 3,2 Prozent auf 8,15 Euro.

Mächtigster Einzelauftrag war im dritten Quartal etwa eine Bestellung aus den USA über insgesamt 405 Megawatt. Dazu kamen größere Aufträge aus Südafrika und Argentinien. In Europa beliefen sich die Bestellungen auf insgesamt 218 Megawatt. Nordex-Chef José Luis Blanco nannte den Auftragseingang “solide und stabil”. “Das ist ein Ergebnis unserer globalen Ausrichtung, die es uns ermöglicht, Kundenanforderungen flexibel und zügig in allen Märkten zu bedienen.”

In den ersten neun Monaten beliefen sich die festen Neubestellungen auf 3.070 Megawatt, nach knapp 2.000 Megawatt im Vorjahreszeitraum.

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