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Kolumnist: Stock-World Redaktion

So funktioniert Inflationsschutz: Welche Anlagen sind wirklich geeignet?




02.05.22 09:22
Stock-World Redaktion

Wer sein Geld vor der "Hyperinflation", von der der bayerische Ministerpräsident Markus Söder zuletzt mehrfach sprach, schützen möchte, denkt nicht selten an Vermögenswerte wie Gold, Immobilien oder Kryptowährungen. Historische Beispiele zeigen jedoch, dass nicht jede Anlage gleich gut vor Inflation geschützt ist. Hinzu kommt der Umstand, dass gerade Privatanleger häufig mit Finanzprodukten zu tun haben, die ihr Geld verbrennen, statt wirklich Vermögen aufzubauen.

David Tappe hat in den letzten Jahren über 1.000 Fonds, Produkte und Finanzanlagen unter die Lupe genommen und weiß: "Sehr oft erleben wir Minusrendite und wackelige Konstrukte.“ Dennoch ist sich der Finanzexperte sicher, dass ein effizienter Inflationsschutz einfacher realisierbar ist, als viele Menschen denken. Welche Finanzanlagen wirklich vor Inflation schützen, verrät er im Folgenden.


Das statistische Maß der Korrelation


Inflation ist kein vorübergehendes Phänomen, wie historische Beispiele eindrücklich belegen. Seit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs machen sich die Deutschen um nichts so große finanzielle Sorgen wie um die Geldentwertung. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die Zentralbanken sie nicht nach Belieben steuern können. Um das eigene Geld effizient abzusichern, muss daher ein geeigneter Inflationsschutz her.


Aktienmärkte sind für den Inflationsschutz eher ungeeignet, weil sie kurzfristig eine beträchtliche Verlustsituation bedeuten können. Privatanleger wollen aber langfristig, das heißt mindestens fünf bis zehn Jahre, vor Inflation geschützt sein – schließlich geht es beim Vermögensaufbau darum, eine möglichst hohe Rendite zu erzielen.


Das statistische Maß der Korrelation besagt: Geht die Inflation hoch, steigen in den meisten Fällen auch die Geldmarktprodukte (Girokonto, Tagesgeld, Sparbuch, Festgeld). So war es beispielsweise in den 70er-Jahren, als die Inflationsrate in Deutschland sieben Prozent betrug. Im Gegenzug waren auch die Sparbuchzinsen entsprechend hoch. Auf dieser Basis ist davon auszugehen, dass sich bei der aktuellen Inflationsrate früher oder später auch die Geldmarktzinsen erhöhen werden.


Aktien zum Schutz vor Inflation


Eine bekannte Faustregel lautet: Mit Aktien können Privatanleger ihr Vermögen selbst in Zeiten hoher Inflation schützen. Allerdings unterliegen die Kurse auch deutlichen Schwankungen und gehen daher mit einem gewissen Risiko einher. Wer langfristig vor Inflation geschützt sein will, sollte sich daher ins Gedächtnis rufen, dass es dafür einen langfristigen Anlagenhorizont braucht.


Wer sich dauerhaft sinnvoll aufstellen möchte, kommt nicht darum herum, in Aktien zu investieren. Dafür muss natürlich das Risiko einer gewissen Schwankung in Kauf genommen werden. Im Gegenzug werden Anleger mit attraktiven Renditen belohnt. Wie immer kommt es aber auch hier darauf an, welche Aktien man besitzt.


Die beste Variante, um vor Inflation geschützt zu sein, sind Fonds, ETFs und Aktien. Einzelaktien sind hingegen zu risikoreich. Der Experte empfiehlt dabei immer ein breit gestreutes Portfolio, das in der Vergangenheit stets einen optimalen Inflationsschutz geboten hat.


Über David Tappe:


David Tappe ist Finanzexperte und Gründer sowie Vorstand der TAPPE CONSULTING AG. Er unterstützt Menschen dabei, auf privater Ebene ein Vermögen für ihre Altersvorsorge aufzubauen. Für seine Kunden und neue Interessenten ist er die unabhängige Anlaufstelle, wenn es um professionelle Beratung zum Thema Geldanlagen geht. Weitere Informationen unter: www tappeconsulting de




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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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