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Kolumnist: Miningscout.de

Skyharbour Resources: Partner Azincourt Energy meldet erhöhtes Uran aus „East Preston“




09.06.21 13:45
Miningscout.de

Skyharbour Resources Ltd., der Uran-Explorer mit dem großen Projektportfolio im kanadischen Athabasca-Becken, exploriert bekanntlich nicht nur in Eigenregie sein Flaggschiff „Moore Uranium“. Auf mehreren anderen Liegenschaften sind verschiedene Projektpartner ebenfalls auf der Suche nach dem radioaktiven Rohstoff. Am Dienstagabend trafen brandneue News von „East Preston“ ein. Azincourt Energy gab die Auswertungen von Proben aus den ersten Bohrlöchern von seinem jüngsten Diamantbohrprogramm bekannt.


Nachdem der Frühling dieses Jahr früher als erwartet Einzug in der Region gehalten hat, musste das Winterbohrprogramm 2021 abgekürzt werden. Insgesamt hatte Azincourt Energy fünf Diamantbohrlöcher mit insgesamt 1.195 Bohrmetern fertiggestellt. Aus dreien dieser Löcher wurden geochemische Proben zur Analyse durch die SRC Geoanalytical Laboratories in Saskatoon entnommen. Nach deren Auswertung steht fest: Die drei Löcher trafen auf anomale, erhöhte Urangehalte.



Erhöhte Basismetalle als Indikatoren

Trevor Perkins, der Explorations-Manager von Azincourt, sieht die Ergebnisse als Anzeichen dafür, dass das Unternehmen sich auf dem richtigen Weg befände. Die Erhöhung von Basismetallen und Uran zeige an, dass es in diesen Bereichen uranhaltige Flüssigkeiten gebe. Diese Erkenntnisse sollten dabei helfen, die optimalen Stellen für weitere Untersuchungen ausfindig zu machen.


Der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer des Unternehmens, Alex Klenman, ergänzte, dass die Ergebnisse jedes der bisher abgeschlossenen begrenzten Bohrprogramme auf „East Preston“ zu aussagekräftigeren und überzeugenderen Resultaten geführt habe. Aufgrund dieser überzeugenden Ergebnisse sei man bestrebt, die Bohrungen schnellstmöglich fortzusetzen und in Gebieten, in denen solche erhöhten Werte vorliegen, weitere Löcher zu setzen.


Bei Azincourt bereitet man sich nun auf umfangreiche Bohrungen in den kommenden acht Monaten vor und freue sich darauf, so Klenman, die weiteren Explorationsbemühungen zu intensivieren.



Drei Löcher geben Auskunft

Zielgebiet für die Bohrungen war der leitfähige Korridor von der „Zone A“ bis zur „Zone G“, basierend auf den Erkenntnissen aus den Bohrprogrammen von 2019 und 2020, den bodengestützten elektromagnetischen und Schwerkraftuntersuchungen sowie den grundstücksweiten VTEM- und Magnetuntersuchungen zwischen 2018 und 2020. Die im Dezember vergangenen Jahres abgeschlossene HLEM-Untersuchung gibt Hinweise auf mehrere potenzielle Leiter und eine strukturelle Komplexität entlang dem Ostrand dieses Korridors.



Bohrloch EP21004, das auf zwei parallele Leiter sowie ein Gravitationstief in der „Zone G“ ausgerichtet war, durchteufte mehrere Bereiche mit Brekzien- und Graphitverwerfungen über ein Intervall von 50 Metern. In einer graphitischen Brekzie wurde erhöhtes Uran festgestellt.


Bohrloch EP21005 zielte ebenfalls auf zwei parallele Leiter und ein Gravitationstief in derselben Zone ab, dies 400 Meter entlang des Streichens des zuvor genannten Lochs. Bei diesen Bohrungen wurden mehrere Graphit- und Scherzonen gekreuzt und dabei erhöhte Werte von Uran, Bor und Basismetallen identifiziert. Diese sind mit Zonen graphitscher Schwankungen verbunden.


Bohrloch EP21003 hatte einen Knick im Leiter zum Ziel, der in der „Zone AB“ identifiziert worden war. Die Bohrungen durchteuften eine breite Verwerfungszone mit graphitischen Rillen und Anzeichen für querschneidende Strukturen. Eine Analyse der Proben zeigt, dass die Werte für Anzeiger-Basismetalle erhöht sind. Eine solche Anreicherung von Basismetallen ist in der Regel ein auf Uran hinweisender Vektor.


Die verbleibenden beiden Löcher EP21001 und EP21002 waren in der „Zone A“ vorgetrieben worden und hatten dort signifikante verworfene und deformierte Lithologien in Verbindung mit kennzeichnendem Graphit ermittelt. Aus diesen Löchern wurden jedoch keine Proben ausgewertet.



Aktivitäten im Sommerexplorationsprogramm 2021

Azincourt Energy entwickelt nun Pläne, um die ursprünglich vom Winterprogramm 2021 erhofften Messdaten komplettieren zu können. Dazu soll es ein Diamantbohrprogramm über 1.000 Meter geben. Unabhängig von diesen Bohrungen plant der Explorer ein 6.000-Meter-Programm mit 25 bis 30 Löchern, das in der kommenden Wintersaison abgeschlossen werden soll. Die Feldprogramme aus dem Sommer sollen die Zielauswahl dafür verfeinern.


Die diesbezüglichen Planungen für den Sommer 2021 sehen eine luftgestützte radiometrische Untersuchung des Südteils des Konzessionsgebietes vor. Dazu kommen ein Feldkartierungs- und ein Prospektionsprogramm zur Ergründung von Anomalien und zum Auffinden der radioaktiven Felsbrocken, die bei den Untersuchungen identifiziert werden können.


Alle Genehmigungen, die für den Abschluss aller geplanten Arbeiten bis zum Winter 2022 erforderlich sind, liegen vor. Informationsveranstaltungen und Beratungen mit den örtlichen Kommunen finden statt. In Kürze will Azincourt Zeitpläne sowohl für das Sommerbohrprogramm als auch zusätzliche Feldarbeiten veröffentlichen.


„East Preston“ – Der Hintergrund

„East Preston“ befindet sich am Südrand des westlichen Athabasca-Beckens, wo die Ziele oberflächennah liegen und die ansonsten typische Sandsteinabdeckung fehlt. Die Ziele sind zwar flach, können aber nichtsdestotrotz eine beachtliche Ausdehnung in die Tiefe aufweisen. Das Projekt liegt entlang eines parallelen, leitfähigen Trends zwischen dem sogenannten „PLS-Arrow-Trend“ und der Lagerstätte „Centennial“ von Cameco („Virgin River-Dufferin Lake-Trend“. Diese Uranlagerstätten im Grund stehen im Zusammenhang mit Diskordanzen, wie man sie auch bei Lagerstätten wie „Arrow“ (NexGen) oder der „Eagle Point“-Mine von Cameco findet.


Auf dem Gelände sind drei leitfähige Korridore mit geringer magnetischer Signatur identifiziert. Die Korridore haben eine Gesamtstreichenlänge von mehr als 25 Kilometern, bei jedem liegen mehrere EM-Leitertrends vor. Die bisher vorgenommenen Bodenprospektionsarbeiten und Probeentnahmen haben Aufschluss-, Boden-, Radon- und geochemische Anomalien festgestellt, die als Schlüsselelemente für Schichtlücken-Uranlagerstätten gelten.


Das Projekt verfügt außerdem über mehrere lange lineare Leiter mit Biegeänderungen in der Ausrichtung sowie versetzten Brüchen nahe interpretierter Verwerfungslinien. Das sind klassische Ziele für diskordante Uranlagerstätten im Grundgestein. Es handelt sich nicht nur um einfache Leiter im Grund, sondern aufgrund ihrer strukturellen Komplexität zweifellos um aufgewertete Prospektivitätsziele.


Die Projekteigner von „East Preston“, Skyharbour und Dixie Gold, haben mit Azincourt eine Optionsvereinbarung abgeschlossen, nach der das Unternehmen eine 70-pozentige Beteiligung an dem Projekt erwerben kann. Die Voraussetzungen dafür hat Azincourt zwischenzeitlich erfüllt, indem in den vergangenen vier Jahren 2,5 CAD Explorationsausgaben, eine Million CAD in bar 9,5 Millionen Azincourt-Unternehmensaktien ausgegeben wurden. Bei Skyharbour verbleiben 15 Prozent Anteil an „East Preston“.



Skyharbour Resources: Partner und Projekte

Skyharbour besitzt ein Portfolio von sechs bohrfertigen Projekten auf über 240.000 Hektar im kanadischen Athabasca-Becken. Das Flaggschiff ist das von Denison Mines (einem wichtigen Anteilseigner von Skyharbour) übernommene „Moore Uranium“-Projekt. Dies befindet sich zu 100 Prozent im Besitz von Skyharbour und ist lediglich 15 Kilometer von den Projekten „Wheeler River“ (Denison) und 39 Kilometer von der „McArthur River“-Mine (Cameco) entfernt. „Moore Uranium“ hat bereits ein fortgeschrittenes Projektstadium erreicht und verfügt in der „Maverick“-Zone über eine hochgradige Uranmineralisierung (6,0 Prozent Triuranoctoxid auf 5,9 Metern inklusive 20,8 Prozent Triuranoctoxid auf 1,5 Metern).


Ebenfalls zu 100 Prozent ist Skyharbour am „South Falcon“-Uranprojekt am Ostrand des Athabasca-Beckens beteiligt, für das eine National-Instrument-konforme Ressourcenschätzung abgeleitet 7,0 Millionen Pfund Triuranoctoxid zu 0,03 Prozent und 5,3 Millionen Pfund Thoriumdioxid zu 0,023 Prozent ausweist.


Die Projekte „East Preston“ und „Preston“, die Skyharbour gemeinsam mit Dixie Gold hält, werden unter ähnlichen Options- beziehungsweise Joint-Venture-Vereinbarungen mit den Partnern Orano Canada Inc. („Preston“) und Azincourt Energy („East Preston“) gehalten. Beide Partner haben die Option, bis zu 70 Prozent des jeweiligen Projektes zu erwerben, wobei die Voraussetzungen dazu bei Azincourt bereits erfüllt sind.


Mit dem an der ASX notierten australischen Unternehmen Valor Resources hat Skyharbour ein Agreement, wonach Valor durch Ausgaben von 3.500.00 CAD Explorations- und 475.000 CAD Barzahlungen und eine Aktienausgabe binnen vier Jahren 80 Prozent Anteil am „Hook Lake“-Projekt erwerben kann.


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