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Kolumnist: Miningscout.de

Skyharbour Resources: Azincourt schließt Earn-in-Option ab, Joint-Venture beginnt




17.02.21 16:29
Miningscout.de

Endlich ist es geschafft: Wie Skyharbour Resources Ltd. meldet, hat Azincourt Energy Corp. seine Verpflichtungen für das Earn-in-Abkommen zum Uranprojekt „East Preston“ final abgeschlossen. Zuvor hatte das Unternehmen aus Vancouver eine Option zum Erwerb von Anteilen an der Projektfläche mit den Projektpartnern Skyharbour und Dixie Gold Inc. gehalten. Die Exploration des Geländes mit einem Bohrprogramm kann nun nahtlos weitergehen.


Azincourt übernimmt mit Abschluss der letzten Earn-in-Optionstranche die 70-prozentige Beteiligung an der Projektfläche im westlichen Athabasca-Becken in der kanadischen Provinz Saskatchewan und bildet mit Skyharbour und Dixie ein Joint-Venture zur weiteren Entwicklung des Projekts. Die verbleibende 30-Prozent-Beteiligung wird gleichmäßig zwischen Skyharbour und Dixie Gold aufgeteilt. Jedes der beiden Unternehmen behält einen Anteil von 15 Prozent an „East Preston“.


Projektpartner sehen guter Zusammenarbeit entgegen

Jordan Trimble, der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer von Skyharbour betonte, man freue sich, mit Azincourt als Joint-Venture-Partner zusammenzuarbeiten und werde durch die Minderheitenbeteiligung von den Vorteilen des Projektes profitieren. Skyharbour führe sein Geschäftsmodell fort, indem es seine Projektbasis vor Ort durch die gezielte Exploration von Mineralien im Flaggschiffprojekt „Moore“ aufwertet, das sich zu 100 Prozent im Besitz des Unternehmens befindet. Man nutze außerdem ein Lagerstätten-Generator-Modell, um die sekundären Projekte gemeinsam mit strategischen Partnern voranzutreiben.


Die Partnerschaft mit Azincourt ergänze zudem die Optionsvereinbarung mit Pitchblende Energy/ Valor Resources beim Uranprojekt „North Falcon Point“ sowie jene mit Orano Canada Inc. beim unmittelbar an „East Preston“ angrenzenden Projekt „Preston“.


Auch Alex Klenman, der Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende von Azincourt, zeigte sich erfreut über den Abschluss des Joint-Ventures. Man freue sich auf die Kooperation, um die nächsten Entwicklungsphasen von „East Preston“ voranzutreiben und danke den Partnern bei Skyharbour und Dixie Gold für ihre Flexibilität, einen Teil des Zeitplans an die Marktbedingungen anzupassen. Hierbei spielt Klenman auf eine kleine Verzögerung an, die durch eine Fristverlängerung gegen eine Aktienausgabe innerhalb der Options-Rahmenbedingungen aufgefangen wurde.


Die Hintergründe der Earn-in-Option

Skyharbour und Dixie Gold als ursprünglich jeweils 50-prozentige Rechteinhaber an „East Preston“ hatten mit Azincourt eine Optionsvereinbarung geschlossen, wonach Azincourt durch eine Earn-in-Voranwartschaft die Möglichkeit zum Erwerb einer 70-prozentigen Beteiligung eingeräumt wurde. Im Rahmen dieser Vereinbarung hatte Azincourt in den vergangenen vier Jahren abgestufte Explorationsausgaben in Höhe von 2,5 Millionen CAD und Barzahlungen über insgesamt eine Million CAD geleistet sowie 9,5 Millionen Stammaktien ausgegeben, die gleichmäßig zwischen Skyharbour und Dixie Gold aufgeteilt wurden. Dieser Deal ist nun abgeschlossen. Fortan hält Azincourt 70 Prozent der Beteiligung, die verbleibenden 30 Prozent verteilen sich zu je fünfzehn Prozent auf Skyharbour und Dixie Gold.


Für den benachbarten Projektteil „Preston“ besteht eine ähnliche Vereinbarung mit dem Projektpartner Orano Canada Inc., der ebenfalls eine Earn-in-Optionsvereinbarung mit dem Ziel, 70 Prozent Beteiligung an der fraglichen Projektfläche zu erwerben, hält.


Die nächsten Projekt-Entwicklungsschritte

Wie bereits zuvor kommuniziert, laufen derzeit die Vorbereitungen, um den Zugang zu den Primärbohrstellen auf dem „East Preston“-Areal zu ermöglichen. Im Zuge dessen werden Straßen vorbereitet und Brücken platziert.


Das Explorationsprogramm, das Azincourt aktuell in Angriff nimmt, soll zwischen einer und 1,4 Millionen CAD kosten. Vorgesehen ist ein Diamantbohrprogramm mit 10 bis 12 Löchern und einer Gesamtbohrstecke von 2.000 bis 2.500 Metern. Die Bohrungen werden wahrscheinlich noch im Lauf dieses Monats beginnen.



Die Geologie des „East Preston“-Projekts

„East Preston“ liegt in der Nähe des Südrandes des westlichen Athabasca-Beckens. Dort finden sich die Mineralisierungsziele in oberflächennaher Umgebung; die typische Athabasca-Sandsteindecke fehlt dort jedoch. Die Ziele sind zwar flach, können aber eine beachtliche Tiefenausdehnung aufweisen.


Das Projektgelände verläuft längs einem parallelen leitenden Trend zwischen dem sogenannten „PLS-Arrow-Trend“ und der Cameco-Lagerstätte „Centennial“ (Virgin River –Dufferin Lake-Trend). In der Nähe befindet sich die „Triple R“-Lagerstätte von Fission Uranium und die „Arrow“-Lagerstätte von NexGen.


Auf dem „East Preston“-Areal waren drei potenziell leitende Korridore mit einer niedrigen magnetischen Signatur lokalisiert worden. Diese drei separaten Gänge haben eine Gesamtstreichenlänge von mehr als 25 Kilometern. Es sind jeweils mehrere elektromagnetische Leitertrends identifiziert. Die bislang abgeschlossenen Bodeninspektionsarbeiten und Probeentnahmen haben biochemische und Radon-Anomalien sowie Abweichungen in Boden und Aufschluss identifiziert. All das sind wichtige Anzeigerelemente für Uranlagerstätten.


„East Preston“ verfügt über mehrere lange lineare Leiter mit Biegeänderungen in ihrer Ausrichtung und versetzten Brüchen nahe interpretierter Verwerfungslinien. Es handelt sich nicht nur um einfache Leiter im Erdboden; die strukturelle Komplexität weist vielmehr auf erweiterte und verbesserte Prospektivitätsziele hin: Schichtlücken-Uranablagerungen im Grundgestein, ähnlich derer der Lagerstätte „Arrow“ von NexGen beziehungsweise „Eagle Point“ von Cameco.



Skyharbour: Aktiver Player des kanadischen Uran-Business

Der Uranexplorer Skyharbour Resources Ltd. aus Vancouver verfolgt mit seinen breit gefächerten Aktivitäten und Projekten das Ziel, sowohl durch neue Mineralentdeckungen als auch engagierte langfristige Partnerschaften und die Förderung von Explorationsprojekten in günstigen Rechtssystemen Shareholder Value für sein Anleger zu erzeugen. Dazu verfügt das Unternehmen über ein umfangreiches Portfolio an Uran- und Thorium-Explorationsarealen im kanadischen Athabasca-Becken. Mit sechs bohrfertigen Projekten ist Skyharbour sehr gut positioniert, um von der Verbesserung der Grundlagen des Uranmarktes zu profitieren und hat eine dominierende Grundstücksposition in der Region inne.


Flaggschiff von Skyharbour ist das von Denison Mines übernommene und mit 100 Prozent gehaltene „Moore Uranium“-Projekt, etwa 15 Kilometer östlich vom „Wheeler River“-Projekt von Denison (im Übrigen ein wichtiger Anteilseigner an Skyharbour) und 39 Kilometer südlich von der „McArthur River“-Uranmine von Cameco gelegen. „Moore“ ist bereits in einem fortgeschrittenen Explorationsstadium. Eine hochgradige Uranmineralisierung in der Zielzone „Maverick“ gab Bohrresultate mit 6,0 Prozent Triuranoctoxid über 5,9 Meter inklusive 20,8 Prozent Triuranoctoxid über 1,5 Meter in einer vertikalen Tiefe von 265 Metern aus.


Neben dem Flaggschiff Moore und dem oben ausführlich beschriebenen Preston- und East-Preston-Projekt ist Skyharbour zu 100 Prozent am South-Falcon-Uranium-Projekt am Ostrand des Athabasca-Beckens beteiligt. Dessen abgeleitete Ressource laut NI-43-101 wird auf 7,0 Millionen Pfund mit 0,03 Prozent Triuranoctoxid und 5,3 Millionen Pfund mit 0,023 Prozent Thoriumdioxid beziffert.


Mit dem australischen Unternehmen Pitchblende Energy (wird von Valor Resources übernommen) hatte Skyharbour eine endgültige Vereinbarung über das Uranprojekt „Hook Lake“ (vormals „North Falcon Point“) unterzeichnet, wonach Pitchblende durch Explorationsausgaben von 3.500.000 CAD und Barzahlungen von 475.000 CAD und die Erstausgabe von Aktien 80 Prozent des Projektes erwerben kan


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