Kolumnist: Feingold-Research

Scheitert der Bitcoin an den Stromkosten?




10.11.17 11:40
Feingold-Research

Das Internet hinterlässt einen recht großen energetischen Fußabdruck. So rechnet der SWR vor, dass derzeit weltweit 25 Atomkraftwerke laufen müssten um genügend Strom zu produzieren. Ähnliche Rechnungen kann man auch mit dem Bitcoin anstellen. Derzeit wird die Diskussion lauter, ob die Bitcoin-Technologie energetisch vertretbar ist und eventuell eine Hürde für die Ausbreitung der Kryptowährungen darstellt. Wie das Magazin Digiconomist vorrechnet, liegt der Anteil des Bitcoin am weltweiten Stromverbrauch schon bei 0,12 Prozent.

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Als Land würde der Bitcoin an 65. Stelle kurz hinter Irland liegen. Spannend ist ein Vergleich mit dem Bezahldienst Visa. Dessen Stromverbrauch liegt laut Digiconomist in der Größenordnung von lediglich 50.000 US-Haushalten. In diesem Punkt schlägt die „alte“ Technolgie den Bitcoin also um Längen. Sollte die Erfolgsstory des Bitcoin weitergehen, dürfte auch der ökologische Fußabdruck zunehmend in den Fokus rücken.



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