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Kolumnist: Benjamin Summa

SILBERREPORT: DAS WEISSE METALL NACH DEM „SHORT SQUEEZE




12.02.21 14:51
Benjamin Summa

Durch die Corona-Pandemie ist an so etwas wie „Alltag“ an den Finanzmärkten nicht zu denken. Die Märkte versuchen, zwischen trüben Konjunkturaussichten und den milliardenschweren Hilfspaketen und Finanzspritzen einen Weg zu finden. Bislang geht dieser Weg nach oben. Ob diese Entwicklung nachhaltig ist, darf bezweifelt werden. Von der Unsicherheit an den Börsen profitieren auch Gold und Silber. Das weiße Edelmetall hat in den vergangenen Wochen eine regelrechte Achterbahnfahrt hinter sich, hat sich aber von den jüngsten Turbulenzen erholt. Und es wird immer wahrscheinlicher, dass im Jahr 2021 vor allem Silber im Rampenlicht stehen wird.


Nach dem spektakulären „Short Squeeze“, der offenbar von einem Schwarm an kleinen Privatinvestoren aus den USA provoziert wurde, hatte der Silberpreis den Turbo eingelegt und in der Spitze fast zehn Prozent an einem Tag zugelegt. Doch kurz darauf folgte der Absturz und die Zuwächse wurden fast komplett ausradiert. Inzwischen bewegt sich Silber aber wieder nach oben und die meisten Marktbeobachter sind sich darin einig, dass das weiße Metall noch deutlich stärkeres Aufholpotenzial hat, auch wenn es derzeit noch weit von seinem historischen Rekordhoch aus dem Jahr 1980 entfernt ist. Sollte sich die Wirtschaft wie erwartet in diesem Jahr von Corona erholen, ist dies sicherlich förderlich für die Nachfrage nach dem Industriemetall Silber. Das könnte neben der weiterhin sehr robusten Investmentnachfrage den Silberkurs weiter befeuern.


Bei pro aurum war nach dem Jahreswechsel eine sprunghaft gestiegene Nachfrage nach physischen Investments in Silber zu beobachten. Zwar befand sich das Kaufinteresse bereits im Vorjahr auf sehr hohem Niveau, doch die spektakulären Schlagzeilen rund um das Tauziehen zwischen Privatanlegern und Hedgefonds sorgten dafür, dass viele zusätzliche Investoren die Chancen von Silber entdeckt haben. Hoch im Kurs stehen bei pro aurum vor allem die „Maple Leaf“-Anlagemünzen aus Kanada. Auch der Krügerrand aus Südafrika hat sich zu einem Bestseller in Silber bei pro aurum entwickelt. Das legendäre Motiv ist erst seit dem Jahr 2018 als unlimitiert geprägte Anlagemünze zu haben.


“Differenzbesteuerung” bringt Preis-Vorteile

Um seinen Kunden den bestmöglichen Preis für Silbermünzen zu bieten, wendet pro aurum seit dem Jahr 2014 die sogenannte Differenzbesteuerung an. Hierbei handelt es sich um ein besonderes Besteuerungsverfahren, bei dem lediglich die Handelsspanne der Silbermünze und nicht der komplette Preis mit der Mehrwertsteuer belegt wird. Hierdurch ergibt sich ein Vorteil von etwa drei Euro pro Feinunze bei differenzbesteuerten Münzen gegenüber regelbesteuerten Exemplaren. Dieses völlig legale Verfahren kann bei Münzen angewandt werden, die von außerhalb der EU stammen. Dies trifft somit auf fast alle Anlagemünzen aus Silber zu.


Silberreport: Das weiße Metall nach dem „Short Squeeze“


Wer von der Aufwärtsbewegung bei Silber profitieren möchte, kann neben dem Kauf von physischem Silber auch auf die unkomplizierten Lagermöglichkeiten von pro aurum zurückgreifen. Mit dem Zollfreilager und dem Edelmetalldepot hat pro aurum gleich zwei Dienstleistungen entwickelt, bei denen Anleger in physisches Edelmetall investieren, welches von pro aurum sicher gelagert wird – beim Edelmetalldepot handelt es sich um ein Hochsicherheitslager in München, das Zollfreilager befindet sich in der Nähe von Zürich in der Schweiz. Durch letzteren Standort ergibt sich ein zusätzlicher Vorteil für Anlieger: Solange die Ware im Lager belassen wird, entfällt die Mehrwertsteuer komplett. Erst bei einer Auslieferung wäre der Zuschlag fällig.


In den kommenden Wochen wird es für Silber wichtig, die psychologisch bedeutsame Marke von 30 US-Dollar pro Feinunze zurückzuerobern. Die Schallmauer wurde durch den jüngsten „Short Squeeze“ kurzzeitig durchbrochen, stellte aber offenbar bislang noch eine zu große Hürde dar. Grundsätzlich sprechen jedoch viele gute Gründe für Silber. So lässt beispielsweise das sogenannte „Gold-Silber-Ratio“ steigende Silberpreise erahnen. Der Wert liegt derzeit bei rund 67 und ist damit noch weit von seinem historischen Mittelwert von 50 entfernt. Edelmetall-Experten lesen aus diesem Verhältnis eine Unterbewertung von Silber gegenüber Gold heraus.


Bildrechte: © pro aurum



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