Kolumnist: Feingold-Research

Renditechancen mit Inlinern auf WTI und Brent




07.12.17 08:20
Feingold-Research

Eine Allianz aus OPEC und Nicht-OPEC-Ländern hat in den vergangenen Monaten den Ölpreis angetrieben und diesen Kurs in der vergangenen Woche in Wien bestätigt. Nun scheint der Schwung aus der Öl-Rally etwas gewichen zu sein. Wir empfehlen weiterhin die Inliner auf Brent (SC6HVZ) und WTI (SC6744).

Weitere Inliner auf Brent und WTI finden Sie in unserer Produktauswahl


Rohöl: Ölstaaten-Allianz verlängert Förderbremse

Das Bündnis aus OPEC und weiteren Nicht-OPEC-Ländern beschloss am vergangenen Donnerstag in Wien eine Verlängerung des seit Jahresbeginn geltenden Produktionslimits. Auf dem Juni-Meeting 2018 soll die Vereinbarung einer Neubewertung unterzogen werden. Die Vereinbarung hat am Ölmarkt zu Aufatmen geführt und die Preise überraschend weiter steigen lassen. „Im Gegensatz zur letzten OPEC-Sitzung vor sechs Monaten ist diesmal eine Preiskorrektur ausgeblieben“, kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank.


Bildquelle: Fotolia

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Das neue Abkommen sieht nun vor, die Rohölproduktion um 1,8 Mio. Barrel pro Tag zu drosseln. Davon übernimmt die OPEC einen Anteil von 1,2 Mio. Barrel pro Tag, der restliche Teil wird durch die weiteren beteiligten Ölproduzenten insbesondere Russland gestellt. Die OPEC deckelt damit ihr Produktionslevel wie gehabt auf 32,5 Mio. Barrel pro Tag. Insgesamt werden pro Tag auf der Welt etwa 95 Mio. Barrel Rohöl nachgefragt.


Grund für die Ausdehnung ist, dass das Ziel der Normalisierung der globalen Rohöllagerbestände noch nicht in ausreichendem Maße erreicht worden ist. OPEC-Generalsekretär Mohammad Barkindo hatte erst kürzlich eingestehen müssen, dass die globalen Rohölbestände noch immer 140 Mio. Barrel über dem Fünfjahresdurchschnitt liegen.


Im Wissensbereich der Citi Bank finden Sie weitere Informationen zum Thema Rohstoffe, wie zum Beispiel Erklärungen zu den Terminkurven. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel Öl – wie funktioniert eigentlich die “Rolle”?


Gegen weitere steigende Preise sprechen, aus Sicht der Commerzbank, Nachrichten aus den USA. Dort steige die Bohraktivität weiter an. Nach Angaben von Baker Hughes habe sich die Zahl der aktiven Ölbohrungen in der letzten Woche um zwei erhöht, was dem dritten Wochenanstieg in den letzten vier Wochen entspreche. Die wöchentliche US-Rohölproduktion liege bereits auf einem Rekordniveau.


Gold: Steigende Risikofreude der Marktteilnehmer belastet

Öl_rohstoffeGold hat die Freitagsgewinne nicht halten können und ist zu Wochenbeginn im Zuge steigender Risikofreude an den Finanzmärkten abgerutscht. In der Nacht zum Samstag hatte der US-Senat ein Steuergesetz beschlossen, das umfangreiche Steuersenkungen vorsieht. Da das Repräsentantenhaus zuvor eine eigene Vorlage verabschiedet hatte, müssen beide Entwürfe noch abgeglichen werden. Die Republikaner sind jedoch zuversichtlich, dass Trump das Gesetz noch vor Weihnachten unterzeichnen kann. „Der Risikoappetit der Marktteilnehmer ist wieder zurückgekehrt und der Goldpreis entsprechend gefallen“, erklärten Rohstoffexperten der Commerzbank den Rückgang der Edelmetall-Notierungen.


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Die spekulativen Finanzinvestoren hielten dem Edelmetall bis zuletzt noch die Treue. In der Woche zum 28. November weiteten diese ihre Netto-Long-Positionen bei Gold laut CoT-Daten um 15 Prozent auf knapp 200.000 Kontrakte aus. Dies ist der höchste Stand seit zweieinhalb Monaten.


Laut einer aktuellen Umfrage des Nachrichtenportals kitco.com rechnen nun Analysten an der Wall Street erstmals seit Ende Oktober wieder mit einem nachgebenden Goldpreis. Der wöchentlichen Online-Erhebung zufolge schätzen die befragten Experten die Kursentwicklung in dieser Woche mehrheitlich bearish ein. In der letzten Woche seien diese noch äußerst bullish eingestellt gewesen. Der weitere Verlauf bleibt dennoch abzuwarten.


Quelle: Vontobel, eigene Recherche



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