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Kolumnist: Bernd Niquet

Politikers beste Freunde: Draghi und Hitler




15.09.18 11:07
Bernd Niquet

Die Bundesrepublik Deutschland steht vor riesigen Herausforderungen und heftigen Zerreißproben. Hier seien einmal nur zwei genannt:

(1) Aufgrund des Ungleichgewichts von zu viel alten und zu wenig jungen Menschen droht uns der finanzielle Kollaps. Sparen wäre also angesagt.


(2) Der ungehinderte Zustrom von Flüchtlingen droht das Land zu zerreißen. Eine Begrenzung wäre daher angesagt.


Doch was passiert? Es passiert genau das Gegenteil. Es werden mit vollen Händen die Sozialausgaben herausgegeben. Und eine wirksame Begrenzung der Flüchtlingszahl findet nicht statt.


Das alles wäre so nicht möglich, gäbe es nicht Mario Draghi und Adolf Hitler.


(1) Ohne die Nullzinspolitik der EZB, die die Kosten für die Bundesschuld dramatisch reduziert hat, wäre es überhaupt nicht möglich, weiterhin so ungehindert Geld auszugeben.


(2) Hätte es Adolf Hitler nicht gegeben, gäbe es keine Nazikeule. Dann könnte man die Menschen, die sich gegen eine weitere unkontrollierte Zuwanderungen wenden, nicht als Nazis beschimpfen. Dann müsste man auf sie hören und auf ihre Bedenken eingehen.


Doch so geht es weiter und weiter. Mit Nullzinspolitik und Nazikeule rettet sich die Politik derzeit noch über die Runden.


Die Frage ist nur, wie lange das noch so geht?


Ich fürchte, nicht mehr allzu lange.


Einerseits wünsche ich mir, dass wir trotz des Irrsinns dieser Verhaltensweise ewig so weitermachen können, andererseits wünsche ich mir einen Umschwung.


Doch ich habe mächtig Angst davor. Denn dann wird es fürchterlich.


Wir alle leben momentan von geborgter Zeit und auf einer Zeitbombe.




Bernd Niquet





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