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Kolumnist: Frank Szillat

Platzt die Bondblase?




24.06.13 08:36
Frank Szillat

Nach den deutlichen Worten von Fed-Chef Bernanke meldet sich bei Bonds und Aktien die Schwerkraft zurück. Die Sorge um das Auslaufen von Quantitative Easing dürfte die Märkte noch eine Weile beschäftigen, wobei sich nun die Frage aufdrängt, ob sich die US-Börsen lediglich in einer Korrekturbewegung befinden, wie es sie seit den Tiefs aus dem Jahr 2009 schon fünfmal gegeben hat, oder ob sich eine mittelfristige Wende ankündigt?


Bei einem Blick auf die Bondmärkte neigt sich das Pendel aktuell leider zu letzterem. Da die Fed ihre Anleihekäufe eigenen Angaben zufolge über kurz oder lang reduzieren wird, ist der US-Bondmarkt in eine satte Abwärtsbewegung übergegangen. So legte die Rendite der Bonds mit einer Laufzeit von 10 Jahren in der vergangenen Woche um 0,4% zu - so stark wie seit März 2003 nicht mehr! Wo wir aktuell stehen, sehen Sie im nachfolgenden Chart:





25 Punkte entsprechen 2,50% Verzinsung. Und wie Sie ebenfalls erkennen werden, vollzieht dieses Zinsbarometer aktuell eine große untere Trendwende, was in den kommenden Wochen/Monaten weiter steigende Zinsen erwarten lässt. Das heißt aber auch, das Anleihen mit einer künftigen Verzinsung von 3 oder 4% zusehends attraktiver für das Großkapital werden. Diese Gelder würden dem Aktienmarkt fehlen, was schon heute auf die Kurse drückt.


Diese Entwicklung sollte Aktionäre und Anleihebesitzer beunruhigen, ebenso stark verschuldete Staaten. Steigen die Zinsen tatsächlich weiter, können zum Beispiel die Amerikaner ihre über 16 Billionen USD schwere Verschuldung wohl bald nicht mehr mit Minizinsen finanzieren.


Übrigens: Ende der 1980iger Jahre rentierten die 10jährigen US-Staatspapiere noch mit fast 10%. Seither geht es fast wie mit dem Lineal gezogen bergab – wie lange noch?  Platzt die von den Zentralbanken ausgelöste Anleihen-Blase oder springt die Fed abermals in die Presche?




Wer auf steigende US-Zinsen spekulieren möchte, kann sich den hochspekulativen Inverse ETF Direxion Daily 20+ Year Treasury Bear 3X  (NYSE: TMV) auf die Watchlist nehmen. Mit diesem dreifach gehebelten ETF können Sie mit kleinem Geld auf Sicht von Wochen oder wenigen Monatssicht auf weiter steigende US-Zinsen spekulieren. Wer ein Spielchen wagen möchte, könnte bspw. bei 60 USD einen Versuch wagen und seine Zinswette bei 45 USD per Stopp-Loss absichern. Für die langfristige Geldanlage ist dieses Papier jedoch völlig ungeeignet!


 


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Ihr Frank Szillat und die Redaktion von www.capital-manager.at





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