Kolumnist: Jörg Schulte

Panoro Minerals Ltd. entwickelt Perus Kupferpotential




08.04.18 09:15
Jörg Schulte

Panoro Minerals Ltd. (WKN: 914959 / ISIN: CA69863Q1037 / TSX-V: PML) ist ein in Peru operierender kanadischer Kupferexplorer. Das in Vancouver / British Columbia beheimatete Unternehmen, das auch ein Büro in der peruanischen Hauptstadt Lima unterhält, betreibt derzeit in erster Linie zwei fortgeschrittene Kupfer-Projekte im Süden Perus, deren weitere Entwicklung aufgrund einer strategischen Partnerschaft mit der Edelmetall-‚Streaming‘-Gesellschaft Wheaton Precious Metals und dem Bergbaukonzern Hudbay Minerals mindestens für 2 Jahre gesichert ist.









Das ‚Cotabambas‘-Projekt:


Panoros derzeitiges Hauptprojekt, die nach einem benachbarten Dorf benannte ‚Cotabambas‘-Liegenschaft, befindet sich in der Region Apurímac, etwa 50 km südwestlich der Stadt Cusco im Süden Zentral-Perus. Das zwischen 3.000 und 4.000 m hoch gelegene, rund 15.900 Hektar (ha) große Areal ist Teil des sog. ‚Andahuaylas-Yauri‘-Gürtels, der für sein kupfer- und goldreiches Porphyr-Gestein bekannt ist. Von 1995 von 2000 führte eine Tochtergesellschaft des chilenisch-britischen Kupferprodozenten Antofagasta erste Bodenuntersuchungen auf dem Gelände durch. 2002 wurden die Nutzungsrechte an Cordilla de las Minas (CDLM), ein Joint-Venture mit dem brasilianischen Vale-Konzern, übertragen, das bis 2006 weitere Explorationsmaßnahmen absolvierte. Im Frühjahr 2007 ging die Liegenschaft schließlich im Zuge der rund 16,6 Mio. USD teuren Übernahme von CDLM an Panoro. Seither wurden dort 150 weitere Bohrungen mit einer Gesamtlänge von mehr als 70 km niedergebracht, auf deren Grundlage mehrere Ressourcenschätzungen sowie 2 vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudien (‚Preliminary Economics Assessments‘ / ‚PEA‘) entstanden.


Quelle: Panoro Minerals Ltd.


Denen zufolge konnten auf dem Areal bislang 1,09 Mrd. Pfund (lbs) Kupfer, 860.000 Unzen (oz) Gold, 10,3 Mio. oz Silber sowie 3,45 Mio. lbs Molybdän an angezeigten (‚indicated‘) Ressourcen ermittelt werden. Darüber hinaus wurden 4,16 Mrd. lbs Kupfer, 3,38 Mio. oz Gold, 45,37 Mio. oz Silber und 24,83 Mio. lbs Molybdän an geschlussfolgerten (‚inferred‘) Ressourcen festgestellt, wobei man jeweils einen durchschnittlichen Grenzgehalt (‚Cut-off Grade‘) von 0,2 % Kupferäquivalent pro Tonne Gestein zugrunde legte.


Nach derzeitigen Plänen könnten hiervon über einen Zeitraum von mindestens 18 Jahren etwa 2,6 Mrd. lbs Kupfer, 1,6 Mio. oz Gold und 17,3 Mio. oz Silber in einem aus zwei Gruben (‚Ccalla‘ und ‚Azulccaca‘) bestehenden Tagebaubetrieb gefördert werden. Die Anfangsinvestitionen für eine solche Anlage, zu der auch eine Gesteinsmühle mit einer Durchsatzrate von 80.000 Tonnen (t) Erz pro Tag gehören würde, lägen bei rund 1,53 Mrd. USD (inkl. Schließungskosten). Damit könnten jährlich etwa 250.000 t Kupferkonzentrat, bestehend aus 155,1 Mio. lbs Kupfer sowie 95.100 oz Gold und über 1 Mio. oz Silber, gewonnen werden. Dieses würde anschließend zur weiteren Verarbeitung zunächst per LKW zum rund 680 km entfernten Hafen von Matarani in der Region Arequipa transportiert und dort in Richtung Japan, China oder Indien verschifft.


Der Kapitalwert (‚Net Present Value‘) des Projekts läge bei einem angenommenen Kupferpreis von 3,- USD / lbs, einem Goldpreis von 1.250,- USD / oz und einem Silberpreis von 18,50 USD / oz sowie unter Annahme eines Abzinsfaktors von 7,5 % bei etwa 684 Mio. USD nach Steuern. Die interne Verzinsung (‚Internal Rate of Return‘) betrüge 16,7 %, die Amortisationszeit der Investitionen ca. 3,6 Jahre. Die direkten Förderkosten (‚Cash Costs‘ / ‚C1‘) beliefen sich – abzüglich der Einnahmen aus dem Edelmetallverkauf – auf 1,22 USD, die Gesamtproduktionskosten (‚Produktion Costs‘ / ‚C2‘) auf 1,94 USD / lbs Kupfer.


2018 will das Unternehmen seine Explorationsbemühungen auf der Liegenschaft in 2 Phasen fortsetzen. Dabei sollen zunächst mehrere Ziele im Nordosten (‚Cluster 1‘) und danach im Südwesten (‚Cluster 2‘) des Areals erkundet und hierfür jeweils Bohrungen mit ca. 5.000 m Länge niedergebracht werden. Ziel der rund 7,1 Mio. CAD teuren Maßnahmen ist die Entdeckung zusätzlicher hochgradiger Sulphid-Erze und Skarn-Gesteine sowie kostengünstig verarbeitbarer Oxid-Verbindungen. Zudem hofft man auf eine Verbesserung der metallurgischen Gewinnungsraten zwecks Steigerung der Margen.


Im Januar 2016 schloss Panoro eine Finanzierungsvereinbarung mit dem mittlerweile als Wheaton Precious Metals firmierenden, weltweit führenden Verwerter von Edelmetall-Vorkaufsrechten (‚Streams‘), die eine Vorauszahlung von 140 Mio. USD für den Ankauf von 25 % der künftigen Gold- und 100 % der zu erwartenden Silberproduktion des ‚Cotabambas‘-Projekts vorsieht. Zudem wurde ein Kaufpreis von 450,- USD für jede gelieferte Unze Gold sowie 5,90 USD für jede Unze Silber festgelegt. Dabei erhält Panoro zunächst einen Vorschuss auf die vereinbarte Vorauszahlung in Höhe von 14 Mio. USD, der in mehreren Tranchen und u.a. in Abhängigkeit von weiteren Kapitalerhöhungen der Gesellschaft über einen Zeitraum von bis zu 9 Jahren erfolgen soll. Bislang hat Panoro hiervon bereits 5,5 Mio. USD erhalten. Der Restbetrag von 126 Mio. USD soll schließlich während der Bauphase der geplanten Förderanlage in mehreren Raten ausgezahlt werden. Allerdings hat Wheaton innerhalb eines Zeitraums von 90 Tagen nach Vorlage einer Machbarkeitsstudie oder jederzeit, mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten, die Möglichkeit, die Vereinbarung zu widerrufen und einen Teil der Anzahlung in bar oder in Aktien zurückzufordern. Im Gegenzug darf Panoro im Falle einer Änderung der Besitzverhältnisse des Projektes die Hälfte der vereinbarten ‚Streams‘ zurückkaufen.


Da nach vorläufigen Schätzungen der Edelmetallanteil am zu erwartenden Gesamtumsatz des ‚Cotabambas‘-Projektes bei rund 8 % liegen dürfte, kann das Unternehmen somit im Zuge des Wheaton-‚Streams‘ neben der genannten Vorauszahlung noch mit weiteren Einnahmen von rund 280 Mio. USD rechnen.





Das ‚Antilla‘-Projekt:


Panoros zweites großes Projekt, die ‚Antilla‘-Liegenschaft, ist ebenfalls nach einer naheliegenden Gemeinde benannte und befindet sich auch in der südperuanischen ‚Apurímac‘-Region, rund 140 km südwestlich der Stadt Cusco. Das von kupfer- und molybdänhaltigem Porphyr-Gestein durchzogene Vorkommen ist Teil einer rund 7.400 ha großen Konzessionsfläche, die 1999 erstmals in den Fokus geologischer Untersuchungen geriet. 2002 erwarb CDLM das etwa 3.300 bis 4.200 m hohe Areal und führte dort ab 2003 erste Bohrungen durch. Nach der Übernahme von CDLM Anfang 2007 ließ Panoro in den Jahren 2008 und 2009 zunächst 49 Bohrungen niederbringen. Als ein im Frühjahr 2010 geschlossenes Joint-Venture mit Chancadoro Centauro bereits nach wenigen Monaten und 19 weiteren Bohrungen wegen ausbleibender Zahlung des Projektpartners scheiterte, folgte ein mehr als 2 Jahre andauernder Rechtsstreit, während dessen die Arbeiten auf der Liegenschaft ruhten. 2013 wurde die Erkundung schließlich wieder aufgenommen, wobei zwar keine weiteren Bohrungen mehr durchgeführt, jedoch genügend Daten gesammelt wurden, um mehrere Ressourcenschätzungen sowie im Mai 2016 auch eine erste vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (‚PEA‘) für das Projekt zu erstellen.


Quelle: Panoro Minerals Ltd.


Diesen zufolge verfügt die Liegenschaft aktuell über mindestens 2,2 Mrd. lbs an angezeigten Kupfer- sowie ca. 64,3 Mio. lbs an entsprechenden Molbydän-Ressourcen. Hinzu kommen weitere 0,5 Mrd. lbs an geschlussfolgerten Kupfer- und etwa 14,0 Mio. lbs an ebensolchen Molybdän-Ressourcen, wobei jeweils ein Grenzgehalt von 0,175 % Kupferäquivalent, ein Kupferpreis von 3,25 USD / lbs sowie ein Molybdänpreis von 9,- USD / lbs zugrunde gelegt wurde.


Laut der ‚PEA‘ könnte deren Abbau mittels eines Tagebaubetriebs mit angeschlossener Gesteinsmühle erfolgen, deren Verarbeitungskapazität bei ca. 40.000 t Erz / Tag läge. Auf diese Weise ließen sich über einen Zeitraum von 24 Jahren etwa 1,94 Mrd. lbs Kupfer (81,0 Mio. lbs / Jahr) und 44 Mio. lbs Molybdän (1,8 Mio. lbs / Jahr) zu durchschnittlichen ‚Cash‘-Kosten – abzüglich der Einnahmen aus dem Molybdän-Verkauf – von 1,83 USD / lbs Kupfer bzw. zu ‚C2‘-Kosten von 2,35 USD / lbs Kupfer produzieren. Das vor Ort gewonnene Kupferkonzentrat würde dabei zunächst per LKW zum ca. 530 km entfernten Hafen von Marcona transportiert und dort zur weiteren Verarbeitung in asiatischen Kupferhütten verschifft. Das Molybdänkonzentrat käme entweder über die gleiche Route per LKW und Schiff oder auch direkt auf dem Landweg zur Aufbereitung in einen ca. 1.750 km entfernten Schmelzbetrieb in der nordchilenischen Hafenstadt Mejillones.





Die Kosten für die Errichtung des Förderkomplexes lägen bei ca. 603 Mio. USD, die sich innerhalb von 4,1 Jahren amortisieren sollten. Der Kapitalwert des Projekts nach Steuern beliefe sich unter Berücksichtigung eines Abzinsfaktors von 7,5 %, eines Kupferpreises von 3,- USD / lbs und eines Molybdänpreises von 12,- USD / lbs auf rund 225 Mio. USD, was einen internen Zinsfuß von 15,1 % ermöglichen würde.


Quelle: Panoro Minerals Ltd.


Vorrangiges Ziel des Unternehmens ist es nun, die Abbaupläne zu optimieren, wobei der Fokus vor allem auf hochgradige Oxid-Vorkommen gelegt werden soll. Außerdem will man prüfen, inwieweit das Projekt auch bei einer reduzierten Verarbeitungskapazität der Gesteinsmühle von 10.000 bis 40.000 t Erz pro Tag wirtschaftlich operieren könnte. Darüber hinaus soll nach weiteren Möglichkeiten zur Senkung der Aufbau- und Betriebskosten, z.B. durch den Einsatz kostengünstigerer Haufenlaugungsverfahren oder einer veränderten Mühleninfrastruktur, gesucht werden. Auch eine Verschiebung der Abraumentwicklung zwecks früherer Erzielung von Einnahmen und einer daraus resultierenden Cashflow-Maximierung steht zur Debatte. Insgesamt will das Unternehmen 2018 rund 290.000,- CAD bereitstellen, um Wege zur Senkung der Entwicklungskosten und zur Rentabilitätssteigerung zu finden. Zudem soll die Einbeziehung eines Joint-Venture-Partners oder der Verkauf der Liegenschaft ausgelotet werden.


Quelle: Panoro Minerals Ltd.





Die sonstigen Projekte:


Zusätzlich zu den beiden Kernprojekten verfügt Panoro noch über 8 weitere peruanische Kupfer- bzw. Gold-Liegenschaften, die größtenteils 2007 im Zuge der CDLM-Übernahme erworben wurden. Eine Besonderheit stellt dabei das ‚El Rosal‘-Areal dar, das bereits seit 1998 zu Panoro gehört, sich im Gegensatz zu allen anderen Projekten aber nicht im Süden, sondern im Nordwesten Perus, ca. 75 km östlich der Küstenstadt Chiclayo, in der Region Lambayeque befindet. Die rund 8.200 ha große Liegenschaft beherbergt zum Teil Porphyr-, vor allem aber Skarn-Mineralisierungen mit signifikanten Kupfer-, Zink-, Silber- und Goldgehalten. Das Gelände war bis 2008 schon mehrfach Ziel kleinerer Bohrprogramme, bei denen sich jedoch herausstellte, dass für eine genauere Potentialbewertung kostspielige Tiefbohrungen nötig wären, weshalb man das Projekt zunächst zurückstellte und nun nach einem sowohl technisch als auch finanziell starken Joint-Venture-Partner sucht.


Quelle: Panoro Minerals Ltd.


Ebenfalls in einem noch vergleichsweise frühen Erkundungsstadium befindet sich die rund 40 km südlich des ‚Cotabambas‘-Projekts gelegene ‚Cochasayhuas‘-Liegenschaft, wo auf der ehemaligen ‚San Fernando‘-Mine zwischen 1912 und 1952 bereits rund 401.000 oz Gold und 480.000 oz Silber abgebaut wurden. Das rund 1.840 ha große Areal liegt ca. 20 km westlich der ‚Las Bambas‘-Mine des australischen Bergbaukonzerns MMG sowie des ‚Haquira‘-Projekts von First Quantum Minerals. Panoro führte hier 2013 erstmals ein eigenes kleines Bohrprogramm durch, nachdem 2009 ein Joint-Venture mit Consorcio Minero Horizonte gescheitert war. Zuletzt wurde die Erkundung allerdings nicht weiter forciert.


Gleiches gilt für die ca. 30 km südwestlich des ‚Antilla‘-Projekts auf bis zu 4.400 m Höhe gelegene ‚Promesa‘-Liegenschaft, auf der bislang umfangreiche Gesteinsproben genommen, aber sonst nur 4 Bohrungen niedergebracht wurden, was aber auch schon 15 Jahre zurückliegt. Dabei konnten allerdings Porphyr-Vorkommen mit Kupferanteilen von über 0,4 % sowie Goldgehalte von mehr als 0,42 Gramm pro Tonne nachgewiesen werden. 2012 und 2013 führte Panoro zwar noch einmal verschiedene Bodenuntersuchungen durch, die mehr als 40 % des Areals abdeckten, seither ruht jedoch die Exploration.


Ansonsten unterhält die Gesellschaft in der Region noch 5 weitere Gold- (‚Checca‘, ‚Sancapampa‘, ‚Humamantata‘, ‚Anyo‘) bzw. Kupferprojekte (‚Morosayhuas‘), die aber seit ihrem Erwerb im Jahr 2007 nicht weiter erkundet wurden. Außerdem ist man über einen 4 %-Anteil am ‚Huaquirca‘-Joint-Venture der kanadischen Explorer Minera IRL (CSE: MIRL) und Alturas Minerals (TSX-V: ALT) an den ‚Chapi-Chapi‘- und ‚Utupara‘-Goldprojekten beteiligt.


Das ‚Kusiorcco‘-Kupfer-Projekt hat man dagegen im Januar 2018 für 3 Mio. USD und eine Förderzinsverpflichtung (‚Royalties‘) von 2 % der künftigen Nettoschmelzerlöse an den kanadischen Bergbaukonzern Hudbay Minerals verkauft, der in der Nähe bereits die ‚Constancia‘-Mine betreibt. Sollte Hudbay in den nächsten 5 Jahren die Erkundung der Liegenschaft fortsetzen, würden weitere Zahlungen von bis zu 2 Mio. USD fällig. Falls nicht, könnte das Projekt an Panoro zurückgegeben werden. Außerdem hat Hudbay die Option, die Hälfte der vereinbarten ‚Royalties‘ gegen eine Einmalzahlung von 2 Mio. USD innerhalb der ersten 5 Jahre bzw. 5 Mio. USD in der Zeit danach abzulösen.





Finanzen & Aktionärsstruktur:


In den ersten 9 Monaten des vergangenen Jahres hat das Unternehmen ca. 4,1 Mio. CAD in die Exploration und Bewertung seiner Liegenschaften investiert, wobei allein mehr als 80 % in die Untersuchung des ‚Cotabambas‘-Projekts flossen. Für 2018 wurden bisher rund 7,4 Mio. CAD für entsprechende Maßnahmen budgetiert.


Aufgrund der ‚Stream‘-Vereinbarung mit Wheaton Precious Metals, des ‚Kusiorcco‘-Verkaufs an Hudbay Minerals, der geplanten Ausübung von Aktienbezugsrechten (‚Warrants‘) sowie zu erwartender Steuerrückzahlungen sollten der Gesellschaft bis Ende 2019 mindestens 19 Mio. CAD an Barmitteln für die weitere Projektfinanzierung zur Verfügung stehen.


Quelle: Panoro Minerals Ltd.


Panoro Minerals ist an der TSX Venture Exchange in Toronto (TSX-V: PML), am sog. ‚Junior Board‘ der peruanischen Bolsa de Valores de Lima (BVL: PZM) sowie an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB: PZM) notiert. Außerdem werden die Aktien des Unternehmens im US-Freiverkehr (OTC: POROF) gehandelt.


Derzeit sind etwa 262,6 Mio. Aktien ausstehend. Hinzu kommen weitere 14,6 Mio. ‚Warrants‘ sowie 19,2 Mio. Aktienoptionen des Managements. Größter Einzelaktionär mit rund 11,7 % der ausstehenden Aktien ist Hudbay Minerals, gefolgt vom britischen Vermögensverwalters J P Morgan Asset Management (UK) mit ca. 7,3 %. Das Panoro-Management und sonstige ‚Insider‘ halten etwa 6,8 %.





Quelle: Google.de


Der aktuelle Börsenwert der Gesellschaft beträgt rund 87 Mio. CAD, wobei sich der Kurs der Aktie in den vergangenen 52 Wochen zwischen 0,15 und 0,475 CAD bewegte.





Die Unternehmensführung:


Luquman A. Shaheen – Präsident, Chief Executive Officer (CEO) & Direktor:


Luquman Shaheen ist seit April 2008 der Präsident und CEO von Panoro Minerals. Seine Karriere im Bergbau-Sektor begann bereits vor über 27 Jahren. Der gelernte Bauingenieur, der 1990 sein Studium an der University of Britsh Columbia in Vancouver als Bachelor beendete und 2004 noch einen Master of Business Administration an der Simon Fraser University in Burnaby erwarb, fungierte vor seinem Wechsel zu Panoro zwei Jahre lang bei Pan American Silver als Direktor für Umweltangelegenheiten. Davor war er von 2001 bis 2006 für das Lateinamerika-Geschäft des Ingenieurdienstleisters AMEC Earth & Environmental verantwortlich. Zwischen 1996 und 2001 leitete er die Geotechnik-Abteilung von Klohn Crippen in Peru und arbeitete als Manager der Umweltgruppe von AMEC Peru SA. Während dieser Zeit perfektionierte er nicht nur seine Spanisch-Kenntnisse, sondern erhielt auch einen umfassenden Einblick in den peruanischen Bergbausektor. Zuvor konnte er bereits praktische Erfahrungen als Projektingenieur in Kanada, den USA und Griechenland sammeln. Seit Mai 2013 ist Shaheen außerdem unabhängiger Direktor des ebenfalls in Peru aktiven kanadischen Explorers Lupaka Gold (TSX-V: LPK).


William (‚Bill‘) J. Boden – Chairman:


William ‚Bill‘ Boden ist seit Februar 2010 Panoros ‚Chairman‘, gehört dem Direktorium aber schon seit Juni 1998 an. Der gelernte Wirtschaftsprüfer, der von 1998 bis 2007 sowie zwischen November 2015 und Mai 2016 auch als Panoros Finanzchef (CFO) fungierte, verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung im Risikokapital-Management. Als Gründer und früherer Präsident der CW Funds-Unternehmensgruppe war er an Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von 130 Mio. CAD beteiligt. Zuvor arbeitete er zunächst für die internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Coopers & Lybrand sowie von 1979 bis 2006 für die Investmentgesellschaft Venture West Management. Auch war er Kassenverwalter bei Whitehorse Copper Mines und Bethlehem Copper. Von 2005 bis 2009 leitete er als Präsident, später dann als ‚Chairman‘ die Geschicke der First Coal Corporation, die ebenso wie die von ihm mitgegründeten Ölgesellschaften Landex Petroleum und Highrock Energy letztlich für insgesamt rund 650 Mio. CAD übernommen wurde.


Luis Vela – Vizepräsident ‚Exploration‘:


Luis Vela, Panoros Vizepräsident für den Bereich ‚Exploration‘, beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit der Erkundung von Kupfer- und Goldvorkommen in Peru, Chile, Mexiko und Bolivien. Bevor er im Oktober 2012 zu Panoro stieß, war der studierte Wirtschaftsgeologe und Absolvent der Universidad de Chile u.a. als leitender Vizepräsident für das Peru-Geschäft von Andean American Gold verantwortlich. Außerdem fungierte er als Vizepräsident und Explorationsmanager der Trafigura Beheer Group sowie von Andean Gold, Minera Penoles und Minera Aurifera Retamas.


Yves Barsimantov – Vizepräsident ‚Operations‘ & Generalmanager für Peru:


Yves Barsimantov arbeitet seit Mai 2010 für Panoro und ist seit Januar 2011 Generalmanager der peruanischen Tochtergesellschaft Panoro Apurímac. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und besitzt mehr als 20 Jahre Management-Erfahrung im peruanischen Banken-, Fischerei- und Bergbausektor.


Fazit & Ausblick:


Panoro Minerals - https://www.youtube.com/watch?v=DZo_Rzqz0_s&t=89s - verfügt mit dem ‚Cotabambas‘- und dem ‚Antilla‘-Projekt über aussichtsreiche Liegenschaften in günstiger Lage sowie mit großem Entwicklungspotential und bereits nachgewiesenen Ressourcen von rund 10,5 Mrd. lbs Kupferäquivalent. Außerdem unterhält das Unternehmen, das bereits seit 10 Jahren kontinuierliches Ressourcenwachstum generiert, nicht nur gute Beziehungen zu örtlichen Behörden, Unternehmen und Kommunen, sondern besitzt mit Wheaton Precious Metals und Hudbay Minerals auch starke strategische Partner. Zusammen mit dem erfahrenen Management und der soliden Finanzbasis bietet dies beste Voraussetzungen für weiteres Wachstum in einer der führenden Kupfer-Regionen der Welt.


Viele Grüße


Ihr


Jörg Schulte


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