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Kolumnist: Björn Junker

Orinoco Gold - Turnaround-Goldstory des Jahres?




05.02.18 09:04
Björn Junker

Leser, die auf die Favoriten der Redaktion von GOLDINVEST.de gesetzt haben, konnten in letzter Zeit an außergewöhnlichen Kurssteigerungen teilhaben. So haben wir zum Beispiel die australische AVZ Minerals zuerst bei 0,032 AUD vorgestellt; die Aktie notiert derzeit bei 0,31 AUD! GOLDINVEST.de präsentierte auch schon sehr früh European Lithiuma, als die Aktie noch bei 0,44 EUR notierte – heute sind es 0,138 EUR. Kaum jemand hatte auch MYM Neutraceuticals auf dem Schirm, als wir die Aktie zum ersten Mal bei 0,255 CAD präsentierten. Heute steht die Aktie bei 3,22 CAD. Die Liste ließe sich verlängern, doch wollen wir jetzt auf die australische Orinoco Gold (WKN A1J7HQ / ASX OGX) aufmerksam machen, von der wir glauben, dass sie eine ähnlich herausragende Performance hinlegen könnte. Hier handelt es sich um eine spezielle Situation, denn Orinoco könnte unserer Ansicht nach zu einer DER Turnaround-Stories 2018 werden!


Und die Geschichte ist eigentlich nicht schwer zu verstehen. Orinoco arbeitet seit Ende vergangenen Jahres daran, die Cascavel-Mine in Brasilien wieder in die Spur zu bringen. Cascavel, die in Orinocos Faina Goldfields-Projekt liegt, ist wohl eine der hochgradigsten Goldminen weltweit, wie uns Managing Director Jeremy Gray vor Kurzem im Interview erklärte. (Jüngste Probenergebnisse erbrachten z.B. bis zu 265 Gramm Gold pro Tonne!)


Doch gelang es dem früheren Management nicht, diese extrem hohen Goldgehalte auch in den Produktionsergebnissen umzusetzen. Die Gehalte betrugen stattdessen lediglich 2 bis 3 Gramm Gold pro Tonne, was auch für die Aktionäre eine herbe Enttäuschung war. Das zeigte sich auch im Aktienkurs, der vom Hoch bei 0,20 AUD im Juli 2016 bis auf 0,022 AUD im November abstürzte, sodass das Unternehmen kurz vor dem Aus stand.


Doch genau das ist die Chance, die sich risikobereiten Anlegern hier bietet! Denn das neue Team um Jeremy Gray scheint die Lösung des Problems gefunden zu haben, das offenbar nicht wie lange geglaubt bei der Mine lag, sondern in der eingesetzten Mühle. Um diese Theorie zu bestätigen, beschloss man bei Orinoco auf eine einfache, schon seit 100 Jahren in der Branche bekannte Methode zurückzugreifen.


Man installierte – zunächst als Pilotanlage – eine so genannte Hammer-Mühle mit einer Kapazität von 200 Kilogramm pro Stunde und an Proben von jeweils einer Größe von einer Tonne zeigte sich, dass Ausbringung und Gehalte dramatisch steigen, wenn das Erz nicht in die zuvor genutzte Schwerkraftmühle eingespeist wird. Schon mit dieser kleinen Hammer-Mühle konnte Orinoco Ausbringungsraten von über 90% und Gehalte von 30 bis 149 Gramm Gold pro Tonne erzielen! Zuvor lag die Ausbringung nur zwischen 73 und 80% und die Gehalte bei gerade einmal 1,6 bis 2,1 Gramm Gold pro Tonne…


Diese Erfolge setzen sich auch an weiteren Proben fort, die übrigens alle aus unterschiedlichen Bereichen der Mine stammten. Mit den ersten 15 Proben, die man in der Pilotanlage verarbeitete, stieg der durchschnittliche Goldgehalt auf sensationelle 48,6 Gramm Gold pro Tonne, während das Unternehmen gleichzeitig begann, neue Abbauzonen auf Cascavel zu erschließen! Und mit jeder weiteren, mit der Hammer-Mühle verarbeiteten Probe zeigte sich immer deutlicher, dass das Orinoco auf dem richtigen Weg ist.


Die Erfolgsserie riss auch nicht ab, als man zusätzlich eine größere Hammer-Mühle mit einer Kapazität von 400 Kilogramm pro Stunde in Betrieb nahm. Insgesamt – mit weiteren durch die Hammer-Mühlen verarbeiteten Proben – liegt der Goldgehalt, den Orinoco bislang mit der neuen/alten Mahlmethode auf Cascavel seit Ende 2017 erzielt hat (29 Proben à 1 Tonne), bei 38,74 Gramm pro Tonne! Ein Ergebnis, das seinesgleichen sucht.


Hinzu kommt, dass die 40 ersten Proben aus der so genannten Mestre-Zone der Cascavel-Mine Goldgehalte von bis zu 265 Gramm pro Tonne und einen Durchschnittsgehalt von 47,2 Gramm Gold pro Tonne erbrachten!


Orinoco hat mittlerweile drei Abbauzonen auf Cascavel eröffnet – North, Central und Mestre – und entnimmt derzeit erste Proben auf einer vierten Zone namens Cuca, die man vor Kurzem die entwässert und wieder bereitgemacht hat. Hinzu kommt, dass erste Tests des Materials, das 2016 abgebaut und durch die Schwerkraftmühle geschickt wurde – vom alten Management-Team als Abraum (!) klassifiziert – durchschnittliche Goldgehalte von 9,27 Gramm pro Tonne enthält! Sollten weitere Tests diese Gehalte bestätigen, würde sich dem Unternehmen hier eine fünfte, kostengünstige – da das Material schon abgebaut wurde – Produktionsquelle erschließen.


Mittlerweile ist bereits eine weitere Hammer-Mühle auf dem Projekt angelangt, die über eine wesentlich größere Kapazität von 25 bis 30 Tonnen pro Stunde verfügt. Diese sollte in den nächsten Tagen kommissioniert sein, sodass Orinoco die Testproduktion deutlich ausweiten können wird.


Es sieht also so aus, bei allen sicherlich noch erheblichen Risiken, dass Orinoco auf dem besten Weg ist, den Turnaround zu schaffen, was auch der Kurs mittlerweile schon honoriert hat. Wir glauben aber, dass hier noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist! Weitere positive Ergebnisse der Produktionstests und der Proben der neuen Abbauzone(n) sollten die Aktie weiter nach oben bringen. Und sollte im zweiten Quartal, worauf Orinoco hofft, tatsächlich wieder die kommerzielle Goldproduktion ausgerufen werden können, müsste die Aktie unserer Ansicht nach ohnehin komplett neu bewertet werden.


Und überhaupt haben wir bislang nur von der Cascavel-Mine gesprochen, die natürlich auch im Zentrum der Orinoco-Story steht. Darüber darf man aber nicht vergessen, dass diese nur ein Teil des Faina Goldfields-Projekts im brasilianischen Bundesstaat Goiás ist. Goiás ist ein bekannter Golddistrikt mit mehreren großen Minen im nördlichen Grünsteingürtel, darunter AngloGolds (WKN 164180) 3,6 Mio. Unzen umfassende Crixas-Mine und die 2,3 Mio. Unzen große Pilar-Mine von Yamana Gold (WKN 357818).


Und insbesondere AngloGold zeigt großes Interesse auch an dem südlichen Grünsteingürtel von Goiás, in dem das Faina-Projekt und Cascavel liegen. Dieses Interesse geht soweit, dass AngloGold bereits rund 18% der ausstehenden Aktien von Orinoco Gold erworben und dem kleinen Unternehmen ein Joint Venture zur Exploration des Faina-Projekts angetragen hat, über das noch verhandelt wird!


Auch über den Turnaround der Cascavel-Mine hinaus besteht also offenbar erhebliches Blue Sky-Potenzial bei Orinoco Gold. Anleger, die sich des hohen Risikos dieser unserer Ansicht nach gleichzeitig äußerst spannenden und aussichtsreichen Story bewusst sind, sollten deshalb überlegen, eine Position einzugehen, bevor der Zug endgültig abfährt!




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