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Kolumnist: Cornelia Frey

Nur keine Panik: Dax unter 11.500 Punkten




09.11.18 14:54
Cornelia Frey

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Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten

Die US Fed lässt die Zinsen unangetastet wie erwartet. Die Erleichterungsrallye nach den US Zwischenwahlen ist verpufft, die Vorgaben sind schwach. Der Dax bleibt angeschlagen. Die Allianz zieht eine positive Bilanz. Stahlwerte taumeln nach Gewinnwarnung und Analystenstudie

Der Dax ist schwach unterwegs am letzten Handelstag der Woche. Wir rutschen deutlich unter 11.500 Punkten, im Tief knapp bei 11.400 Punkten.
Wie erwartet, hat die US Notenbank Fed die Zinsen nicht verändert und strebt damit auf die vierte Zinsanhebung in diesem Jahr im Dezember zu. Das ist aber bereits im Markt längst eingepreist. Der Euro gibt zum US Dollar erneut nach und rutscht unter 1,14 USD.
Die Rally der Erleichterung nach den US Zwischenwahlen ist damit schon wieder verpufft und erfahrungsgemäß ändert sich am Freitag kaum etwas an der nervösen Gesamtsituation. Die Vorgabenseite ist daher uneinheitlich bis schwach. Die Aktienkurse in Asien litten unter durchwachsenen Konjunkturdaten aus China.

Im Fokus heute die Autobauer, denn der wichtige Chinesische Markt schwächelt weiter. Die Absatzzahlen sind deutlich rückläufig. Und das den fünften Monat in Folge.
Die Bilanzsaison legt eine Pause ein, aus der ersten Börsenreihe zieht lediglich die Allianz eine (positive) Bilanz. Von konjunktureller Seite kommen am Nachmittag noch die US Erzeugerpreise und das Konsumklima der Uni Michigan.
Top im Dax am Morgen Wirecard nach Analystenlob, außerdem Allianz nach Zahlen und im Sog Münchener Rück. Schlusslicht ThyssenKrup nach erneuter Gewinnwarnung.

Allianz – weniger Schäden, mehr Gewinn
Europas größter Versicherer Allianz hat wieder deutlich mehr verdient. Unter dem Strich steht im dritten Quartal ein Überschuss von 1,9 Milliarden Euro und damit fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings war das Vorjahr durch eine Serie von Hurrikans in den USA sehr schwach gewesen.
Die Aktie reagiert positiv auf die Nachrichten aus München. Analysten bestätigen ihre Ratings mit Kurszielen zwischen 200 und 220 Euro, sehen also leichtet Upside Potenzial zwischen 5 und 15 Prozent.

Gewinnwarnung bei ThyssenKrupp
Die schlechten Nachrichten um ThyssenKrupp reißen nicht ab. Erst im August hatte der Stahlriese seine Gewinnprognose gesenkt. Jetzt schon wieder: Kaum noch Gewinn könnte am Ende in den Büchern stehen. Grund ist eine mögliche Kartellstrafe Die Thyssen Aktie taumelt über zehn Prozent.
Dazu kommt eine negative Studie von Goldmann Sachs: Stagnierende bis fallende Stahlpreise seien ein großes Risiko für die Gewinnerwartungen, hieß es. Alle Stahlaktien stehen massiv unter Druck. Salzgitter, Klöckner & Co , Arcelor Mittal.

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