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Kolumnist: Cornelia Frey

Nordkorea-Konflikt drück weiter auf die Stimmung




11.08.17 14:32
Cornelia Frey

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Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Juli nach endgültigen Angaben um 1,7 Prozent gestiegen. Damit wurde ein vorläufig geschätzter Wert bestätigt. Im Juni lag die Inflationsrate mit 1,6 Prozent einen Tick tiefer.

Wie das Statistische Bundesamt berichtete, verteuerten sich Nahrungsmittel überdurchschnittlich stark, denn sie kosteten 2,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Butter verteuerte sich um unglaubliche 64(!) Prozent. Bei Fisch mit 3,2 Prozent und Fleisch mit 2,4 Prozent zogen die Preise ebenfalls kräftig an.

Nettokaltmieten stiegen um 1,8 Prozent und Pauschalreisen waren sogar um 4,3 Prozent teurer als vor einem Jahr. Bei Energie wurde ein moderater Preisanstieg von 0,9 Prozent gemessen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den Währungsraum eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent an. Trotz der aktuellen Konjunkturerholung wird derzeit aber kein schneller Anstieg der Verbraucherpreise erwartet. Zuletzt lag die Inflationsrate im Euro-Raum mit 1,3 Prozent noch relativ weit vom Ziel der EZB entfernt.

Nordkorea-Krise belastet den Aktienmarkt

Der sich verschärfende Konflikt zwischen den USA und Nordkorea hält die Börsianer seit Mittwoch in Atem. Mittlerweile rutschte der DAX unter die Marke von 12.000 Punkten.

Aktuell notiert das deutsche Börsenbarometer bei 11.977 Zählern mit 0,3 Prozent im Minus. Damit liegt der Kurs jetzt schon knapp tausend Punkte unter seinem Allzeithoch von 12.951,54 Punkten, welches am 20. Juni erreicht wurde. In der laufenden Korrektur summierte sich der Verlust also bereits auf 7,5 Prozent.

Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump noch einmal nachgelegt. Er warte, Nordkorea würde bei einem Angriff auf Guam Probleme bekommen, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten. Die Regierung in Pjöngjang hatte zuvor gedroht, Raketen auf die Militärbasis der Pazifikinsel zu richten, die allerdings vor der Küste ins Meer stürzen sollen.

Kritiker des US-Präsidenten sehen in den scharfen verbalen Attacken gegen Nordkorea aber auch ein Ablenkungsmanöver, um die Presse und Öffentlichkeit von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken.

Britische Tochter bremst Innogy

Innogy, die Ökostromtochter von RWE, steigerte im ersten Halbjahr den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 2,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.

Allerdings fuhr die britische Tochtergesellschaft einen operativen Verlust in Höhe von 12 Millionen Euro ein. Dort habe man mit Kundenschwund und Problemen bei der Abrechnung zu kämpfen, hieß es.

Die Aktien von innogy gaben heute um 1,3 Prozent auf 36,42 Euro nach.


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