Weitere Suchergebnisse zu "Nordex":
 Aktien      Zertifikate      OS    


Kolumnist: Feingold-Research

Nordex, Infineon, Daimler – noch ist es nicht zu spät




04.12.18 12:29
Feingold-Research

In den vergangenen Wochen haben wir Sie häufig zur Geduld aufgefordert, denn für viele Anleger ist es schwer in volatilen Zeiten mit schlechter Performance, diese zu wahren. Doch das Warten hat sich gelohnt und wurde am Montag belohnt. Der Dax konnte nach seiner zuletzt schwachen Performance wieder zulegen. Wer noch nicht investiert ist, wird nun gezwungen. Attraktiv bleiben die Anlageprodukte, wie der Infineon Discounter CQ6F6Z, der Daimler Bonus DS64GL sowie auch der Discounter DS4MQQ auf Nordex.

Unsere Abonnenten des Newsletters – hier geht es dorthin – bekommen regelmäßig die Auswertung unserer Depots. Am Montag konnten diese einen ordentlichen Sprung machen.


Wir blicken auf die Einschätzung der J. P. Morgan Asset Management-Experten:


Das Jahr 2018 hat Anleger mit erhöhter Volatilität in Atem gehalten. Dies ist laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management eine normale Begleiterscheinung in der Spätphase des Konjunkturzyklus. Wichtig sei nun, Korrelationen – also in welchem Maße zwei unterschiedliche Anlageklassen im Verhältnis zueinander stehen – zu beobachten. „In einem spätzyklischen Umfeld brauchen Anleger mehr als eine klassische Diversifikation“, betont Shrenick Shah, Co-Manager des JPMorgan Investment Funds – Global Macro Opportunities Fund.


In unseren No-Fee Aktionen stellen wir regelmäßig attraktive Aktionen vor. Beispielsweise handeln Sie die Produkte von Goldman Sachs bei flatex außerbörslich für nur 1,90 Euro ab einem Ordervolumen von 1.000 Euro. Mehr zu der Aktion finden Sie hier


03.12. J.P. MorganShah führt aus: „Nachdem die Korrelation über verschiedene Anlageklassen hinweg infolge der Finanzkrise stark angestiegen war, sank diese zwischen 2013 und 2017 wieder – es herrschte also ein gutes Umfeld für den Aufbau diversifizierter Portfolios.“ Und auch wenn es seit Jahresbeginn einige Korrelationssprünge gab, befinde sich das Niveau derzeit noch nahe dem Durchschnitt. „Auch aktuell funktioniert die Diversifizierung in traditionellen Mischportfolios – noch. Die Verhältnisse zwischen Anlageklassen sind jedoch Veränderungen unterworfen und gerade in turbulenten Marktphasen können einige Anlageklassen, die unter normalen Bedingungen für Diversifizierung sorgen, ein höheres Beta aufweisen und in Bezug auf den Aktienmarkt volatiler werden“, erläutert Shah. Schwellenländeranleihen sind beispielsweise unter normalen Bedingungen als Anlageklasse gut zur Diversifizierung geeignet. In Stressphasen verstärkten sie jedoch den Effekt volatiler Märkte. Für Manager von Multi-Asset-Portfolios ist es deshalb von entscheidender Bedeutung, diese Zusammenhänge zu verstehen – umso mehr in der aktuellen Zyklusphase.


Shah betont, dass auch im Spätzyklus eine Rezession nicht unmittelbar bevorsteht – diese Phase hält erfahrungsgemäß einige Zeit an und es kann noch zwei bis fünf Jahre dauern, bis Volkswirtschaften in eine Rezession abrutschen. Es gelte jedoch, im Auge zu behalten, wann tatsächlich die Rezession bevorsteht, denn dann geraten die Kurse unter Druck. „Gegenwärtig besteht unserer Ansicht nach ein ziemlich geringes Rezessionsrisiko, wir beobachten jedoch stetig potenzielle Faktoren, die eine solche auslösen könnten“, sagt Shah.


Was wird die nächste Rezession auslösen?

Börse_Frankfurt_DAXLaut dem Fondsmanager ist jede Rezession einmalig und Faktoren, die in früheren Zyklen zu einer Rezession führten, wiederholen sich nicht notwendigerweise. Auslöser von zwei der neun Nachkriegsrezessionen war eine geldpolitische Straffung, zwei können auf fiskalpolitische Straffung zurückgeführt werden, zwei auf Ölpreisschocks, zwei auf Finanzkrisen und bei der Rezession von 1990 ist die Ursache nach wie vor ein Rätsel. „Es lässt sich nur schwer vorhersagen, was genau die nächste Rezession auslösen wird. Vor dem Hintergrund eines schwachen Wachstums achten wir etwa auf eine mögliche plötzliche Verknappung der Liquidität infolge einer Normalisierung der Geldpolitik“, unterstreicht Shah. So gab es in den G4-Staaten im vergangenen Jahr ein erheblich schnelleres Lohnwachstum, weshalb die Zentralbanken ihre abwartende Strategie bei der Normalisierung der Geldpolitik ändern und aktiver werden. Eine geldpolitische Straffung ist nicht zuletzt notwendig, damit beim nächsten Abschwung wieder Spielraum für eine Lockerung besteht.


Als weitere Risiken, die die Märkte womöglich noch nicht zur Kenntnis genommen haben, sieht Shah einen Konsumrückgang einhergehend mit durch Handelsspannungen befeuerte Exporthemmnisse in China, mangelnde Beschleunigung der europäischen Wachstumsdaten und steigende Finanzierungskosten für Schwellenmärkte. „Die Auftragseingänge des globalen Einkaufsmanagerindex sind inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem wir die Möglichkeit eines abflauenden Industriezyklus und eines anschließenden Rückgangs der Aktivität in Betracht ziehen müssen“, warnt Shah.


Übrigens: Wer auf der Suche nach einer passenden Anlagestrategie ist, denen empfehlen wir auch bei ETORO vorbeizuschauen. Hier können Sie ihr Trading verbessern, indem Sie die besten Anleger der Community kopieren oder aber selber kopiert werden (wodurch Sie ein zweites Einkommen erzielen können).


Börse_DAX_Symbol (3)So stellt er das Portfolio des Global Macro Opportunities Fund darauf ein, durch die Unsicherheit „wann und aus welchem Grund“ die nächste Rezession bevorsteht, zu steuern. „Wir agieren einerseits äußerst flexibel, denn in einem volatileren Umfeld muss man dynamischer investieren, um Renditen zu erzielen. Auch lassen wir bei unserer Allokation zurzeit illiquide Anlagen wie etwa Schwellenmarktanleihen außen vor. Und schließlich diversifizieren wir das Portfolio über verschiedene zeitliche Horizonte hinweg. Viele Multi-Asset-Portfolios orientieren sich bei der Allokation von Aktien und Anleihen tendenziell eng am Konjunkturzyklus. Es gibt aber auch kurzfristigere Chancen, die von Faktoren wie Mittelflüssen und dem Risikoappetit am Markt abhängen, sowie langfristige Chancen, die stärker strukturell bedingt sind, wie etwa technologische Veränderungen. Wenn die Allokation des Portfolios stärker auf diese kurz- und längerfristigen Strategien ausgerichtet ist und nicht nur auf vom Konjunkturzyklus abhängige Faktoren, verliert die genaue Bestimmung des Endes des Zyklus an Bedeutung“, unterstreicht Shah.


Quelle: J. P. Morgan Asset Management, eigene Recherche



powered by stock-world.de




 

 
hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
8,77 € 8,688 € 0,082 € +0,94% 14.12./20:30
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000A0D6554 A0D655 11,70 € 6,86 €
Werte im Artikel
8,77 plus
+0,94%
47,37 minus
-0,36%
17,64 minus
-1,15%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
8,702 € -1,25%  14.12.18
Nasdaq OTC Other 9,96 $ +2,89%  11.12.18
Xetra 8,77 € +0,94%  14.12.18
Düsseldorf 8,74 € -0,14%  14.12.18
Stuttgart 8,702 € -0,75%  14.12.18
Frankfurt 8,674 € -1,36%  14.12.18
München 8,704 € -1,54%  14.12.18
Hamburg 8,70 € -2,58%  14.12.18
Hannover 8,70 € -2,58%  14.12.18
Berlin 8,662 € -2,91%  14.12.18
  = Realtime
Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
Antw. Thema Zeit
33463 Nordex vor einer Neubewertung 13.12.18
940 Energiegefahren und die Verant. 10.12.18
29169 ** News zu Nordex ** (SPAM. 13.11.18
44775 Nordex Akte X 05.02.18
779 XM4SBP Zertifikat der Deutsch. 20.12.17
RSS Feeds




Bitte warten...