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Kolumnist: Björn Junker

Nicola Mining will Abraumhalden systematisch auf Magnetitgehalt testen




01.11.18 11:11
Björn Junker

Wenn je eine Unternehmensmeldung erklärungsbedürftig war, dann ist es wohl die jüngste Meldung von Nicola Mining (TSXV: NIM; FRA: HLI). Der Kupferexplorer Nicola will das Magnetitpotenzial von 80 bis 90 Mio. Tonnen Abraumhalden auf seinem New Craigmont Projekt in British Columbia testen. Erst jüngst hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es die unternehmenseigene Aufbereitungsanlage mit Fremderz des Nachbarn Gavin Mines neu starten will. Beide Partner haben einen Profit-Sharing-Vertrag abgeschlossen. Erste hochgradige Golderzlieferungen und Cash Flow werden für Anfang kommenden Jahres erwartet.


 


Nun also Magnetit – neben dem eigentlichen Hauptthema Kupferexploration und Cash Flow aus der Goldaufbereitung. Das mag auf den ersten Blick verwirrend erscheinen, ist aber folgerichtig, wenn man sich die Historie der Craigmont Mine näher betrachtet. Die Geschichte der Craigmont Kupfermine reicht mehr als 50 Jahre zurück. Tatsächlich war die Mine 21 Jahre als Kupfermine in Betrieb und zwar von 1961 bis 1982. Interessant ist, was danach geschah. Anfang der 90er Jahre hatten die damaligen Eigentümer erkannt, dass die Abfalldeponie (Tailings) hochgradiges Magnetit enthält, das sich bestens vermarkten ließ. Deshalb wurden die Tailings 21 Jahre lang umgegraben und nach und nach das Magnetit aus rund 27 Mio. Tonnen Abfallmaterial gewonnen. Da der seinerzeitige Eigentümer ein Privatunternehmen war, gibt es keine öffentlich zugänglichen Quellen über die damalige Produktion und die Margen. Dem Vernehmen nach wurde pro Jahr Magnetit im Wert von rund 5 Mio. CAD verkauft, bei minimalen Produktionskosten. Da muss in 21 Jahren eine also Menge zusammengekommen sein.


 


So gesehen ist es nur naheliegend, dass Nicola diese beiden Geschäfte – die Kupferproduktion und die Produktion von Magnetit – von vorneherein gemeinsam betrachtet. Das neue Bohrprogramm für die Abraumhalden, die in bis zu 50 Meter hohen Terrassen unterhalb des ehemaligen Tagebaus abgelagert sind, ist auf 60 kurze RC-Bohrungen angelegt. Bereits vor rund einem Jahr waren die Abraumhalden mit 49 Bohrungen getestet worden. Die Ergebnisse konnten zeigen, dass die Minenbetreiber in den 60er Jahren ausschließlich an hochgradigem Kupfer interessiert waren und der Abraum aus heutiger Sicht durchaus attraktive Kupfergehalte aufweist. Die Gehalte schwankten zwischen 0,24 Prozent Kupfer und erreichten in der Spitze mehr als 1 Prozent Kupfer an einzelnen Stellen. Dabei muss man bedenken, dass auch vermeintlich niedrige Kupfergehalte wirtschaftlichen Wert haben können, da ja der eigentliche Abbau und damit 60 Prozent der Produktionskosten, bereits geleistet worden ist. Wie jüngste Untersuchungen ergaben, enthielt ein Großteil der Bohrungen aus dem zurückliegenden Bohrprogramm zusätzlich zum Kupfer attraktive Magnetitgehalte von 6,5 bis 8,5 Prozent.


 


Das Ziel der angekündigten Bohrungen ist es, eine Ressourcenschätzung für die Abraumhalde vorzulegen, die sowohl die Kupfergehalte als auch die Magnetitgehalte berücksichtigt. Schon jetzt ist absehbar, dass die Kombination von Kupfer und Magnetit die wirtschaftliche Verwertung der Abraumhalden erheblich attraktiver machen könnte, zumal die Technik für die Abscheidung beider Metalle lang erprobt ist.


 


Last but not least will Nicola auch die Explorationsbohrungen in der Peripherie der ehemaligen Tagebaugrube Craigmont und darüber hinaus nachträglich auf Magnetitgehalte untersuchen. Außerdem soll jede neue Bohrung routinemäßig auf Magnetit getestet werden. Insbesondere die Ressourcenschätzung für die Abraumhalden könnte zu einer Neubewertung des Unternehmens führen. Man sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass das Highland Valley Projekt von Teck nur einen Steinwurf von Craigmont entfernt liegt. Die beiden Unternehmen kennen sich und sprechen miteinander. Wir bleiben an der spannenden Story dran. Auch Red Cloud begleitet mittlerweile Nicola. Das jüngste Research finden Sie hier:


 


http://www.redcloudks.com/RCKS%20Talk/doc/2018/October%202018/20181030%20-%20NIM%20-%20Craigmont..pdf


 


 


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