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Kolumnist: Frank Schäffler

Kritik an Restschuldversicherungen




09.03.19 08:10
Frank Schäffler

Eine Restschuldversicherung (RSV) dient dazu, Kreditnehmer gegen Zahlungsausfälle zu schützen, falls diese im Falle von Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder Tod die Kreditraten nicht mehr bedienen können. Im Jahr 2017 wurden bei 2.350 Versicherungsfällen Leistungen ausgezahlt, was einem Anteil von 0,2 Prozent aller Verträge entspricht. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler hervor. Demnach werden 32 Prozent aller Konsum- und Kfz-Kredite mit einer Restschuldversicherung versehen. Teilweise werden mehr als 50 Prozent der Versicherungsprämie als Provisionshöchstsatz gezahlt.


„Die Praxis des Verkaufs von Restschuldversicherungen ist ein wirkliches Ärgernis und grenzt an Sittenwidrigkeit“, sagt Schäffler dazu. „Restschuldversicherungen werden vielfach unter Druck verkauft und dem Kreditnehmer wird der Eindruck vermittelt, die Versicherung sei notwendig für die Kreditgewährung. Wenn Prämien von 50 Prozent und mehr der Kreditsumme verlangt werden, dann muss die BaFin endlich einschreiten“, fordert er ein Eingreifen. Die Berliner Morgenpost berichtet unter https://bit.ly/2HgAbsR.

Die Kleine Anfrage inklusive der Antwort der Bundesregierung können Sie unter https://bit.ly/2tRvxcG einsehen.
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