Kolumnist: Feingold-Research

Keine Zinsen? Es gibt einen Ausweg!




16.07.21 10:32
Feingold-Research

In den vergangenen Jahren hat sich nicht nur die Spielweise beim Fußball verändert, auch Sparer müssen sich neu orientieren. Fast schon vergessene Gegner wie die Inflation mischen wieder mit und zwingen zum Umdenken. Dabei ist der Weg zum Vermögensaufbau so einfach wie nie zuvor.  


Teamgeist und Risikobereitschaft – diese beiden Tugenden kennzeichnen erfolgreiche Teams bei der EM aus. Wer mit alten Taktiken agierte und auf helle Momente einzelner Spieler hoffte, hat bereits längst die Heimreise angetreten. Diese bittere und überfällige Erkenntnis dürfte inzwischen auch Joachim Löw festgestellt haben. Man sollte gehen, wenn es am schönsten ist. Oder mutig sein und sich den verändernden Bedingungen anpassen.


Doch nicht nur Löw hat den Zeitpunkt des Abschieds verpasst, auch viele Sparer scheinen an alten Gewohnheiten festzuhalten. Negativzinsen sorgen zwar für Empörung, grundsätzlich bleibt das Sparbuch aber beliebt. Ein teurer Fehler.


Als Merkel vor rund 16 Jahren den Chefsessel in Berlin übernahm, gab es für zehnjährige Bundesanleihen zwischen drei und vier Prozent bei geringer Inflation. Jetzt zieht die Teuerung an und wer sein Geld langfristig am Anleihemarkt anlegen möchte, zahlt dafür. „Auf Rückendeckung durch die Notenbanken darf niemand hoffen. Inflationsobergrenzen wurden gestrichen und steigende Zinsen sind vorerst nicht in Sicht“, meint Gil Shapira, Chefvolkswirt beim britischen Broker eToro.


Mehr noch: Wer Bargeld auf dem Konto hortet, kämpft nicht nur gegen immer höhere Gebühren und die anziehende Teuerung an, sondern auch Negativzinsen auf das bestehende Guthaben. Es gibt bereits Volksbanken, die Negativzinsen von 0,5 Prozent auf das Giroguthaben ab dem ersten Euro und ab einer Summe von 10.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto berechnen.


„Schon seit Jahren verlieren die Anleger Geld, weil selbst bei der bisher geringen Inflation ein Zins von Null bereits realen Vermögensverzehr bedeutet. Kommt nun ein Anstieg der Inflation, kommt die Enteignung der Sparer richtig auf Touren , sagt Stefan Riße, Autor des Buches: „Die Inflation kommt“.


Anleihenalternative bei geringem Risiko 


Dabei ist der Schritt an die Börse selbst für Neulinge so einfach wie nie zuvor. Mit wenigen Klicks ist bei zuverlässigen und dennoch kostengünstigen neuen Anbieter wie Smartbroker ein Depot eröffnet. 130.000 Kunden hatte der Wallstreet-Online-Ableger Ende April, rund 85 Prozent mehr als vier Monate zuvor. Das rasante Wachstum macht zumindest Hoffnung, dass zunehmend mehr Sparer aufwachen und ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen.


Bei führenden Brokern wie dem Smartbroker ist daher auffällig, dass seit Monaten schon Zinsersatzprodukte wie intelligente Bonuspapiere häufig gehandelt werden. Ein Beispiel für ein solches Papier ist die WKN DV19X9 (DZ Bank). Dieses Bonuspapier ist im Risiko weit unterhalb eines Direktinvestments auf den EuroStoxx wie etwa ein ETF anzusiedeln. Es gibt 5 Prozent Rendite pro Jahr, selbst dann, wenn der EuroStoxx 50 Prozent fallen sollte. Erst wenn er mehr fällt, ist man so gestellt wie ein ETF-Investor beim EuroStoxx 50. Fünf Prozent Rendite, die wenig klingen, aber das Vermögen schlau schützen können.


Denn die Strategie der Notenbanken ist absehbar, meint Riße ergänzend: „Die Inflation ist die Hölle der Gläubiger und das Paradies der Schuldner. Der Masterplan der Regierungen und Notenbanken ist klar erkennbar. Wie so oft schon in der Vergangenheit wollen sie eine Entschuldung mittels Inflation der Verbraucherpreise“.


Zinsfalle entkommen


Mit Zertifikaten stehen Privatanlegern seit Jahren ganz neue Möglichkeiten zur Verfügung. Bonus-, und Discountzertifikate auf Aktien oder Indizes sind die Mittel der Wahl, um von steigenden, fallenden und seitwärts laufenden Kursen zur profitieren. In ihren defensiven Varianten bergen sie ein moderates Risiko und bieten Renditen wie früher am Anleihenmarkt.


Mut wird nicht nur beim Fußball belohnt, auch an der Börse. Wer wie wir bei Feingold Research zum Höhepunkt des Corona-Crashs im März 2020 zugegriffen hat, fährt nun die Ernte ein und legt die Grundlage für den weiteren Vermögensaufbau. Negativzinsen und Gebühren bleiben Fremdwörter.



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