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Kolumnist: Holger Steffen

K+S: Was ist dran an den Gerüchten?




02.10.17 09:24
Holger Steffen

Nach dem Ausverkauf im August hat die Aktie von K+S eine deutliche
Kurserholung gestartet. Getragen wird der Wert von einer brodelnden
Gerüchteküche, den fundamentalen Trend sollte man dabei aber nicht aus
dem Blick verlieren. Bleibt K+S eigenständig? Diese Frage treibt die
Anleger von K+S seit einigen Wochen wieder um, u.a. wurde ein Einstieg
des Hedgefonds Elliot als m­öglicher Treiber für eine Übernahme gesehen.
Harte Fakten, die dieses Szenario untermauern, fehlen indes bislang.
Auch eine diskutierte mögliche Abspaltung des US-Salzgeschäfts, die die
Unterbewertung von K+S offenlegen könnte, ­scheint im Moment eher ein
Phantasieprodukt der Spekulanten zu sein. In einer aktuellen Analyse hat
Kepler Cheuvreux eine solche Maßnahme jedenfalls als „zweifelhaft“
bezeichnet. Dementsprechend scheinen die Gerüchte im Moment zumindest
noch wenig Substanz zu haben. Das muss den neuen Aufwärtstrend der Aktie
aber nicht unbedingt trüben. Zwar erwarten die Analysten der Deutschen
Bank ein mäßiges drittes Quartal und haben zuletzt daher eine
Verkaufsempfehlung ausgesprochen (Kursziel 17 Euro), aber der Blick an
der Börse scheint sich längst auf die Zeit danach zu richten. Mit der
neuen Mine in Kanada wird K+S auf den Wachstumspfad zurückkehren. Sollte
zusätzlich auch noch der Kalipreis moderat zulegen, würde das einen
signifikant positiven Effekt auf das Ergebnis ausüben. Kepler Cheuvreux
sieht jedenfalls den fairen Wert aktuell bei 26 Euro. Wir halten das
ebenfalls für erreichbar.


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