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Kolumnist: Holger Steffen

K+S: Gegen den Strom




16.08.19 10:51
Holger Steffen

Während die Börse gestern wegen starker Rezessionsängste wieder auf
Tauchstation gegangen ist, konnte K+S als einer von Wenigen die
Gegenrichtung einschlagen Der Salz- und Kali-Produzent profitiert dabei
von einem sehr ordentlichen Quartalsergebnis und deutlich abnehmenden
Sorgen bzgl. des Geschäftsjahres.
Wie K+S meldete, konnte das Unternehmen in Q2 seinen Umsatz um 8% auf
879 Mio. Euro steigern, während das operative Ergebnis um 24% auf 130
Mio. Euro zulegte. Damit lag man bei den Einnahmen leicht über den
Erwartungen, während der operativen Gewinn etwas unter den
Analystenschätzungen blieb. Doch das war nicht das Entscheidende.
Vielmehr hat K+S sein Gewinnziel für dieses Jahr konkretisiert und damit
gezeigt, dass man auf gutem Weg bleibt und sich solche Schwierigkeiten
wie im letzten Jahr nicht wiederholen dürften.

Konkret erwartet K+S jetzt im Gesamtjahr ein EBITDA von 730 bis 830 Mio.
Euro. Bislang hatte man eine deutlich größere Spanne von 700 bis 850
Mio. Euro angesetzt. Zwar liegt der neue Mittelwert unter der
Durchschnittsschätzung der Analysten. Doch das positive Gesamtbild sorgt
dafür, dass Zahlenwerk und Ausblick an der Börse honoriert wurden.
Allerdings steht die Aktie nach den vorangegangenen Verlusten noch ganz
am Anfang eines möglichen Turnarounds. Vorsicht bleibt also geboten, der
Titel ist interessant, bleibt aber sehr spekulativ.



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