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Kolumnist: Feingold-Research

Investment ohne Eigenkapital – Niedrigzins-Kredite als Lösung




09.04.17 09:20
Feingold-Research

Geliehenes Geld investieren? Diese Methode galt lange Zeit als Tabu. Allerdings haben sich die Zeiten geändert und damit auch die Marktbedingungen. Im Folgenden der Blick auf die Vor- und Nachteile der Anlagefinanzierung per Kredit sowie die Details, auf die es ankommt. Wir stellen den Gastbeitrag von Felix Bath vor. Das sind die Risiken

Zunächst ein Blick auf die Risiken beim Investment auf Kredit. Der wohl wichtigste Punkt ist offensichtlich: Ein Kredit bedeutet geliehenes Geld, muss also in jedem Fall zurückgezahlt werden. Erzielt das Investment eine negative Rendite oder im Worst Case einen Totalverlust, kann die Rückzahlung zum ernsthaften Problem werden.


Deswegen gilt die goldene Regel: Der Kredit sollte auch aus eigenen Mitteln beglichen werden können, und nicht nur in Abhängigkeit vom Investment. Immerhin ist zumindest der Totalverlust nur bei einigen Anlageformen überhaupt möglich, beispielsweise bei Knock-Out-Optionsscheinen, die jedoch zu den extrem spekulativen Finanzprodukten gehören. Bei der Anlage in Aktien von soliden Unternehmen, etwa solche aus dem DAX 30, sind Schwankungen im einstelligen Prozentbereich an der Tagesordnung, doch dabei hält sich der finanzielle Schaden in Grenzen.


Auf der anderen Seite: Chancen und Gelegenheiten

Börse_BulleWie sinnvoll oder riskant die Anlagefinanzierung per Kredit letztendlich ist, hängt also von der Art der Anlage ab. Werden die richtigen Eckpunkte beachtet, zeigen sich folglich auch Vorteile. So sind Investments ohne Eigenkapital möglich, sodass das Geld im Erfolgsfall automatisch passiv generiert wird. Voraussetzung dafür ist natürlich ein entsprechend niedriger Zinssatz: Der effektive Jahreszins des Kredits muss niedriger als die Rendite sein.


Auf https://www.smava.de/ erhalten Interessenten einen guten Eindruck davon, wie günstig Kredite aktuell sind. Als Folge erfreuen sich die Kredite nicht nur für Konsumentenzwecke wie Auto, Küche oder Urlaub einer hohen Nachfrage, sondern auch für größere Investitionen wie Immobilien. Das Investment in Aktien und andere Wertpapiere auf diesem Weg ist also nur konsequent und trotz aller existierenden Risiken gibt es genügend


Erfolgsbeispiele

Dennoch ist es ratsam, sich vor dem Investment auf eine bestimmte Strategie festzulegen. Diese sollte auch Stopp-Werte beinhalten, also Grenzen, bei deren Über- oder Unterschreiten das Investment beendet wird. Auf diese Weise entstehen zwar Verluste, allerdings im moderaten Bereich, sodass der schlimmste Fall gar nicht eintreten kann. Ausgestattet mit einer solchen Strategie kann sich das Investment durchaus lohnen und Anleger nutzen den Zinsmarkt zu ihren Gunsten aus.


Quelle: Gastbeitrag / Autor: Felix Bath



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