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Kolumnist: Holger Steffen

Heidelberger Druck: Die zweite Chance




04.03.19 09:43
Holger Steffen

Mit den Zahlen für das dritte Quartal hat Heidelberger Druck den
Erholungskurs der Aktie abrupt beendet. Doch die Phantasie bleibt. Mit
den Resultaten zum dritten Quartal hat Heidelberger Druckmaschinen
einmal mehr den Eindruck bestätigt, dass das Unternehmen nicht richtig
von der Stelle kommt. Der Auftragseingang war mal wieder schwach (-10,6
Prozent zum Vorjahr), das EBITDA rückläufig und das Nettoergebnis nah an
der Nulllinie.
Zu allem Überfluss hat sich auch noch der freie Cashflow deutlich
verschlechtert. Die Analysten waren von den Zahlen not amused, es gab
einige Kurszielabsenkungen. Dennoch fällt das Votum überwiegend positiv
aus. Das liegt vor allem daran, dass die grundsätzliche Strategie von
Heidelberger Druck mit dem Ausbau des Digital- und Abonnementgeschäfts
als potenzialträchtig eingestuft wird.

Und darüber hinaus liefert die im Januar verkündete Intensivierung der
Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen Masterwork, das sich im
Zuge dessen mit 8,5 Prozent an Heidelberger Druck beteiligen wird, einen
wichtigen Schuss Phantasie. Die Kurszuwächse nach der Meldung sind wegen
der enttäuschenden Zahlen inzwischen wieder vollständig abgegeben
worden. Für Anleger mit Geduld, die darauf setzen wollen, dass die
China-Phantasie die Aktie von Heidelberger Druck mittelfristig noch
deutlich anschieben will, bietet sich aktuell eine attraktive zweite
Einstiegschance.



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