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Kolumnist: Holger Steffen

Heidelberger Druck: Schub aus den USA?




12.01.18 10:11
Holger Steffen

Die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen hat das Jahr mit einem kleinen
Aufschwung gestartet, die Anleger hoffen auf bessere Geschäfte in den
USA. Die nächsten Statements des Managements zu dem Thema dürften mit
Spannung erwartet werden. In der Halbjahresmitteilung von Heidelberger
Druck Anfang November war der nordamerikanische Markt noch ein wichtiges
Thema.
Das Management konstatierte für die bedeutende Zielregion eine „spürbare
Investitionszurückhaltung“, was auch die Unternehmensprognose, die im
Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz auf Vorjahresniveau vorsieht,
gefährdet. Nicht zuletzt deswegen hat die Aktie danach so stark
gelitten. Mit der Steuerreform der Regierung Trump werden die Karten in
den USA aber neu gemischt. Kurzfristig und einmalig bedeutet diese für
Heidelberger Druck erst einmal eine Belastung für das Nettoergebnis, die
Analysten auf 20 bis 25 Mio. Euro beziffern.

Doch im Anschluss könnten die positiven Effekte überwiegen. Großzügige
Abschreibungsregeln und niedrigere Steuersätze könnten die
Investitionsbereitschaft anschieben und damit bei Heidelberger Druck für
Rückenwind sorgen. Noch ist das ein spekulatives Szenario. Sollte sich
das Management Anfang Februar anlässlich der Zahlenveröffentlichung für
das dritte Quartal optimistischer zur Auftragsakquise in Übersee äußern,
könnte das die Aktie vom Konsolidierungsmodus befreien.


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