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Kolumnist: Holger Steffen

Heidelberger Druck: Der 30-Prozent-Schock




13.07.18 10:04
Holger Steffen

Der Ausblick für die laufende Geschäftsperiode hat Heidelberger Druck an
der Börse kollabieren lassen, der Wert notiert inzwischen rund 30
Prozent unter dem Zwischenhoch aus dem Mai. Eine Chance für die
Schnäppchenjagd? Heidelberger Druck will im Geschäftsjahr 2018/19 Umsatz
und Gewinn moderat steigern – so ließ das Unternehmen am 12. Juni
verlauten.
Obwohl sich das zunächst nicht dramatisch anhört, ging es mit der Aktie
danach steil bergab. Das Problem ist, dass alle darauf warten, dass sich
die Neuausrichtung endlich in einer höheren Wachstumsdynamik mit
steigenden Margen bemerkbar macht. Davon wird prognosegemäß auch im
laufenden Jahr nichts zu sehen sein. Daher haben viele Anleger die
Geduld verloren. Analysten haben in ihren jüngsten Statements zwar
unisono die potenzialträchtige Strategie gelobt, aber betont, dass es
wohl länger als erhofft dauert, bis sich substanzielle Erfolge in den
Zahlen zeigen.

Daher wurden mehrfach die Schätzungen und die Kursziele gekürzt, wobei
letztere zumeist deutlich über der aktuellen Notierung liegen. Nach dem
drastischen Kursrutsch überwiegen aus unserer Sicht nun aber die Chancen
die Risiken. Wir halten das aktuelle Kursniveau für eine gute
Einstiegsgelegenheit, um darauf zu spekulieren, dass sich bei
Heidelberger Druck im laufenden Geschäftsjahr der Knoten doch langsam löst.


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