Kolumnist: Claus Vogt

Große Gewinne und Chancen 2019: Gold long, Aktien short




06.01.19 09:37
Claus Vogt

Liebe Leser,


im vierten Quartal 2018 ist der S&P 500 Index um 15% gefallen. Dem DAX ist es mit einem Minus von 14% kaum besser ergangen. Im Unterschied dazu ist der Goldpreis im selben Zeitraum um 7,5% gestiegen, während der Index der Goldminenaktien sogar um 11,6% zugelegt hat. Meine Analysen zeigen, dass dieser Trend – Aktien runter, Goldpreis hoch – auch in den kommenden Quartalen anhalten wird.


Der Edelmetallsektor ist eine der wenigen Anlageklassen, die langfristig nicht mit den Aktienmärkten korrelieren. Das heißt, manchmal steigen und fallen die beiden Märkte gleichzeitig, manchmal entwickeln sie sich gegenläufig. Jetzt hat eine Phase der gegenläufigen Entwicklung begonnen, die in vielerlei Hinsicht dem Jahr 2001 gleicht. Damals fiel der S&P 500 um mehr als 40%, während der Goldpreis einen nahezu gleichgroßen Kursanstieg verbuchte.        


Aktien sind noch keine Kaufgelegenheit      


US-Präsident Trump, der sich wohl auch für einen Finanzmarktexperten hält, und nahezu alle Wall Street-Ökonomen sprechen nach den Kursverlusten des vierten Quartals bereits von einer Kaufgelegenheit an den Aktienmärkten. Sie alle prognostizieren für 2019 steigende Kurse.


Mein aus zahlreichen Komponenten bestehendes Prognosemodell weist hingegen in eine völlig andere Richtung. Es kommt zu dem Ergebnis, dass an den Aktienmärkten eine Baisse begonnen hat – mit der Betonung auf „begonnen“. Und diese Baisse hat aufgrund der sehr hohen Überbewertung der US-Börse noch viel Platz nach unten.              


Drittelung des S&P 500 wäre nur eine Normalisierung     


Beim Lesen diverser Jahresausblicke hat mich ein Punkt besonders erstaunt: Die extrem hohe Überbewertung der US-Börse wird kaum erwähnt. Hier ist nicht der Platz, um die große Bedeutung der fundamentalen Bewertung zu zeigen und mit Belegen zu untermauern. Das habe ich ausführlich in der Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „So wichtig ist die fundamentale Bewertung“ getan.


Hier mag ein Hinweis auf das Ergebnis genügen: Eine bisher noch in jeder Baisse stattgefundene Normalisierung des Bewertungsniveaus erfordert eine Drittelung der S&P 500 Index. Ich spreche hier ausdrücklich nur von einer Normalisierung und nicht etwa von einem Worst-Case-Szenario. Das Risiko ist an den Aktienmärkten also trotz der jüngsten Kursrückgänge noch ganz erheblich.             


10 Jahre Bitcoin - Der Millionärs-Traum zerplatzt wie eine Seifenblase              


Wie schnell eine Blase platzen kann, konnten Sie sehr schön bei der Kryptowährung Bitcoin erleben, die diese Woche ihren 10. Geburtstag feiert. Wahrscheinlich ist den wenigsten Bitcoin-Anlegern zum Feiern zumute, denn 2018 ist der Bitcoin-Kurs um satte 80% eingebrochen. So fiel der Kurs von knapp 20.000 US-Dollar am 1. Januar 2018 auf 3.865 US-Dollar am 31. Dezember 2018.


Doch wie an den Aktienmärkten beherrschen auch hier weiterhin rundum bullishe Meldungen das Bild, frei nach dem Motto: „Neues Jahr, neues Glück“. Was Sie über Geld, Gold und Kryptowährungen wissen sollten, lesen Sie kompakt und verständlich auf 100 Seiten in meinem neuen Buch: „Bitcoin & Co. – Finte oder Neugestaltung des Geldsystems?“             


Profitieren Sie von fallenden Aktienkursen …       


Es gibt allerdings auch eine optimistische Lesart des gerade Gesagten: Die Chancen auf Kursgewinne mit Zertifikaten oder ETFs, die von fallenden Kursen profitieren, sind sehr groß. Wenn Sie als Anleger entsprechend flexibel sind, dann sollten Sie dieses Gewinn-Potenzial nutzen. Wie genau, lesen Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren. Einen Gewinn von 40% haben wir gerade erst mit einem Short-Zertifikat auf die Lanxess-Aktie realisiert.             


… und von steigenden Goldminenaktien     


Wie oben bereits gesagt, sind die Kurse der Goldminenaktien im vierten Quartal um 11,6% gestiegen. Das ist der erste kleine Schritt einer starken Aufwärtsbewegung, die meine Edelmetall-Indikatoren schon seit geraumer Zeit prognostizieren. Konkret rechne ich damit, dass der Goldpreis in den kommenden Monaten aus seiner mächtigen Bodenformation der vergangenen Jahre nach oben ausbrechen wird. Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Goldpreises seit 2013 zusammen mit meinem Preisbänder-Indikator.            


Goldpreis pro Unze in $, KI-Preisbänder-Indikator, 2012 bis 2019https://www.clausvogtnewsletter.com/bc/assets/62/img/20190104a%20Gold%20preisbänder_490894_724x320.png


Im Spätsommer 2018 haben meine Indikatoren neue Rekorde aufgestellt. Deren Botschaft lautet: Bei Gold bahnt sich etwas Großes an.


Quelle: StockCharts.com


Die fette blaue Linie markiert die Obergrenze der gerade genannten Bodenformation. Sie verläuft ganz leicht nach unten geneigt bei rund 1.360 $ pro Unze. Die roten Kreise kennzeichnen Phasen, in denen meine Edelmetall-Indikatoren extrem bullish waren. Auf zwei dieser insgesamt drei Kaufsignale folgte mehr oder weniger sofort ein starker Kursanstieg. Beim dritten Signal, das im Sommer vorigen Jahres gegeben wurde, ging es zunächst noch etwas weiter abwärts mit den Kursen. Dabei erreichten die Indikatoren Rekordwerte, die sogar das Geschehen um die Jahrtausendwende in den Schatten stellten.


Damals begann eine 10-jährige Edelmetallhausse, in deren Verlauf sich der Goldpreis mehr als versiebenfachte. Ausgewählte Goldminen verzeichneten sogar noch deutlich höhere Kursgewinne. Eine ähnliche Entwicklung erwarte ich auch jetzt wieder.


Mit welchen Minenaktien aus meinem Gold-Favoriten-Depot Sie sich für diese Hausse 2019 am besten positionieren und wie Sie von fallenden Kursen anderer Sektoren profitieren, lesen Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren.


Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,


Ihr        


  https://www.clausvogt.com/files/claus-vogt/images/Unterschrift%20Claus%20Vogt_zugeschnitten.jpg


Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren


P.S.: Auch im Bankensektor wackelt es schon gewaltig. Bereiten Sie sich jetzt auf das spannende Börsenjahr 2019 vor, und lesen Sie unsere Themenschwerpunkt-Ausgabe „Wirtschaft, Zinsen, Immobilien, Aktien, Gold – wichtige Wendepunkte sind erreicht“ – es lohnt sich.


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Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbriefs Krisensicher Investieren.


2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch "Das Greenspan Dossier" und die „Inflationsfalle“. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.


 



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