Kolumnist: Feingold-Research

Goldpreis legt den Rückwärtsgang ein




13.09.17 09:06
Feingold-Research

Das der Aktienkurs von Barrick-Gold von einem steigenden Goldpreis profitiert erscheint zunächst logisch. Dass es auch anders geht zeigte sich jedoch dieses Jahr sehr deutlich im April, als der Kurs um gute 20 Prozent abschmierte und sich im Gegensatz zum Goldpreis seitdem nicht mehr richtig erholen konnte. Dennoch könnte das Unternehmen natürlich von einem steigenden Goldpreis profitieren, besonders wenn die Nachfrage nach Gold steigt und Minen wieder rentabler werden. Wir empfehlen aktuell den Discount Call PR7NH5 und den Bonus Cap VL29C4 auf Barrick. 

Weiter finden interessierte Anleger auf Barrick in unserer Produktauswahl den Stay-High Optionsschein SC3CWK. Günstig handeln können Sie die genannten Papiere übrigens bei DEGIRO. Doch der Höhenflug des Goldpreises könnte schon wieder beendet sein, bevor er so richtig losgegangen ist. Wir werfen einen Blick auf die Analyse von Vontobel.


Rohstoffe_Gold_Barren_2Der Goldpreis konnte in den letzten zwei Monaten kontinuierlich um etwa 11 Prozent – von etwa 1.200 US-Dollar auf 1.358 US-Dollar je Feinunze in der Spitze am vergangenen Freitag – ansteigen, wobei auch die psychologisch wichtige Marke bei 1.300 US-Dollar überwunden wurde. Wenn Unsicherheit über die weiteren Entwicklung herrscht, kann es sein, dass Anleger vermehrt Zuflucht in Gold suchen. Auslöser für die jüngst steigende Nervosität der Marktteilnehmer waren die geopolitischen Spannungen zwischen Nordkorea und den USA.


Nach dem Peak am vergangenen Freitag bei knapp unter 1.360 US-Dollar handelte Gold zu Wochenbeginn gut 20 US-Dollar tiefer. „Offenbar ist die Risikoaversion der Marktteilnehmer zurückgegangen, nachdem am Wochenende Nordkorea anlässlich des Gründungstages des Landes nicht wie zuvor befürchtet einen weiteren Raketentest durchgeführt hat“, analysierte die Commerzbank.


Zu der soliden Performance bei Gold beigetragen hat auch die Schwäche des US-Dollar. Denn der Preis in Euro ist seit Anfang Juli lediglich um knapp 7 Prozent angestiegen und handelt aktuell bei 1.115 Euro je Feinunze nur leicht über dem Jahresanfangsniveau, als sich der Preis zwischen 1.075 und 1.100 Euro je Unze aufhielt. Gold in US-Dollar dagegen hat seit Jahresbeginn um rund 17 Prozent an Wert zugelegt.


Rohstoffe_goldbarren15Spekulative Käufe dürften laut den Edelmetall-Experten der Commerzbank beim jüngsten Goldpreisanstieg ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt haben. Seit dem Tief Anfang Juli hätten die spekulativen Finanzanleger ihre Netto-Long-Positionen sieben Wochen in Folge bis Ende August auf das höchste Niveau seit September vorigen Jahres ausgeweitet, hieß es in einer aktuellen Analyse. Die Hälfte sei dabei auf den Aufbau von Long-Positionen, die andere Hälfte auf den Abbau von Short-Positionen gefallen. Letztere lägen inzwischen auf dem niedrigsten Stand seit November 2012.


Quelle: Vontobel / eigene Recherche



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