Kolumnist: Philip Hopf

Gold und Silber- wie lange reichen die Restgase vor der Korrektur?




10.09.17 14:33
Philip Hopf


Zwar haben die Metalle sich in diesem Jahr mit unseren letzten Zielbereichen in Gold und Silber, seit Langem mal wieder einen Schluckauf genehmigt. Doch seitdem sind wir wieder auf einem perfekten Lauf unterwegs und die Erwartungen an die Bewegungen konnten voll und ganz erfüllt werden. So ist es dem Goldpreis im Wochenendspurt gelungen, dass Ziel von $1354 anzulaufen und sogar am Freitag mit dem Anlaufen von $1362 noch eine Schippe drauf zu legen. Silber konnte unterdessen, seit dem gelungenen Ausbruch über $17.77, wie erwartet in den mittleren $18 Bereich vordringen, das Hoch lag dabei bei $18.29.


 


Wir müssen aber zum Wochenschluss feststellen, dass die Warnlampen der Tanks bereits angegangen sind. Zwar befindet sich noch Sprit im Tank, dass dieser jedoch bei dem aktuellen Tempo noch weit reicht, darf bezweifelt werden. Zudem zeigen sich beide Werte auf Tagesbasis klar überkauft und somit reif für eine Gegenbewegung. Richten wir zunächst nochmals den Fokus auf die strategischen Entscheidungen, welche uns nun bevorstehen.

Leider verzeichnen wir in unseren Augen zu vielen Investoren und Trader, die in den letzten 2 Jahren unserem Rat, nun stets netto Long in diesen Märkten investiert zu sein, nicht gefolgt sind. Auch die letzte Chance wurde dabei nicht konsequent für Alpha Positionen genutzt. Wir sprechen hier nicht von ausgestoppten Positionen, nach dem Unterschreiten der Zielbereiche.


 


Auch wir haben hier durch Stopp Outs unsere Positionen reduziert, waren aber mit den Alpha Positionen stets Long. Wer diesem Prinzip gefolgt ist, befindet sich aktuell in einer komfortablen Ausgangslage. Die kommenden Rücksetzer können nun für Nachkäufe genutzt werden. Zugleich sehen wir die aktuellen Levels durchaus als Gelegenheiten, auch einen Teil der Gewinne zu sichern. Die Setzung eines Zielbereiches ist nun in beiden Märkten von dem Ausbau des Hochs abhängig. Genauer gesagt, für welchen Wellengrad in den Hochs, sich die beiden Märkte nun entscheiden.

In Gold sehen wir für die Welle 4, welche nun erwartet werden muss, keinen Zielbereich vor. Da vierte Wellen auf diesem Grad keine verlässlichen Setups produzieren. Zudem wäre es in unseren Augen auch wenig zielführend, da wir nach Komplettierung der Welle i, so oder so in Welle ii eine Korrektur erwarten. Welche sich aber weitaus tiefer ausdehnen wird und zugleich auch weitaus verlässlichere Muster hervorbringt. Für die Korrektur in der Welle 4, planen wir nun den Bereich von $1322 bis $1281 ein. Vorausgesetzt dass wir in der kommenden Woche kein neues Hoch mehr ausbauen.


 


 



 


Sollten wir dies tun und dabei nachhaltig über $1362 ausbrechen, müssen wir davon ausgehen, dass die Welle 5 bereits begonnen hat. Die nächste Korrektur wäre dann die Welle ii, die auf die Welle i folgt. Ebenfalls in Welle ii befänden wir uns, wenn der Markt nun die $1281 unterschreitet, folglich würden wir auch dann einen Zielbereich hinterlegen. Dieser könnte eine Korrektur beinhalten, die rein technisch nochmals Raum bis $1205 hätte. Für den Auftakt der Korrektur, die wir primär als Welle 4 erwarten, wollen wir den Preis in der kommenden Woche unter $1345 sehen. Dass es zu einem direkten Ausbruch über $1362 kommt, räumen wir aktuell einer Wahrscheinlichkeit von 35% ein.

Silber hat eine ähnliche Ausgangslage für die kommende Woche vor sich. Hier stehen wir jedoch vor der Frage, welche der beiden Welle 2, der Markt nun ausbauen wird. Primär erwarten wir den Abschluss der Welle 1 mit anschließender Welle 2. Dabei muss nun für die Bestätigung eines Hochs, die Marke von $17.77 unterschritten werden, um dann Platz zu schaffen, für eine Gegenbewegung bis in den Bereich von $17.24 bis $17.63. Unterhalb von $17.24 ist das weiße Szenario nicht mehr als primäre Erwartung, genauer überhaupt nicht mehr haltbar.


 



 


Wir müssen dann vom Ausbau der Welle 2 in Grün ausgehen, die nochmals Kurse deutlich unter $17 auf den Plan rufen würde. Aufgrund der Schnittmengen der beiden Szenarien und der Tiefe in welche die Welle 2 in Grün nochmals vordringen kann, nehmen wir vorerst von einem Zielbereich abstand. Wir würden diesen erst bei einem Unterschreiten von $17.24 und der primären Erwartung in Welle 2 in Grün auf den Chart bringen. Im Hintergrund müssen wir noch die Option beobachten, mit aktuell 30% Wahrscheinlichkeit, dass wir direkt über $18.50 ausbrechen könnten und uns direkt in die Welle 3 in Weiß begeben.


 


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© Philip Hopf Hopf-Klinkmüller Capital Management KG




                    


 



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