Kolumnist: Jörg Schulte

Gold- und Goldunternehmen der sichere Hafen für Gewinne?




22.02.21 08:30
Jörg Schulte

 


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Der Anstieg der nominalen Renditen wir derzeit als Begründung für den schwächelnden Goldpreis angeführt.


 


 


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,


 


das halten wir allerdings für zu kurz gegriffen! Denn in diesem Zusammenhang kommt es eher auf den Realzins an! Und dieser notiert in allen Laufzeiten bis auf 30 Jahren im negativen Bereich. Dieses Argument, das eher für steigende Goldpreise spricht, zieht schon einmal deutlich besser. Aber auch das ist nur die halbe Wahrheit, da wir schon etwas weiter über den Tellerrand hinausschauen sollten.


 


Wenn man sich die jüngst von Bloomberg veröffentlichten weltweiten Schulden ansieht, stockt einem schon regelrecht der Atem, wenn man die Zahl von 281 Billionen USD sieht! Alleine gegenüber dem Jahr 2019 entspricht das einem Anstieg von mehr als 9,3 %!!! Das ist zweifelsohne eine Hausnummer, was die Frage aufwirft, wie belastbar ist das System noch? Da wir diese Frage nicht beantworten können, bleiben wir den Edelmetallen und Edelmetallgesellschaften treu, dem unserer Meinung nach sicherem Hafen!


 


Unser Fokus liegt auf Gesellschaften die permanent das Versprochene liefern und deren Weiterentwicklung nicht gefährdet zu sein scheint, wie zum bei Beispiel Bluestone Resources und Fury Gold Mines.


 


Bluestone meldet hochgradige Bohrergebnisse vom ‚Cerro Blanco‘-Goldprojekt


 


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Vier Untertage-, zehn Oberflächenbohrungen und jede Menge hochgradige Abschnitte, so lassen sich die Ergebnisse der 2020 abgeschlossenen ‚Infill‘-Bohrungen des in Guatemala aktiven angehenden Niedrigkosten Goldproduzent Bluestone Resources (WKN: A2DSHJ / TSX-V: BSR) von seiner ‚Cerro Blanco South‘-Zone wohl am zutreffendsten zusammenfassen.


 


Ein Blick auf das ‚Best-of‘ der Bohrlöcher folgendes zeigt, dass Goldgehalte von bis zu 29 Gramm pro Tonne Erz und Silbergehalte von bis zu 56 Gramm pro Tonne mehr als beachtlich sind!


 


Die Bohrungen im Schnellüberblick:




BSR
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Auch wenn Corona-bedingt bisher erst ein Drittel der Bohrergebnisse, d.h. die Ergebnisse von rund 3.500 von insgesamt mehr als 15.000 m der in 2020 abgeschlossenen Bohrungen der ‚South‘-Zone des ‚Cerro Blanco‘-Goldprojekts, vorliegen, bewegt sich Bluestone mit seiner zweigleisigen Strategie weiterhin auf der Erfolgsspur. Denn immer besser wird die Definition der wichtigsten Adern sichtbar, aber auch die Erweiterung der Mineralisierung außerhalb der aktuellen Ressourcenhülle.


 


 


Erweiterung des Mineralisierungsverlaufs


 


 


Erfreulich ist auch, dass alle Bohrungen ihre Ziele erreichten, wobei für alle VS_01-Abschnitte signifikant hochgradige Ergebnisse erzielt wurden, einschließlich 6,2 m mit 29,0 g/t Au und 30 g/t Ag in der Bohrung CB20-442 und 5,1 m mit 17,9 g/t Au und 24,5 g/t Ag in der Bohrung UGCB20-193.


 


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Quelle: Bluestone Resources


 


Hinzu kommen breite Abschnitte einer verteilten und Adern-geführten Mineralisierung. Auf diese signifikanten Abschnitte stieß Bluestone bei den Untertagebohrungen UGCB20-191 und UGCB20-189 (siehe hier), die zur Erprobung von Hauptadern-Erweiterungen außerhalb der Ressourcenhülle gemacht wurden.


 


 


Bohrkampagne auf Kurs


 


 


Für Jack Lundin, CEO von Bluestone, liefern die bisherigen Ergebnisse der ‚Infill‘-Bohrungen der ‚South‘-Zone von ‚Cerro Blanco‘ genau das, was seitens Bluestone erwartet wurde, nämlich weiterhin hochgradige, oberflächennahe Abschnitte:


 


„Die jetzt erhaltenen Ergebnisse bestätigen uns darin, die Prüfung weiterer alternativer Explorationsmöglichkeiten intern voranzutreiben. Entsprechende Resultate werden wir innerhalb der nächsten Wochen veröffentlichen.“


 


BSR-Video.jpg

https://www.youtube.com/watch?v=Pr19q_wdaCw


 


Auch hätten die jetzt veröffentlichten Ergebnisse bestätigt, dass das Wertsteigerungspotenzial von ‚Cerro Blanco‘ dank der Beschaffenheit der Lagerstätte auch jenseits der oberflächennahen hochgradigen Abschnitte erweitert werden könnte – mit entsprechenden positiven Auswirkungen auf die Lebensdauer der Mine.


 


 


Fury´s Explorationspläne für Eau Claire’


 


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Was klare Gewässer auszeichnet, ist ohne Zweifel höchste Transparenz. In Sachen ‚Eau Claire‘ („klares Wasser“) will Fury Gold Mines (WKN: A2QFEP / TSX: FURY) genau diese Transparenz in Sachen neuer Bohrziele herstellen. Das wiederum wird in Form neuer Explorationspläne für den hoffentlich bald beginnenden Sommer 2021 geschehen.


 


Ein umfangreiches bio-geochemisches Programm soll Klarheit darüber schaffen, ob der sich 14 Kilometer im Osten von ‚Eau Claire‘ liegende ‚Percival‘-Trend das Zeug zum neuen Bohrziel hat. Zusätzlich zu den geochemischen Untersuchungen sollen bodengestützte geophysikalische Untersuchungen entlang des ‚Percival‘-Trends weiteren Aufschluss über die geophysikalische Mineralisierungssignatur geben.


 


Über die historischen Anlagen zu einem vielversprechenden Bohrziel verfügt ‚Percival‘ in jedem Fall. So lieferten bereits im Jahr 2018 die Bohrlöcher ER18-822 und ER18-823 mit 1,46 g/t Au über 78,5 Meter respektive 2,35 g/t Au über 87 Meter sozusagen historische Highlights.


 


 


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Quelle: Fury Gold Mines


 




„Schuh“-Größe 400 mal 100 Meter


 


 


Ein mineralisierter Fußabdruck von 400 x 100 m brachte Fury auf die Spur einer zweiten Mineralisierungsart auf ‚Eau Claire‘, die dort zu großen Teilen noch nicht erforscht ist.


 


Fury
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Quelle: Fury Gold Mines


 


 


Noch MEHR Unzen dank erweiterter Entdeckungen


 


 


Dank des Einsatzes der hoch effizienten bio-geochemischen „Detektive“ erfuhr die Entdeckung der Oberflächenmineralisierung im letzten halben Jahr einen entscheidenden Schub.


 


In der Folge erhofft sich nicht nur Michael Henrichsen, Furys Senior Vice President Exploration, einen ebensolchen Erhöhungs-Schub bei den Unzen bei ‚Eau Claire‘:


 


„Mit den zuletzt gewonnenen Erkenntnissen und Entdeckungen der Oberflächenmineralisierung haben sich uns weitere Möglichkeiten eröffnet, neue Ziele über das gesamte Grundstück zu erschließen. Folgerichtig ist für diesen Sommer neben der Erkundung der Trends ‚Percival‘ auch die Exploration der Trends ‚Serendipity‘ und ‚North Structure‘ geplant.“


 


 


Neue Explorationspläne erarbeitet!


 


 


Zudem gab das Unternehmen seine Explorationspläne für das Jahr 2021 auf dem Goldprojekt ‚Committee Bay‘ in der Region Kitikmeot in Nunavut bekannt. Demnach sollen in diesem Sommer 5.000 bis 10.000 Bohrmeter, vorbehaltlich der COVID-Beschränkungen, gebohrt werden.


 


Der Fokus dabei liegt auf den drei Lagerstätten ‚Raven‘, ‚Three Bluffs‘ und ‚Aiviq-Kalulik‘. Auf dem noch unterexplorierten hochgradigen Aderziel ‚Raven‘, dass sich im südwestlichen Drittel des Goldgürtels ‚Committee Bay‘, etwa 80 km westlich der Lagerstätte ‚Three Bluffs‘ entlang einer 8 Kilometer langen Scherzone befindet, soll das bedeutende Potenzial genauer erforscht werden. Nicht minder spannend ist die Lagerstätte ‚Three Bluffs‘, deren neuen Bohrungen die Ressource nach dem Anbohren eines Hauptleiters neigungsabwärts signifikant erweitern sollen. Und last but not least sollen die bisherigen geologischen Arbeiten an den Zielen entlang des ‚Aiviq-Kalulik‘-Korridors intensiviert werden, um so die besten Bohrziele zu ermitteln.


 


FURY_FIG_IV.jpg

Quelle: Fury Gold Mines


 


In der Vergangenheit wurden bereits 207 Gesteinsproben in dem definierten Mineralisierungsgebiet entnommen, wobei 30 Proben Werte von mehr als 5 g/t Gold mit einem Spitzenwert von 143 g/t Goldlieferten. Wichtig ist, dass bisher nur 1,2 km der 8 km langen Scherzone systematisch erkundet wurden.


 


In bisher neun historischen Bohrlöchern, über eine Gesamtlänge von 1.670 m, wurden bereits hochgradige Abschnitte mit z.B. 5,49 m mit 12,6 g/t Gold, 2,84 m mit 31,1 g/t Gold und 5,38 m mit 2,99 g/t Gold über eine Streichlänge von 400 m gefunden.


 


Fury_Video_II.jpg

https://www.youtube.com/watch?v=cP6rZwyVwOc&t=13s


 


Mit dem neuen Bohrprogramm steht Fury Gold Mines vermutlich vor einem transformativen Jahr, dass das Unternehmen für die Zukunft ausrichtet.


 


 


Viele Grüße


Ihr


Jörg Schulte


 


 


 


 


Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.


 


Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier - https://www.js-research.de/disclaimer-agb/ -. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.


 



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