Kolumnist: Bernd Raschkowski

Gold bricht nach oben aus




02.09.17 10:13
Bernd Raschkowski

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Lange Zeit war unter den Edelmetallen nicht viel los. Gold bewegte sich in den letzten Monaten eher seitwärts – doch damit könnte nun Schluss sein. Kürzlich überwand der Rohstoff eine wichtige Kursmarke. Gold kann wieder glänzen.


Gold mit positivem Chartsignal

Seit dem Jahr 2011 verzeichnete Gold eine ausgedehnte Talfahrt. Erst 2016 konnte das Edelmetall eine Bodenbildung vornehmen. Zu Beginn des laufenden Jahres löste sich das gelbe Metall endlich von den vorherigen Tiefstkursen. Ausgehend von ca. 1.130 US-Dollar je Feinunze ging es in schnellen Schritten bis auf 1.300 Dollar empor.


Anschließend verzeichnete Gold eine ausgedehnte Seitwärtsbewegung. Von April bis August hing der Rohstoff in den Grenzen von 1.200 und 1.300 Dollar fest (siehe Abbildung auf der letzten Seite). Mehrmals scheiterte die Notierung an der charttechnischen Hürde von 1.300 Dollar. Erst kürzlich erfolgte der Ausbruch nach Norden: Gold hat den massiven Widerstandsbereich überwunden und lieferte damit ein positives Signal.


In der folgenden Abbildung ist die Entwicklung des Edelmetalls seit Dezember 2016 dargestellt (in US-Dollar je Feinunze, Candlestick-Chart, eine Kerze entspricht einem Tag):


 



 


Aufwärtstendenz wird bestätigt

Mit dem Ausbruch aus der Seitwärtsphase bestätigt Gold die seit Jahresbeginn eingeschlagene Tendenz. Das Chartsignal dürfte mittelfristig Anschlusskäufe bis in den Bereich von 1.400 Dollar nach sich ziehen.


Übergeordnet ist natürlich der Aufwärtstrend des Edelmetalls intakt. Die positive Chartlinie verläuft derzeit bei 1.228 Dollar. Charttechnische Unterstützungen bestehen momentan bei 1.296 und 1.263 Dollar.


 


Edelmetalle: Saisonal stark im Herbst

Aus fundamentaler Sicht war der wieder aufflammende Nordkorea-Konflikt sicherlich einer der Gründe für den jüngsten Anstieg des Goldpreises. Anleger rund um den Globus schichten bei geopolitischen Risiken ihre Investments in sichere Häfen wie Edelmetalle um. Da die Krise noch nicht ausgestanden ist, könnte die Tendenz anhalten.


Auf Sicht der nächsten Monate kommt ein weiterer Faktor hinzu: Gold verzeichnete in den letzten 30 Jahren in den Herbstmonaten im Durchschnitt die beste Entwicklung. Saisonal gesehen ist der September (+ 2 %) sogar der stärkste Monat für Gold, aber auch November und Dezember können sich mit einem durchschnittlichem Plus von knapp einem Prozent sehen lassen.


 


Freundliche Grüße aus Köln


Bernd Raschkowski


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