Kolumnist: Frank Szillat

Gold auf tiefstem Stand seit August - kurzzeitig!




07.01.13 08:34
Frank Szillat

Die jüngste Goldpreiserholung war leider nur von kurzer Dauer, denn vage Aussagen der US-Notenbank zu einem möglichen Ende der Anleihekäufe schlugen die Goldbullen in die Flucht wieder einmal. Die von oben angeschobenen Spekulationen um ein Ende des Kaufprogrammes sind unserer Ansicht nach jedoch mehr Schein als Sein, denn den Amerikanern bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als allmonatlich massiv in den Bondmarkt einzugreifen und auf diesem Weg eine gewisse Nachfrage nach ihren US-Staatsanleihen vorzugaukeln.


Angenommen, die Notenbank beendet ihr Kaufprogramm zur Stützung der Wirtschaft Ende 2013 tatsächlich. Was dann? Es ist wohl mehr als wahrscheinlich, dass danach im Angesicht einer chronisch lahmenden US-Konjunktur - ein neuer, noch größerer Taschenspielertrick aus dem Hut gezaubert wird. Natürlich bekommt das Kind dann auch einen anderen Namen, wenngleich das Ziel ein und dasselbe bleibt: inflationieren, Gelddrucken aus heißer Luft!


Vielleicht ging dem Goldmarkt auch recht schnell dieses Licht auf, denn der Fall der aus charttechnischer Sicht wichtigen Unterstützung um 1.640 US-Dollar wurde noch am selben Tag korrigiert. Zuvor war der Vorschlag bekannt geworden, den Schuldenstreit zwischen Demokraten und Republikanern mit einer 1-Billion-Dollar-Münze zu entschärfen. Diese könnte die US-Regierung bei der Notenbank hinterlegen und müsste damit zunächst keine neuen Schulden mehr aufnehmen. Die Regierung könnte dann weiter Geld ausgeben, bliebe aber von der Zahlungsunfähigkeit verschont. Die Zeit eilt, denn Ende Februar erreichen die USA ihr gesetzliches Schuldenlimit von 16,4 Billionen Dollar.


Sie sehen: die vermeintlichen Lösungen der Schuldenmisere werden immer abstruser. Eine neue Ära der Geldentwertung kündigt sich am Horizont an, denn was sollte die US-Regierung später einmal daran hindern bei Bedarf weitere Münzen mit ein paar Nullen mehr fiktivem Nominalwert zu kreieren, um so die Pleite weiter in die Zukunft zu verschieben? Was das für die Geldwertstabilität bedeuten würde dürfte klar sein.


Gold

Im Ergebnis fabrizierte der Goldpreis noch am Freitag eine bullishe Tageskerze, die uns weiter hoffen lässt, dass unsere jüngste Goldpreisprognose (Erholung bis 1.750 und 1.800 USD) vielleicht doch noch aufgeht. 


Alberta´s Ölproduzenten laufen wie geschmiert!


Unser Ölfavorit RMP Energy (Kanada: RMP) notiert inzwischen bei 3 CAD, zwischenzeitlich auch leicht darüber. Wir liegen damit nun rund 100% vorn. Aus der einstigen Widerstandszone zwischen 2,70/2,80 CAD ist derweil endgültig eine wichtige Unterstützung geworden. Auf der Oberseite wartet indes zwischen 3,10 und 3,25 CAD eine letzte Hürde aus alten Hochpunkten aus dem Jahr 2010.


RMP

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