Kolumnist: Feingold-Research

Gold – Gegenwind aus beiden Richtungen




10.11.17 10:29
Feingold-Research

Der Goldpreis ist auf das Niveau von August abgerutscht. Die Sorge um den Nachfolger Powell von Fed-Chefin Janet Yellen ist nicht der einzige Belastungsfaktor für die Notierung des Edelmetalls. Wie könnte es mit dem Rohstoff weitergehen? In unserer Produktauswahl finden sowohl Bullen mit dem Turbo-Bull DM0J9Y, als auch Bären mit dem Turbo-Bear PR9JMK einen passenden Schein.

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Etlicher Abwärtsdruck

Zunehmende Verunsicherung bei Gold-Fans: Die Korrektur beim Goldpreis hatte sich zuletzt nach der EZB-Sitzung vom 26. Oktober ausgeweitet. Da war der Dollar nicht nur gegenüber dem Euro, sondern auch gegenüber dem Yen gestiegen, während die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen deutlich geklettert sind. Im Gegenzug nahm der Verkaufsdruck auf den Goldpreis zu.


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Damit verstärkt sich der Gegenwind für den Goldpreis aus beiden Richtungen. In dem Umfeld könnten die Leitzinsen ab dem Jahr 2018 stärker steigen, als Yellen bislang signalisiert hat. Wegen dieser Aussicht fließt verstärkt Geld in den Dollar, weshalb er gegenüber dem Yen auf das höchste Niveau seit Juli geklettert ist.


Kann Trump eine Steuerreform durch den Kongress bringen

usa_fahne_neuEin weiterer Faktor für die Entwicklung der US-Zinsen und des Dollars und damit den Goldpreis deutlich beeinflusst, ist die US-Steuerreform. Nachdem der Senat, neben dem Repräsentantenhaus die zweite Kammer des Kongress, zuletzt für einen Entwurf der sogenannten Haushaltsresolution gestimmt hatte, war die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass Trump bis zum Jahresende eine Steuerreform durch den Kongress bringen könnte. Denn nach der Resolution benötigen künftige Haushaltsbeschlüsse nur noch eine einfache Mehrheit im Senat. In der Kammer haben die Republikaner eine Mehrheit von lediglich zwei Stimmen.


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Zuletzt sind allerdings Sorgen hochgekocht, dass es Trump schwer fallen könnte, sich im Senat durchzusetzen. Denn Trump möchte, dass die Bürger künftig die Zahlung von Steuern auf lokaler Ebene und auf Ebene der Bundesstaaten nicht mehr in ihrer Steuererklärung ansetzen und damit abziehen dürfen. Damit könnte es bei vielen Amerikanern, trotz Trumps geplanter Senkung der Steuersätze zu Steuererhöhungen kommen, gerade bei Bürgern aus Bundesstaaten wie New York, wo die Steuern hoch sind. Daher gibt es Widerstand gegen Trumps Pläne, weshalb etliche republikanische Abgeordnete gegen die Reform stimmen könnten. Damit rückt die Zwei-Stimmen-Mehrheit der Republikaner schnell in Gefahr. Sollte sich bei Investoren der Eindruck verstärken, dass Trump tatsächlich mit der Reform scheitern könnte, bekämen die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen und der Dollar deutlich weniger Aufwärtsdruck und im Gegenzug der Goldpreis weniger Abwärtsdruck.


Anleger sollten die US-Zinsen und den Dollar weiter genau im Auge haben. Sie werden widerspiegeln, wie Investoren die Ernennung von Yellens Nachfolger und die Aussicht für eine Steuerreform einschätzen. Von ihnen hängt ab, ob sich die Stimmung der Gold-Fans weiter verschlechtert.



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