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Kolumnist: Finanztrends.info

Gazprom Aktie: Das hat gerade noch gefehlt!




08.10.20 12:20
Finanztrends.info

Die Aktie von Gazprom kommt einfach nicht mehr zurück in die Spur: Nach einem weiteren Abschlag von annähernd vier Prozent gingen die Papiere des russischen Energiekonzerns am Mittwoch bei nur noch 3,60 Euro aus dem Xetra-Handel. Die Gazprom-Aktie hat damit alleine in den vergangenen vier Monaten mehr als ein Drittel an Wert eingebüßt. Dass es nun noch weiter abwärtsging, hat offensichtlich mit einer Entscheidung Polens zu tun, die Gazprom jetzt gerade noch gefehlt hat.


Gazprom droht Milliardenzahlung

Nachdem die USA seit geraumer Zeit versuchen, das kurz vor der Vollendung stehende Pipeline-Projekt Nord Stream 2 in der Ostsee, das unter Federführung von Gazprom entsteht, noch zu verhindern, droht dem Konzern jetzt auch noch eine Milliardenzahlung. Polnische Aufsichtsbehörden verhängten laut Medienberichten gegen den Konzern eine Strafe von gut 29 Milliarden Zloty (6,4 Milliarden Euro). Zudem bekamen demnach fünf Partner von Gazprom, darunter die deutschen Firmen Uniper und Wintershall, eine Strafe von insgesamt umgerechnet 52 Millionen Euro aufgedrückt, wie die polnische Kartell- und Verbraucherschutzbehörde UOKiK demnach am Mittwoch in Warschau mitteilte. Eine Fertigstellung der Gazprom-Pipeline verstärke „die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen“, wird UOKiK-Präsident Tomasz Chrostny zitiert.


Auch Uniper will Urteil anfechten

Die sechs Unternehmen hätten eine Reihe von Absprachen getroffen, ohne vorher die Genehmigung der polnischen Behörden abzuwarten, hieß es laut eines ARD Berichts zur Begründung. Das habe eine zwei Jahre dauernde Untersuchung ergeben. Die Entscheidung kann von den an Nord Stream 2 beteiligten Unternehmen noch angefochten werden. Das werden sie offenbar auch tun: Ein Gazprom-Sprecher erklärte laut der Agentur Reuters, sein Konzern habe nicht gegen polnisches Wettbewerbsrecht verstoßen. Auch Uniper wies die Vorwürfe zurück. „Bei den zwischen den Finanzinvestoren des Projektes Nord Stream 2 und Gazprom geschlossenen Vereinbarungen handelt es sich um Finanzierungsvereinbarungen – nicht um ein Joint Venture“, wird ein Uniper-Sprecher zitiert.





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